smartmetering

Dienstag, 24. April 2018

ubitricity:
Sauberer Strom to go


[18.2.2016] Mit einem intelligenten Ladekabel von ubricity können Stadtwerke Strom an mobile Verbraucher liefern. Das Unternehmen wickelt im Hintergrund der White-Label-Lösung alle Aufgaben rund um das Mobilstromkonzept für die Energieversorger ab.

Eine Mobilstromlösung für Stadtwerke hat ubitricity auf den Markt gebracht. Wie das Unternehmen meldet, können Stromversorger mithilfe eines intelligenten Ladekabels erstmals Strom auch an mobile Verbraucher wie E-Fahrzeuge liefern. Während die Kunden ein eigenes Ladekabel mit integriertem Zähler erhalten, sind die Ladepunkte auf Simple Sockets reduziert und ermöglichen so das Laden von Elektrofahrzeugen mit grünem Strom an verschiedenen Orten zum eigenen Tarif. Durch das Kabel wird die Strommenge transaktionsgenau erfasst und automatisch im ubitricity-Back-End abgerechnet. Frank Pawlitschek, Geschäftsführer und Mitgründer von ubitricity erklärt: „Stadtwerke sind bei der Anpassung an den sich wandelnden Energiemarkt stark auf innovative Lösungen angewiesen. Genau da setzen wir an und integrieren uns nahtlos in bereits bestehende Systeme. Wir managen alles, was in der Mobilstromversorgung vom Stadtwerk zum Endkunden anfällt. Die Energiewende vor Ort kann damit wieder in die eigenen Hände genommen werden und wird nicht dem Zufallsprinzip überlassen.“ Laut der Meldung werden Smart Cable, Simple Socket sowie Abrechnungen durch die White-Label-Lösung mit dem Logo und dem Design des jeweiligen Stadtwerks versehen. Das intuitive Web-Portal, ebenfalls gestaltet im Corporate Design des jeweiligen Stadtwerks, ermögliche den Kunden zudem jederzeit Auskunft über Ladevorgänge, Zugang zu Rechnungen sowie eine Übersicht aller Ladepunkte im ubitricity-Systemsteckdosennetz. Zusätzlich sorge ubricity im Hintergrund für den reibungslosen Betrieb und wickle alle für die Stadtwerke anfallenden Aufgaben rund um das Mobilstromkonzept ab, etwa die Aufzeichnung und Übermittlung der Verbrauchsdaten oder deren Aufbereitung für die Rechnungsstellung. In der Stadt Iserlohn in Nordrhein-Westfalen ist die White-Label-Lösung seit einem Jahr in einem Pilotprojekt im Einsatz. Dort setzt ubitricity das Projekt gemeinsam mit der Stadt und den Stadtwerken um. „Die Digitalisierung der Energiewelt von morgen findet bereits heute statt und es wäre fatal, diese Entwicklungen zu verschlafen“, sagt Reiner Timmreck, Geschäftsführer der Stadtwerke Iserlohn. „Unser Anspruch als innovatives und kundenorientiertes Unternehmen ist es, frühzeitig mehrere Schritte vorauszudenken. Dank des Mobilstromkonzepts von ubitricity können Iserlohner Nutzer von E-Fahrzeugen nun überall ihren Strom laden – ob zu Hause, beim Arbeitgeber oder in der Stadt.“ (an)

www.ubitricity.com
www.stadtwerke-iserlohn.de

Stichwörter: Elektromobilität, ubitricity, Stadtwerke Iserlohn



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Elektromobilität

SMIGHT: Powercharger für das Rhein-Main-Gebiet
[23.4.2018] Das EnBW-Innovationsprojekt SMIGHT erhält von Energieversorger ovag Energie den Zuschlag für 59 Elektroladesäulen im Rhein-Main-Gebiet. Mit den Powercharger stellt die EnBW-Innovation aber nicht nur die nötige Technik. mehr...
59 SMIGHT Powercharger werden nun im nördlichen Rhein-Main-Gebiet aufgestellt.
Ladeverbund Franken+: 50 Mitglieder kooperieren
[19.4.2018] Die Stadtwerke Bayreuth sind als 50. Mitglied dem Ladeverbund Franken+ beigetreten. mehr...
Die Stadtwerke Bayreuth sind als 50. Mitglied dem Ladeverbund Franken+ beigetreten.
Stadtwerke Konstanz: Bausteine für die Smart City
[18.4.2018] Mit dem Ausbau der öffentlichen Lade-Infrastruktur in der baden-württembergischen Stadt Konstanz soll nicht nur die E-Mobilität vorangebracht werden. Durch Services wie einen integrierten WLAN-Hotspot werden die Ladestationen auch zu Smart-City-Bausteinen. mehr...
Die Stadtwerke bauen ihre Lade-Infrastruktur kontinuierlich aus. Die jüngste Station befindet sich im LAGO Shopping-Center Konstanz.
Kreis Bergstraße : Schulterschluss für Elektromobilität
[17.4.2018] Die Wirtschaftsregion Bergstraße/Wirtschaftsförderung Bergstraße (WFB) und der regionale Energieversorger GGEW setzen sich gemeinsam dafür ein, die Elektromobilität im Kreis voranzubringen. mehr...
Der regionale Energieanbieter GGEW und die Wirtschaftsförderung Bergstraße setzen sich für Elektromobilität ein.
Ebersbach an der Fils: Grüner durch die Stadt
[17.4.2018] Im Rahmen des Stadtentwicklungsprozesses setzt die Stadtverwaltung von Ebersbach an der Fils auf die Elektromobilität. Ein Vorgehen, das infolge drohender Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in deutschen Innenstädten Schule machen könnte. mehr...
Grüner unterwegs: Eberhard Keller, Bürgermeister von Ebersbach an der Fils, mit Elektroroller.