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Donnerstag, 19. April 2018

Nordrhein-Westfalen:
Wasserkraft und Fischschutz verbinden


[7.9.2016] NRW-Umweltminister Johannes Remmel hat jetzt eine modernisierte Wasserkraftanlage auf Burg Herrnstein im Rhein-Sieg-Kreis in Betrieb genommen.

Im Rahmen seiner Zukunftsenergie-Tour hat der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel (Bündnis 90/ Die Grünen) die modernisierte Wasserkraftanlage der Burg Herrnstein an der Bröhl in Ruppichteroth im Rhein-Sieg-Kreis eröffnet. Wie die Energieagentur.NRW mitteilt, konnte die Leistung der Wasserkraftanlage dank einer neuen Turbine von 21 auf 45 Kilowatt erhöht werden. Heute könne die Anlage etwa 80 Haushalte mit Strom versorgen. Gleichzeitig verbessere eine neue Fischtreppe den Fischschutz und Fischaufstieg. So ermögliche eine aus gut tausend Tonnen Naturstein bestehende Fischwanderhilfe die problemlose Passage des 18 Meter breiten Stauwehrs. Ein neuer Rechen mit einem Stababstand von zwölf Millimetern verhindere außerdem, dass sehr kleine Fische in den offenen Oberwassergraben vor der Wasserkraftanlage geraten können. Insgesamt seien 700.000 Euro in den Umbau der Wasserkraftanlage investiert worden. Der Besitzer der Anlage habe allein 200.000 Euro an Förderung vom Land Nordrhein-Westfalen erhalten. Umweltminister Remmel sagte: „Viele Investitionen dieser Art und Größenordnung sind notwendig, um das große Potenzial der erneuerbaren Energien in NRW zu heben, daher bedanke ich mich bei der Familie des Grafen von Nesselrode für ihr Engagement. Das ist Klimaschutz – made in NRW.“ (me)

www.umwelt.nrw.de
www.klimaschutz.nrw.de

Stichwörter: Wasserkraft, Energieagentur.NRW, Johannes Remmel, Wasserkraftanlage Herrnstein



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