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Stadtwerke München:
Im roten Bereich


[21.4.2017] Rückstellungen für das Kernkraftwerk Isar II verhageln den Stadtwerken München die Bilanz. Im zweiten Jahr in Folge schreibt das kommunale Unternehmen rote Zahlen.

Rückstellungen für das Kernkraftwerk Isar II verhageln den Stadtwerken München die Bilanz. Die Stadtwerke München (SWM) haben die Bilanz für das Geschäftsjahr 2016 vorgelegt. Demnach schreibt das kommunale Unternehmen weiterhin rote Zahlen. Nach einem Minus von über einer halben Milliarde Euro im Jahr 2015 (wir berichteten) weist das Konzernergebnis nach Steuern nun einen Verlust von 164 Millionen Euro aus. Der Umsatz des Stadtwerke-Konzerns hat sich von 6,6 Milliarden Euro auf 6,3 Milliarden Euro verringert. Gestiegen ist das operative Ergebnis. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich um knapp zehn Prozent auf 518 Millionen Euro.
Als Gründe für den bilanziellen Verlust nennt SWM außergewöhnliche Sonderbelastungen durch den Ausstieg aus der Atomenergie. Ohne die Erhöhung der Rückstellungen für das Kernkraftwerk Isar II um 192 Millionen Euro wäre das Konzernergebnis nach Steuern positiv gewesen, heißt es in einer Pressemeldung. Gute Nachrichten hat der Versorger für die Stadt München. Nachdem im vergangenen Jahr die Gewinnausschüttung gestrichen wurde, kann der städtische Haushalt wieder mit 100 Millionen Euro rechnen. (al)

www.swm.de

Stichwörter: Unternehmen, Stadtwerke München

Bildquelle: SWM / Stefan Obermeier

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