Dienstag, 20. Februar 2018

Mainzer Stadtwerke:
Elektromobilität anschieben


[7.7.2017] Die Mainzer Stadtwerke treiben die E-Mobilität durch die Errichtung von 64 neuen Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge in der Stadt Mainz und Umgebung voran.

Die Mainzer Stadtwerke forcieren gemeinsam mit der Stadt Mainz den Ausbau der Elektromobilität vor Ort sowie in der Umgebung. Jetzt hat das Unternehmen im Beisein von Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) und Umwelt- und Verkehrsdezernentin Katrin Eder (Bündnis 90/Die Grünen) die ersten neuen Ladesäulen und -punkte im Parkhaus Cityport vorgestellt. Insgesamt sollen 64 neue Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge geschaffen werden. Laut Plan werden bis Ende 2017 sechs Ladesäulen mit je zwei Lademöglichkeiten im öffentlichen Raum sowie acht Ladepunkte in vier Mainzer Tiefgaragen errichtet. Im Jahr 2018 sollen dann rund 20 weitere Lademöglichkeiten hinzukommen.
Oberbürgermeister Ebling sagte: „Auch wenn die Zahl der Elektroautos derzeit mit etwa 160 reinen E-Autos und gut 400 Hybrid-Fahrzeugen in Mainz noch recht überschaubar ist, bietet die Elektromobilität in Zukunft gerade für Städte eine wichtige Option auf dem Weg zu einer umweltfreundlichen und modernen Verkehrspolitik.“ Verkehrsdezernentin Eder ergänzte: „Etwa ein Drittel des Energieverbrauchs entfällt auf den Verkehrssektor. Somit bietet sich hier ein größeres CO2-Einsparpotenzial als im Strombereich.“ Stadtwerke-Vorstand Tobias Brosze sieht die Mainzer Stadtwerke als kommunales Unternehmen beim Ausbau der Elektromobilität in der Region in einer zentralen Rolle.
Das Mainzer Ladesäulen-Projekt wird über die Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (LIS) durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert. Anfang 2017 hatten die Mainzer Stadtwerke die entsprechenden Zuschüsse beantragt. Wie die Mainzer Stadtwerke melden, beläuft sich das Fördervolumen des Bundes auf rund 54.500 Euro, die Stadtwerke werden weitere 82.000 Euro investieren. Weitere Fördergelder erhält die Stadtwerke-Tochter Überlandwerk Groß-Gerau, die zusätzlich mit einem Eigenanteil von 64.000 Euro weitere Ladesäulen im Landkreis Groß-Gerau errichten wird. (me)

www.mainzer-stadtwerke.de

Stichwörter: Elektromobilität, Mainzer Stadtwerke, Mainz



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Elektromobilität

ZSW: Zapfsäule der Zukunft
[16.2.2018] In einem Forschungsvorhaben entwickelt das ZSW eine Multienergiezapfsäule, die neben Strom und Wasserstoff auch Methan liefern soll. mehr...
EWE: Mobilitätsgesellschaft WAYDO gegründet
[16.2.2018] Das Geschäftsfeld Mobilität will der Energieversorger EWE auf eigene Beine stellen und hat dazu das Unternehmen WAYDO gegründet. mehr...
TÜV Süd: Sichere Schnellladesäulen
[15.2.2018] Rund 70 EnBW-Schnellladestationen an Autobahnraststätten wurden von TÜV Süd geprüft und freigegeben. mehr...
EnBW-Schnellladestation an Autobahnraststätte: Vom TÜV geprüft und freigegeben.
Planungstool: Software erkennt Ausbaubedarf
[14.2.2018] Das Energieunternehmen innogy hat eine Software entwickelt, mit der Verteilnetzbetreiber den regionalen Ausbaubedarf für E-Auto-Ladestationen prognostizieren können. mehr...
Der Versorger ELE ist erster Referenzkunde für das Planungstool für Ladestationen von innogy.
smartlab: Offensive für Elektromobilität
[12.2.2018] Das Unternehmen smartlab, Betreiber des Verbunds ladenetz.de, startet eine große Produktoffensive und will damit auf die schnelle Entwicklung im Markt der Elektromobilität reagieren. mehr...