Freitag, 15. Dezember 2017

N-ERGIE:
233.000 Euro Förderung erhalten


[14.8.2017] 160 Lademöglichkeiten für Emobile hat N-ERGIE in Nordbayern bereits geschaffen, jetzt sollen weitere 40 hinzukommen. Dafür hat der Energieversorger aus Nürnbeg jetzt einen Förderbescheid in Höhe von 233.000 Euro erhalten.

Der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Alexander Dobrindt (CSU) hat jetzt einen Förderbescheid für E-Ladestationen in Höhe von 233.000 Euro an den Nürnberger Energieversorger N-ERGIE überreicht. Mit dem Geld aus dem Bundesprogramm Ladeinfrastruktur will N-ERGIE eigenen Angaben zufolge 42 Ladesäulen in Nürnberg und Region errichten. Bundesminister Dobrindt sagte: „Mit unserem Förderbescheid wird N-ERGIE die Ladeinfrastruktur in Nordbayern ausbauen und verdichten. Damit trägt das Unternehmen dazu bei, das Vertrauen der Autofahrer zu stärken, jederzeit und überall ihr Fahrzeug laden zu können.“
Wie das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) meldet, sollen mithilfe des Bundesprogramms Ladeinfrastruktur flächendeckend 15.000 Ladesäulen in der Bundesrepublik errichtet werden. Hierfür stellt das BMVI von 2017 bis 2020 insgesamt 300 Millionen Euro bereit. Seit März 2017 können Investoren, Städte und Gemeinden Förderanträge stellen. Die Förderung erfolgt anteilig und umfasst auch den Netzanschluss und die Montage. Ein Förderanspruch besteht dann, wenn die Ladesäule öffentlich zugänglich ist und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben wird (wir berichteten).
„Für uns ist die Elektromobilität mit der Möglichkeit, Sektoren sinnvoll miteinander zu koppeln, ein zentraler Baustein der dezentralen Energiewende. Deshalb bauen wir die Ladeinfrastruktur in der Region bereits seit vielen Jahren aus“, sagt der N-ERGIE-Vorstandsvorsitzende Josef Hasler. „Mit den zugesagten Mitteln aus dem Förderprogramm werden wir den eingeschlagenen Weg konsequent weiterverfolgen.“
Wie N-ERGIE meldet, geht das Unternehmen konkret seit dem Jahr 2010 in Vorleistung und errichtet Ladesäulen für Elektrofahrzeuge. Bislang habe N-ERGIE bereits 160 Lademöglichkeiten in Nordbayern geschaffen.
Daneben stellt der Energieversorger seinen Fuhrpark sukzessive auf Elektrofahrzeuge um. Noch in diesem Jahr will er die Marke von 100 E-Fahrzeugen überschreiten. „Ob Strom, Wärme oder Mobilität: Wer die Energiewende ernst nimmt, muss sie in allen Sektoren vorantreiben“, betont Hasler. Begonnen habe alles mit sieben „mia“ im Jahr 2012, heute gehören 38 E-Fahrzeuge zur N-ERGIE-Flotte. Bis zum Jahresende will der Versorger nun 67 zusätzliche VW e-Golf mit einer Reichweite von 300 Kilometern anschaffen. 57 Stück davon sollen in Nürnberg zum Einsatz kommen, dafür werden die Stellplätze mit der notwendigen Ladeinfrastruktur ausgestattet, meldet N-ERGIE.
Künftig will der Energieversorger sein Expertenwissen auch an interessierte Geschäftskunden und Kommunen weitergeben und diese bei der Fuhrpark-Umstellung unterstützen. (me)

www.bmvi.de
www.n-ergie.de

Stichwörter: Elektromobilität, N-ERGIE, BMVI, Alexander Dobrindt



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