Mittwoch, 22. November 2017

WEMAG:
Profitables Engagement


[13.11.2017] Der Verband der Kommunalen Anteilseigner (KAV) der WEMAG ist dank eines Forward Darlehens ab 2032 schuldenfrei. Seit der Kommunalisierung im Jahr 2010 hat das Versorgungsunternehmen über 86 Millionen Euro an die rund 200 beteiligten Gemeinden ausgeschüttet.

Zum 50. Mal traf sich Anfang November 2017 der Verband der Kommunalen Anteilseigner (KAV) des Schweriner Versorgers WEMAG. Zum 50. Mal traf sich vergangene Woche der Verband der Kommunalen Anteilseigner (KAV) des Schweriner Versorgers WEMAG. Dabei wurde bekannt gegeben, dass der Verband im Jahr 2032 schuldenfrei sein wird. Der Kommunale Anteilseignerverband hat ein so genanntes Forward Darlehen aufgenommen, mit dem er seinen Kredit für den Ankauf der Aktien von Vattenfall aus dem Jahr 2010 deutlich früher tilgen kann als vorgesehen. Michael Ankermann, Verbandsvorsteher des Kommunalen Anteilseignerverbandes, sagte: „Damit haben die rund 200 kommunalen Anteilseigner im Verband Planungssicherheit und müssen nicht mehr einen Teil der vom Unternehmen ausgegebenen Dividenden für die Tilgung des 118 Millionen Euro schweren Kredites aufwenden.“
WEMAG-Vorstand Caspar Baumgart erklärte: „Die Kommunalisierung der WEMAG im Jahr 2010 wurde durch die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern maßgeblich unterstützt. Sie war die erste Kommunalisierung eines Regionalversorgers in Deutschland. Die Entscheidung der Anteilseigner unseres Unternehmens war wegweisend.“ Klaus-Michael Glaser, Geschäftsführer des KAV, wies darauf hin, dass die aktuell 204 Gemeinden auch finanziell profitierten. Seit der Kommunalisierung habe die WEMAG Dividenden in Höhe von über 86 Millionen Euro ausgeschüttet. Allein im Geschäftsjahr 2016 konnten die Anteilseigner insgesamt rund 16 Millionen Euro verbuchen. (al)

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Stichwörter: Rekommunalisierung, WEMAG,

Bildquelle: WEMAG AG

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