smartmetering

Montag, 23. April 2018

Ebersbach an der Fils:
Grüner durch die Stadt


[17.4.2018] Im Rahmen des Stadtentwicklungsprozesses setzt die Stadtverwaltung von Ebersbach an der Fils auf die Elektromobilität. Ein Vorgehen, das infolge drohender Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in deutschen Innenstädten Schule machen könnte.

Grüner unterwegs: Eberhard Keller, Bürgermeister von Ebersbach an der Fils, mit Elektroroller. Die Verwaltung der baden-württembergischen Stadt Ebersbach an der Fils in der Nähe von Stuttgart nahm den Feinstaubalarm und drohende Fahrverbote zum Anlass und kaufte für ihre Mitarbeiter zwei E-Transporter und einen Elektroroller. „Wir müssen uns nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts auf mögliche Fahrverbote in der Region vorbereiten. Hier bietet die Elektromobilität optimale Möglichkeiten“, sagt Eberhard Keller, der e-mobile Bürgermeister von Ebersbach an der Fils. Nach Angaben des Herstellers für Elektroroller NIU Technologies, hat die Umstellung auf Elektromobilität Vorbildcharakter und zeigt, wie Gemeinden und Städte alternative Verkehrskonzepte sinnvoll umsetzen können.
Den Verwaltungsangestellten, die am meisten unterwegs sind, steht deshalb zusätzlich zu zwei Elektrotransportern seit Sommer 2017 auch ein NIU-Roller zur Verfügung. Dieser wird vor allem von den Mitarbeitern des Bauamts genutzt, die viele Kurzstrecken zur Gebäudeunterhaltung und Baustellenbesichtigung zurücklegen, berichtet die Agentur. „Das Konzept von NIU hat uns dann mit der intelligenten Energiesteuerung in Verbindung mit den aus Deutschland kommenden Qualitätsmotoren von Bosch am meisten überzeugt“, begründet Christian Rönsch vom Gebäude-Management der Stadtverwaltung. „Besonders das junge Entwickler-Team von NIU und die zeitgemäße Crowdfunding-Kampagne, die hinter der Marke steckt, weckte unsere Sympathien.“
Wie das Unternehmen mitteilt, spielt die Elektromobilität in den Zukunftsüberlegungen des Standorts eine große Rolle und die Verkehrsinfrastruktur soll in dieser Hinsicht weiter ausgebaut werden. Scooter-Leihstationen seien im Gespräch, um einen flexiblen Stadtverkehr auch ohne ständige Autonutzung für Kurzstrecken in der von Höhenunterschieden geprägten Stadt zu ermöglichen. An Bahnhöfen seien ebenfalls solche Angebote denkbar. Immer mit dem Ziel vor Augen, die höher gelegenen Stadtteile besser und grüner anzubinden, meldet NIU Technologies. (sav)

www.ebersbach.de
www.niu.com

Stichwörter: Elektromobilität, Ebersbach an der Fils, NIU Technologies

Bildquelle: Ballou PR

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Elektromobilität

SMIGHT: Powercharger für das Rhein-Main-Gebiet
[23.4.2018] Das EnBW-Innovationsprojekt SMIGHT erhält von Energieversorger ovag Energie den Zuschlag für 59 Elektroladesäulen im Rhein-Main-Gebiet. Mit den Powercharger stellt die EnBW-Innovation aber nicht nur die nötige Technik. mehr...
59 SMIGHT Powercharger werden nun im nördlichen Rhein-Main-Gebiet aufgestellt.
Ladeverbund Franken+: 50 Mitglieder kooperieren
[19.4.2018] Die Stadtwerke Bayreuth sind als 50. Mitglied dem Ladeverbund Franken+ beigetreten. mehr...
Die Stadtwerke Bayreuth sind als 50. Mitglied dem Ladeverbund Franken+ beigetreten.
Stadtwerke Konstanz: Bausteine für die Smart City
[18.4.2018] Mit dem Ausbau der öffentlichen Lade-Infrastruktur in der baden-württembergischen Stadt Konstanz soll nicht nur die E-Mobilität vorangebracht werden. Durch Services wie einen integrierten WLAN-Hotspot werden die Ladestationen auch zu Smart-City-Bausteinen. mehr...
Die Stadtwerke bauen ihre Lade-Infrastruktur kontinuierlich aus. Die jüngste Station befindet sich im LAGO Shopping-Center Konstanz.
Kreis Bergstraße : Schulterschluss für Elektromobilität
[17.4.2018] Die Wirtschaftsregion Bergstraße/Wirtschaftsförderung Bergstraße (WFB) und der regionale Energieversorger GGEW setzen sich gemeinsam dafür ein, die Elektromobilität im Kreis voranzubringen. mehr...
Der regionale Energieanbieter GGEW und die Wirtschaftsförderung Bergstraße setzen sich für Elektromobilität ein.
Jena: Umstieg auf Elektrobusse
[12.4.2018] Die Nahverkehrsbetriebe Jena wollen bis zum Jahr 2035 komplett auf E-Busse umsteigen. Für ihr Modellprojekt hat die Stadt vom thüringischen Umweltministerium einen Förderbescheid in Höhe von rund zwei Millionen Euro erhalten. mehr...
Der erste Förderbescheid des Landes Thüringen für E-Bus-Modellprojekte geht an die Nahverkehrsbetriebe der Stadt Jena.