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Bayern:
Bund für Erneuerbare


[3.6.2014] Eine Initiativgruppe schmiedet das Bündnis „100% Erneuerbare Energien Bayern“. Neben Energiewende- und Klimaschutz-Initiativen gehören auch zwei Städte zu den Initiatoren.

In Bayern formiert sich ein Bündnis für die dezentrale Energiewende. Verschiedene Akteure und Initiativen im Freistaat sollen erstmals unter einem Dach gebündelt werden. Wie die Initiativgruppe für ein Bündnis „100% Erneuerbare Energien Bayern“ jetzt mitteilt, sollen der Klimaschutz und der Umbau der Energieversorgung auf erneuerbare Energien gewährleistet und die damit verbundenen Chancen der regionalen Wertschöpfung tatkräftig aufgegriffen werden. Das Bündnis soll insbesondere Bürgerenergiegesellschaften, Energiewende- und Klimaschutz-Initiativen, Unternehmen der Erneuerbaren-Energien-Branche, Kommunen sowie Gewerkschaften, Kirchen und Forschung umfassen.
Bei einem Pressegespräch am Montag (2. Juni 2014) in Nürnberg äußerten Vertreter der Initiativgruppe starke Bedenken an der der Novellierungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sowie an der geplanten Einführung neuer Abstandsregeln für Windkraftanlagen. Stefan Jessenberger von der Initiative „Energiewende ER(H)langen“ sagte: „Mit den avisierten Neuregelungen werden die 2011 im Energiekonzept ´Bayern innovativ´ verabschiedeten Ziele der bayerischen Staatsregierung nicht nur verfehlt, es droht gar ein Abwürgen der Energiewende.“ Derzeit gehören der Initiativgruppe zur Gründung des Bündnisses neben verschiedenen Bürgerenergiegenossenschaften die IG Metall Bayern, die Firmen Ostwind, Green City Energy, Naturstrom und Agrokraft sowie die Städte Erlangen und Neumarkt i.d.Oberpfalz an. (al)


Stichwörter: Politik, Bayern



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