Freitag, 27. November 2020

KWK-Modellkommunen:
Vorbilder in Sachen Innovation


[26.6.2014] Die Gewinner des Wettbewerbs KWK-Modellkommune stehen fest. Sechs Kommunen in Nordrhein-Westfalen können sich über Fördermittel in Höhe von insgesamt 25 Millionen Euro freuen.

Der Wettbewerb KWK-Modellkommune des Landes Nordrhein-Westfalen ist beendet. Insgesamt hatten 51 Kommunen 48 Projektvorschläge eingereicht. 21 Konzepte schafften es in die Finalrunde des Wettbewerbs. Am Ende wurden sechs Bewerber ausgewählt: Die Kommunen Bad Laasphe, Iserlohn, Krefeld, Ostbevern/Telgte, Saerbeck sowie die Projektgruppe aus den Städten Remscheid, Solingen und Wuppertal überzeugten die Jury mit einem hohen Innovationsgrad beim Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Zudem hätten die Konzepte Modellcharakter und seien auf andere Kommunen übertragbar. Wie das Umweltministerium des Landes Nordrhein-Westfalen mitteilt, sollen die sechs Projektgruppen mit insgesamt 25 Millionen Euro gefördert werden. Nordrhein-Westfalens Umweltminister Johannes Remmel (Bündnis 90/Die Grünen): „Der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung ist ein wichtiger Baustein für die erfolgreiche Energiewende in Nordrhein-Westfalen. Der ganze Wettbewerb hat uns gezeigt, wie viel Potenzial in den Kommunen schlummert und welche Bedeutung sie für den Erfolg der Energiewende haben.“ Deshalb werde das Ministerium mit den Kommunen, die nicht unter den sechs KWK-Modellkommunen sind, Gespräche über eine anderweitige Realisierung ihrer KWK-Projekte führen. Das Umweltministerium hat deshalb die so genannte KWK-Leitstelle eingerichtet, die den Kommunen bei der Weiterentwicklung ihrer Vorhaben beratend zur Seite stehen soll. (ma)

http://www.kwk-kommunen.nrw.de

Stichwörter: Kraft-Wärme-Kopplung, KWK-Modellkommune, Bad Laasphe, Iserlohn, Krefeld, Ostbevern/Telgte, Saerbeck, Bergisches Städtedreieck



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