Montag, 26. September 2022

dena/geea:
Impulse im Gebäudesektor gefordert


[19.9.2014] Auf ein entschlosseneres Handeln bei der Umsetzung der Energieeffizienzziele drängen die Deutsche Energie-Agentur (dena) und die Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea).

Rund ein Jahr nach der Bundestagswahl fordert die Energieeffizienzbranche von der Politik deutlichere Impulse. Stephan Kohler, Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur (dena): „Die Bundesregierung hat das Thema Energieeffizienz in ihrem Koalitionsvertrag als zweite Säule einer nachhaltigen Energiewende bezeichnet. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, müssen nun konkrete Maßnahmen zur Schaffung von Energieeffizienzmärkten benannt und umgesetzt werden.“ Die dena als auch die Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) begrüßten daher, dass die Bundesregierung intensiv am Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) arbeitet. „Die Verabschiedung des NAPE ist ein wichtiger nächster Schritt, um das Thema Energieeffizienz in Gebäuden zu stärken“, so Kohler. Die Bundesregierung strebt bis zum Jahr 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand an. Aus Sicht der dena ist dazu insbesondere eine langfristige Investitionssicherheit für Marktakteure notwendig. Um die benötigte Steigerung der energetischen Modernisierungen zu erreichen, müssten die KfW-Förderprogramme zur energetischen Gebäudesanierung aufgestockt, verstetigt und deutlich vereinfacht werden. Dies sei ein wichtiges Signal an die Hausbesitzer, dass sie mit den Kosten für energiesparende Maßnahmen nicht allein gelassen werden. Darüber hinaus unterstützt die geea das Ziel der Bundesregierung, die unabhängige Energieberatung zu stärken und Informationen über die energetische Qualität eines Gebäudes für Käufer und Mieter transparenter zu gestalten. „Auf dem Weg zu einem klimaneutralen Gebäudebestand hat die qualifizierte Energieberatung eine zentrale Bedeutung“, erklärt Kohler. Die verbindliche Einführung der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes seien ein wichtiger erster Schritt für mehr Qualität gewesen. (ma)

http://www.dena.de
http://www.geea.info

Stichwörter: Politik, Energieeffizienz, energetische Sanierung, dena, geea



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Politik

Baden-Württemberg: Neues Klimaschutzgesetz vorgelegt
[26.9.2022] In Baden-Württemberg hat der Ministerrat jetzt die zweite Weiterentwicklung des landeseigenen Klimaschutzgesetzes beschlossen. Der Entwurf verschärft die Anstrengungen für den Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel. mehr...
Deutscher Städtetag: Existenz der Stadtwerke sichern
[21.9.2022] Der Deutsche Städtetag warnt wegen der Energiekrise vor existenzbedrohenden Risiken für Stadtwerke. Städtetagspräsident Markus Lewe sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Die wirtschaftliche Lage für die kommunalen Stadtwerke verschärft sich jeden Tag." mehr...
Markus Lewe, Präsident des Deutschen Städtetags: „Die wirtschaftliche Lage für die kommunalen Stadtwerke verschärft sich jeden Tag.“
KEA-BW: Energiekrisen-Lotse gestartet
[20.9.2022] Um die Kommunen bei den Herausforderungen der Energiekrise zu unterstützen, hat die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) jetzt die Website Energiekrisen-Lotse lanciert. Sie zeigt, wie sich Energieverbrauch und Kosten senken lassen. mehr...
BEE: EnSiG-Reform zur richtigen Zeit
[19.9.2022] Nach Einschätzung des BEE kommt die Reform des Energiesicherungsgesetzes zur richtigen Zeit. Der Bundestag müsse jedoch noch nachbessern. mehr...
EIB: Zehn Milliarden fürs Klima
[9.9.2022] Kommunen und öffentliche Unternehmen in Regionen, die am stärksten unter dem Übergang Europas zu einer klimaneutralen Wirtschaft leiden, können Kredite der Europäischen Investitionsbank (EIB) über zehn Milliarden Euro nutzen. Sie werden mit EU-Zuschüssen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro kombiniert. mehr...

Suchen...

 Anzeige



Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von stadt+werk allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wenn Sie stadt+werk auch künftig regelmäßig als Print- und Digitalausgabe erhalten möchten, freuen wir uns über ein Abonnement.

stadt+werk, Ausgabe 7/8 2022
stadt+werk, Ausgabe 5/6 2022
stadt+werk, Ausgabe 3/4 2022
stadt+werk, Ausgabe 1/2 2022
stadt+werk, Ausgabe 9/10 2022

Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen
VIVAVIS AG
76275 Ettlingen
VIVAVIS AG
IVU Informationssysteme GmbH
22846 Norderstedt
IVU Informationssysteme GmbH
rku.it GmbH
44629 Herne
rku.it GmbH
ITC AG
01067 Dresden
ITC AG

Aktuelle Meldungen