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Freitag, 20. Juli 2018

Onshore-Windenergie:
Rückenwind für Rieste


[8.12.2014] Der Windpark Wittenfelde an der Autobahn A1 soll Realität werden. Die Stadtwerke Osnabrück wollen noch im Dezember die erforderlichen Genehmigungsunterlagen einreichen.

Im Windpark Wittenfelde sollen vier Anlagen vom Typ Vestas errichtet werden. Die Planung des Windparks Wittenfelde in der niedersächsischen Gemeinde Rieste geht voran. Die Stadtwerke Osnabrück haben angekündigt, noch im Dezember 2014 die erforderlichen Genehmigungsunterlagen einzureichen. Der Bau des Windparks habe für die Gemeinde und für den kommunalen Versorger eine hohe Bedeutung, betont Stadtwerke-Vorstandsvorsitzender Manfred Hülsmann: Zum einen könne die Kommune mit der künftig erzeugten Windstromjahresmenge von rund 34 Millionen Kilowattstunden einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele des Kreises Osnabrück leisten. „Zum anderen kommen wir unseren eigenen ambitionierten Klimazielen einen großen Schritt näher“, so Hülsmann. Im Rahmen der Initiative KompetenzUmweltKlima (KUK) wollen die Stadtwerke ihre Privatkunden mit selbsterzeugtem Ökostrom versorgen. Rund 20 Millionen Euro wollen die Stadtwerke in den Bau der vier Windkraftanlagen vom Typ Vestas investieren. Alle vier Anlagen sollen eine Nabenhöhe von 137 Metern haben, die Gesamthöhe vom Boden bis zur Flügelspitze würde 200 Meter betragen. „Die Windräder hätten mit diesen Ausmaßen das Zeug dazu, die grünen Wahrzeichen von Rieste zu werden“, sagt Stadtwerke-Projektleiter Hermann Brandebusemeyer. Diese Dimensionen seien aufgrund des sehr gut geeigneten Standortes direkt an der Autobahn A1 möglich. So beträgt der Abstand zur nächstgelegenen Wohnbebauung mehr als einen Kilometer. „Die Wirkungen der Windkraftanlagen auf Mensch und Umwelt werden im jetzt startenden Genehmigungsverfahren genauestens untersucht“, so Brandebusemeyer. Schwerpunkte seien mögliche Veränderungen im Landschaftsbild, Schattenwurf, Schall und der Artenschutz. (ma)

www.stadtwerke-osnabrueck.de

Stichwörter: Windenergie, Rieste

Bildquelle: Stadtwerke Osnabrück

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