Samstag, 8. Mai 2021

Heidelberg:
Wiederwahl bei Energy Cities


[30.4.2015] Für zwei weitere Jahre wurde Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner in das Präsidentenamt des europäischen Städtenetzwerks Energy Cities gewählt. In diesem Jahr möchte er sich für eine neue internationale Klimaschutzvereinbarung der Vereinten Nationen stark machen.

Célia Blauel, stellvertretende Bürgermeisterin von Paris und Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner sprechen über die Klimaschutz-Weltkonferenz COP 21 im Dezember 2015 in Paris. Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner (parteilos) ist erneut zum Präsidenten des europäischen Städtenetzwerks Energy Cities gewählt worden. Wie die baden-württembergische Stadt Heidelberg bekannt gibt, ist die Amtszeit auf zwei Jahre festgelegt. Die Wahl hat im Rahmen der Jahrestagung des Netzwerks stattgefunden. Bereits seit dem Jahr 2006 steht Würzner dem Städteverbund als Präsident vor. Innerhalb des Verbundes engagieren sich rund 1.000 Städte und Gemeinden aus 30 Ländern für den Klimaschutz. „Gemeinsam haben wir bereits beachtliche Erfolge erzielt“, lobte der wiedergewählte Präsident den Verbund Energy Cities. „Die Energiewende vor Ort steht heute ganz oben auf der Agenda der Europäischen Union. Die seit 25 Jahren andauernde und intensive Lobby-Arbeit von Energy Cities hat einen beachtlichen Anteil daran.“ Der Städteverbund stehe im regelmäßigen Austausch mit hochrangigen Vertretern der EU, wie zuletzt im März bei einem Treffen in Brüssel mit Maroš Šefčovič, einem der Vizepräsidenten der EU-Kommission. „Rund 6.000 Bürgermeister haben sich bisher dem Konvent der Bürgermeister angeschlossen“, gab Würzner außerdem auf der Jahrestagung bekannt. „Sie haben sich damit verpflichtet, die energiepolitischen Zielvorgaben der Europäischen Union noch zu übertreffen.“ Demnach sollen die EU-Mitgliedstaaten ihre CO2-Emissionen und ihren Energiebedarf bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent reduzieren und den Anteil erneuerbarer Energien auf 20 Prozent erhöhen. Weiter teilte Würzner mit: „In diesem Jahr gelten unsere Anstrengungen insbesondere der Klimaschutzkonferenz der Vereinten Nationen, die Ende des Jahres in Paris stattfindet. Wir hoffen, dass die Staaten eine neue internationale Klimaschutzvereinbarung mit ambitionierten Emissionsminderungen verabschieden.“ (an)

http://www.energy-cities.eu

Stichwörter: Klimaschutz, Heidelberg, Eckart Würzner, Energy Cities

Bildquelle: Stadt Heidelberg

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Klimaschutz

Nordrhein-Westfalen: Landesweites Gründachkataster
[7.5.2021] In Nordrhein-Westfalen hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz sein neues Gründachkataster vorgestellt. Es soll unter anderem dazu beitragen, dass landesweit mehr Dächer für Klimaanpassungsmaßnahmen genutzt werden. mehr...
STEAG: Fenne und Bergkamen sollen vom Netz
[5.5.2021] Die Heizkraftwerke Völklingen-Fenne und Kraftwerk Bergkamen sollen vom Netz. Die STEAG hat eine entsprechende Stilllegung der Kraftwerksblöcke beantragt. mehr...
Soll vom Netz: Kraftwerk Bergkamen.
Zukunft Wasserstoff: 18 Pilotprojekte weisen den Weg
[3.5.2021] Im Positionspapier Zukunft Wasserstoff skizziert der VKU anhand von 18 kommunalen Pilotprojekten den Weg hin zu dieser Form der Energieversorgung. mehr...
Leuna: Wasserstoff gegen Kohlenstoff
[30.4.2021] Leuna nutzt sein Wasserstoff-Potenzial, baut erneuerbare Energien aus und dekarbonisiert so ein Stück weit die hier angesiedelte Industrie. Von der AEE wurde die Stadt dafür im April als Energie-Kommune des Monats ausgezeichnet. mehr...
Spatenstich der Pilotanlage für grünen Wasserstoff im Jahr 2020.
Nordrhein-Westfalen: 200 Kommunen informieren über Klimaschutz
[28.4.2021] In Nordrhein-Westfalen starten nun kommunale Klimaschutzkampagnen, die über erneuerbare Energien, Gebäudesanierungen oder die Klimafolgenanpassung informieren. Insgesamt 200 Kommunen sind am Projekt der EnergieAgentur.NRW beteiligt. mehr...
Bereits seit April 2019 läuft die Klimakampagne OWL.

Suchen...

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von stadt+werk allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wenn Sie stadt+werk auch künftig regelmäßig als Print- und Digitalausgabe erhalten möchten, freuen wir uns über ein Abonnement.

stadt+werk, Ausgabe 3/4 2021
stadt+werk, Ausgabe 1/2 2021
stadt+werk, Ausgabe 11/12 2020
stadt+werk, Ausgabe 9/10 2020

Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Klimaschutz:
Trianel GmbH
52070 Aachen
Trianel GmbH

Aktuelle Meldungen