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Wärmemarkt:
Technologieoffen fördern


[15.9.2015] Auf einem Branchentreff in Berlin mahnte die Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) die Bundesregierung, die Förderung für Energieeffizienz im Gebäudebereich markgerecht zu gestalten.

Die aktuelle Diskussion um die Klima- und Energieziele der Bundesregierung stand im Mittelpunkt eines Branchentreffens im Bereich Energie und Gebäude Ende August 2015 in Berlin. Die Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) hat die Pläne der Bundesregierung begrüßt, Klimaschutzziele verstärkt durch eine bessere Förderung der Energieeffizienz zu erreichen. Wie die Deutsche Energie-Agentur (dena) mitteilt, wiesen die Vertreter der geea aber darauf hin, dass bei der Förderung der Energieeffizienz in Gebäuden das Prinzip der Technologiefreiheit beibehalten werden müsse. „Mehr Förderung für die Energieeffizienz im Gebäudebereich sind die richtigen Maßnahmen auf dem Weg zu mehr Klimaschutz und einem zukunftsfähigen Energiesystem“, sagte Andreas Kuhlmann, Sprecher der geea und Vorsitzender der Geschäftsführung der dena. „Allerdings sollte der Gebäudeeigentümer selbst entscheiden, welche Sanierungsmaßnahme sinnvoll ist. Eine solche Effizienzprämie würde zu deutlich mehr energetischer Sanierung führen. Die zuletzt diskutierte ausschließliche Förderung einzelner Technologien hingegen bewirkt Verzerrungseffekte im Markt“, so Kuhlmann. Die geea fordert daher die Bundesregierung dazu auf, die Förderung grundsätzlich technologieoffen und für alle Maßnahmen attraktiver als bisher zu gestalten, statt einzelne Technologien zu bevorzugen. (ma)

http://www.geea.info
http://www.dena.de

Stichwörter: Politik, energetische Sanierung, Wärme, geea, dena



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