Montag, 25. Mai 2020

Stadtwerke Gera:
Übernahme durch Engie Deutschland


[9.11.2016] Das Unternehmen Engie Deutschland hat die verbleibenden Anteile von den Stadtwerke Gera-Töchtern Energieversorgung Gera und Kraftwerke Gera übernommen.

Der Konzern Engie Deutschland hat alle verbleibenden Anteile des Unternehmens Energieversorgung Gera von den insolventen Stadtwerken Gera übernommen. Der Energiekonzern Engie Deutschland, vormals GDF Suez, übernimmt als einer der beiden bisherigen Gesellschafter der Energieversorgung Gera (EGG) und von Kraftwerke Gera (KWG) die verbleibenden Anteile an beiden Gesellschaften. Damit gehören Engie 100 Prozent an EGG und KWG. Wie das Unternehmen mitteilt, soll nach der Insolvenz des zweiten Anteilseigners, den Stadtwerken Gera, durch die Übernahme wieder eine stabile Aktionärsstruktur hergestellt werden. Damit schaffe Engie die Voraussetzungen dafür, um in einem nächsten Schritt einen starken lokalen Gesellschafter mit an Bord zu holen. Bevorzugt sei dies erneut die Stadt Gera als langjähriger Partner. So habe man der Stadt bereits einen späteren Rückkauf von Anteilen angeboten. Die Arbeitnehmervertreter von EGG und KWG sollen die Lösung unterstützen, heißt es in einer Pressemeldung von Engie. Engie sei auch bereit, weitere kommunale Gesellschafter aufzunehmen. Manfred Schmitz, Vorstandsvorsitzender von Engie Deutschland, erläutert: „Mit diesem Schritt stehen wir zu unserer Verantwortung für EGG und KWG und stellen sicher, dass sich beide Unternehmen nach der schwierigen Phase, die durch die Insolvenz der Stadtwerke Gera entstanden ist, positiv entwickeln können. Wir wollen langfristig ein starker Partner für Kommunen sein und zeigen – wie in diesem Fall – gern unsere Bereitschaft, im richtigen Moment die volle Verantwortung zu tragen.“ Für eine positive Entwicklung brauche das Unternehmen in Zukunft gut aufgestellte und lokal verankerte Gesellschafter. „Mit der Engie als hundertprozentiger Gesellschafterin können wir einen Schlussstrich unter die schwierigen letzten Monate ziehen und die anstehenden Herausforderungen in Gera mit voller Kraft angehen“, ergänzt André Grieser, Geschäftsführer von EGG und KWG. „Damit gehört auch die Unsicherheit bezüglich der Gesellschafterstruktur für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der EGG und der KWG der Vergangenheit an.“ (me)

http://www.engie-deutschland.de
http://www.energieversorgung-gera.de

Stichwörter: Unternehmen, Engie Deutschland, Energieversorgung Gera, Stadtwerke Gera

Bildquelle: Energieversorgung Gera

Druckversion    PDF     Link mailen




Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Unternehmen

Thüga: Stabiles Ergebnis trotz Wettbewerb
[19.5.2020] Der Stadtwerkeverbund Thüga behauptet sich für das Geschäftsjahr 2019 mit stabilem Ergebnis in einem stark wettbewerblich geprägten Umfeld. mehr...
Trianel: Digitalisierung zahlt sich aus
[18.5.2020] Eine Kurzumfrage zu den Herausforderungen, welche sich durch die Corona-Krise für die Stadtwerke ergeben, zeigt: Der Einsatz digitaler Technologien zahlt sich aus. mehr...
Die kontinuierliche Digitalisierung der Stadtwerke zahlt sich in Zeiten der Corona-Krise aus, zeigt eine Umfrage von Trianel.
MVV Energie: Erfolgreiche erste Hälfte
[14.5.2020] Eine positive Halbjahresbilanz hat MVV Energie vorgelegt. Das operative Ergebnis stieg um 20 Prozent auf fast 200 Millionen Euro. Für das gesamte Geschäftsjahr geht der Mannheimer Energiekonzern trotz Corona-Krise von einem stabilen Ergebnis aus. mehr...
E.ON: Geld für Klima und Konjunktur
[13.5.2020] E.ON plant zusätzliche Infrastruktur-Investitionen für den Klimaschutz und die Konjunkturbelebung in Höhe von 500 Millionen Euro. Das kündigt das Essener Energieunternehmen mit Blick auf das erste Quartalsergebnis 2020 an. mehr...
Der Essener Energiekonzern E.ON erhöht die Investitionen in klimafreundliche, moderne Energieinfrastrukturen.
Stadtwerke Halle: Grüne Energie Gesellschaft gegründet
[12.5.2020] Die EVH, eine Tochter der Stadtwerke Halle, hat ein eigenes Unternehmen für den Ausbau erneuerbarer Energien gegründet. Mittelfristig soll die Saalestadt dadurch umweltverträglich mit Strom versorgt werden. mehr...

Suchen...

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von stadt+werk allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wenn Sie stadt+werk auch künftig regelmäßig als Print- und Digitalausgabe erhalten möchten, freuen wir uns über ein Abonnement.

stadt+werk, Ausgabe 3/4 2020
stadt+werk, Ausgabe 5/6 2020

Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Unternehmen:

Aktuelle Meldungen