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Montag, 23. Juli 2018

Messwesen:
Vom smarten Gebäude zur Smart City


[7.11.2017] EnBW, Netze BW und Minol-Zenner wollen Kommunen und der Wohnungswirtschaft smarte Services rund um das intelligente Messwesen anbieten. Die drei Unternehmen haben dazu ein Memorandum of Understanding unterzeichnet.

Die Unternehmen EnBW, Netze BW und Minol-Zenner wollen gemeinsam die Chancen der Digitalisierung des Messwesens nutzen. Ende Oktober 2017 unterschrieben Vertreter der Firmen ein entsprechendes Memorandum of Understanding. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung digitaler Anwendungen in der Wohnungswirtschaft, heißt es in einer Pressemeldung. Mit der Kooperation wollen die Partner nach eigenen Angaben die Wohnungswirtschaft mit Produkten aus Energie, Messleistungen und Verbrauchsabrechnungen entlasten sowie Abrechnungen für mehrere Sparten aus einer Hand bieten.
Chancen für eine Vielzahl intelligenter Anwendungen sehen die Partner nicht nur in der Wohnungswirtschaft, sondern auch bei Städten und Gemeinden. In Wendlingen am Neckar sollen in einem Praxis-Feldtest Wege zu einer Smart City rund um das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) beschritten werden. Neben Themen rund um den Energieverbrauch in kommunalen Liegenschaften, Kindergärten, Sporthallen und Schulen werden auch Daten zur Luftqualität, Frequentierung von öffentlichen Gebäuden sowie unberechtigtes Betreten von Grundstücken erfasst und Maßnahmen abgeleitet. Zum Einsatz kommt ein so genanntes Low Power Wide Area Network (LPWAN). Über das Niedrigenergie-Netz mit hoher Reichweite können Verbrauchszähler, verschiedene Sensoren oder Smart-Home-Systeme angebunden werden. Die erfassten Daten werden über das LoRa-CLS-Gateway von Zenner an das Smart Meter Gateway des intelligenten Messsystems und anschließend in eine sichere Cloud übertragen. Dort stehen sie zur weiteren Auswertung und für verschiedene mobile Anwendungen bereit. (al)

www.enbw.de
www.netze-bw.de
www.zenner.de

Stichwörter: Informationstechnik, Zenner, Netze BW, EnBW, Smart Metering



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