Dienstag, 30. November 2021

WEMAG:
Profitables Engagement


[13.11.2017] Der Verband der Kommunalen Anteilseigner (KAV) der WEMAG ist dank eines Forward Darlehens ab 2032 schuldenfrei. Seit der Kommunalisierung im Jahr 2010 hat das Versorgungsunternehmen über 86 Millionen Euro an die rund 200 beteiligten Gemeinden ausgeschüttet.

Zum 50. Mal traf sich Anfang November 2017 der Verband der Kommunalen Anteilseigner (KAV) des Schweriner Versorgers WEMAG. Zum 50. Mal traf sich vergangene Woche der Verband der Kommunalen Anteilseigner (KAV) des Schweriner Versorgers WEMAG. Dabei wurde bekannt gegeben, dass der Verband im Jahr 2032 schuldenfrei sein wird. Der Kommunale Anteilseignerverband hat ein so genanntes Forward Darlehen aufgenommen, mit dem er seinen Kredit für den Ankauf der Aktien von Vattenfall aus dem Jahr 2010 deutlich früher tilgen kann als vorgesehen. Michael Ankermann, Verbandsvorsteher des Kommunalen Anteilseignerverbandes, sagte: „Damit haben die rund 200 kommunalen Anteilseigner im Verband Planungssicherheit und müssen nicht mehr einen Teil der vom Unternehmen ausgegebenen Dividenden für die Tilgung des 118 Millionen Euro schweren Kredites aufwenden.“
WEMAG-Vorstand Caspar Baumgart erklärte: „Die Kommunalisierung der WEMAG im Jahr 2010 wurde durch die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern maßgeblich unterstützt. Sie war die erste Kommunalisierung eines Regionalversorgers in Deutschland. Die Entscheidung der Anteilseigner unseres Unternehmens war wegweisend.“ Klaus-Michael Glaser, Geschäftsführer des KAV, wies darauf hin, dass die aktuell 204 Gemeinden auch finanziell profitierten. Seit der Kommunalisierung habe die WEMAG Dividenden in Höhe von über 86 Millionen Euro ausgeschüttet. Allein im Geschäftsjahr 2016 konnten die Anteilseigner insgesamt rund 16 Millionen Euro verbuchen. (al)

http://www.wemag.com

Stichwörter: Rekommunalisierung, WEMAG,

Bildquelle: WEMAG AG

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Rekommunalisierung

EnBW: Positive Bilanz
[27.7.2021] Die EnBW zieht eine positive Bilanz zum Beteiligungsmodell „EnBW vernetzt“. Über 200 Städte und Gemeinden haben sich mittlerweile Anteile an der EnBW-Tochter Netze BW gesichert. mehr...
Berlin: Stromnetz wieder in Stadtbesitz
[7.7.2021] Das Stromnetz Berlin ist wieder im Eigentum des Landes Berlin. Die Transaktion wurde jetzt formal abgeschlossen. mehr...
Öhringen: Grünes Licht für Stadtwerke-Gründung
[26.2.2021] Ein Gemeinderatsbeschluss ebnet den Weg für die Gründung von Stadtwerken in Öhringen. Beim Aufbau des kommunalen Unternehmens helfen die Stadtwerke Schwäbisch Hall. mehr...
Öhringen gründet Stadtwerke mit Unterstützung der Stadtwerke Schwäbisch Hall.
Oberbayern: Kommunen gründen Energieversorger
[30.1.2020] In Oberbayern haben 15 Kommunen einen gemeinsamen Energieversorger gegründet. Das Regionalwerk Chiemgau-Rupertiwinkel soll im Sommer 2020 die Arbeit aufnehmen. Zentrale Vorhaben sind die Vermarktung von Ökostrom, Wärmeversorgung durch Geothermie und virtuelle Kraftwerke. mehr...
Stadtwerke Ditzingen: Stabile Preise dank Netzübernahme
[28.11.2019] Nach dem Gasverteilnetz übernehmen die Stadtwerke nun auch das Stromnetz in Ditzingen. Von den dadurch sinkenden Netzentgelten profitieren die Kunden. mehr...

Suchen...

 Anzeige

**

 Anzeige

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von stadt+werk allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wenn Sie stadt+werk auch künftig regelmäßig als Print- und Digitalausgabe erhalten möchten, freuen wir uns über ein Abonnement.

stadt+werk, Ausgabe 11/12 2021
stadt+werk, Ausgabe 9/10 2021
stadt+werk, Ausgabe 7/8 2021
stadt+werk, Ausgabe Sonderheft 2021

Uniper
40221 Düsseldorf
Uniper
Trianel GmbH
52070 Aachen
Trianel GmbH
telent GmbH
71522 Backnang
telent GmbH

Aktuelle Meldungen