Mittwoch, 21. November 2018
Sie befinden sich hier: Startseite > Themen > Unternehmen > Strom vom eigenen Dach

Frankfurt am Main:
Strom vom eigenen Dach


[11.4.2018] Den Strom lokal produzieren und gleich vor Ort verbrauchen – und das komplett CO2-frei. Diese Art der Energieversorgung setzen die Nassauische Heimstätte und Mainova in drei Quartieren in Frankfurt am Main um.

Mainova und Nassauische Heimstätte stellen ihre Kooperation zum Mieterstrom in Frankfurt am Main vor. Das Wohnungsunternehmen Nassauische Heimstätte und der regionale Energieversorger Mainova kooperieren beim Mieterstrom in Frankfurt am Main. Vor einem Jahr hatten die beiden Unternehmen einen Rahmenvertrag unterzeichnet über die Nutzung von Frankfurter Dachflächen für die Errichtung und den Betrieb von Photovoltaikanlagen. Wie Mainova mitteilt, wird dabei der mit der Kraft der Sonne vor Ort erzeugte Strom direkt in das jeweilige Hausnetz eingespeist und kann von den Mietern auf Wunsch bezogen werden. Seit Herbst 2017 werden die Anlagen in den Quartieren Melibocusstraße (Frankfurt-Niederrad), Windthorststraße (Frankfurt-Höchst) und Apfel-Carré (Frankfurt-Preungesheim) installiert. Sie erzeugen im Jahr insgesamt rund 400.000 Kilowattstunden (kWh) Strom aus Sonnenenergie und sparen damit rund 250 Tonnen CO2.
Nach Aussage von Constantin Westphal, Geschäftsführer der Nassauischen Heimstätte, bietet die Kooperation den Vorteil, dass mit Mainova ein starker Partner das Investitionsrisiko trage und den störungsfreien Betrieb sicherstelle. „Damit können wir unseren Mietern, die auch immer mehr an Klimaschutz interessiert sind, ein attraktives Angebot machen. Es freut mich besonders, dass in Preungesheim, aber auch in der Windthorststraße der Allgemeinstrom so verrechnet werden kann, dass er in den Nebenkosten unserer Mieter gar nicht mehr oder nur teilweise auftaucht. Ökologie, die sich im Geldbeutel bemerkbar macht, überzeugt auch den größten Skeptiker.“ Er sei sich daher sicher, dass viele Mieter von dem Angebot Gebrauch machen würden. In allen drei Liegenschaften können die Hausbewohner den Ökostrom von ihrem Dach direkt über Mainova beziehen. Wird mehr benötigt als die PV-Anlagen produzieren, übernimmt das öffentliche Netz jederzeit die Versorgung, so Mainova. Umgekehrt werde nicht verbrauchter PV-Strom in das Netz eingespeist.
Nach Angaben von Mainova nehmen die Photovoltaikanlagen in den drei Quartieren zusammen rund 2.400 Quadratmeter Dachflächen ein und können insgesamt rund 360 Wohnungen direkt mit Solarstrom versorgen. Hinzu komme der Allgemeinstrom für Flure, Keller und Außenanlagen. Die maximale Gesamtleistung der PV-Anlagen betrage 415 Kilowatt (kWp). (ba)

www.mainova.de
www.naheimst.de

Stichwörter: Unternehmen, Mainova, Mieterstrom, Photovoltaik, Nassauische Heimstätten

Bildquelle: Nassauische Heimstätte

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Unternehmen

Stadtwerke Nordfriesland: Fusion notariell besiegelt
[20.11.2018] Um auch in Zukunft am Markt bestehen zu können, schließen sich die Stadtwerke Niebüll, die Gemeindewerke Leck und die Stadtwerke Bredstedt zu den Stadtwerken Nordfriesland zusammen. Dieser Schritt ist nun notariell beurkundet worden. mehr...
Stadtwerke Nordfriesland: Zusammenschluss legt Basis für die Zukunftsfähigkeit.
EnBW: Trend zeigt nach oben
[19.11.2018] Die EnBW Energie Baden-Württemberg hält an ihrer positiven Prognose für das Geschäftsjahr 2018 fest. Denn in den ersten neun Monaten zeigte der Trend bereits leicht nach oben. Nur das Wetter könnte dem Unternehmen noch einen Strich durch die Rechnung machen. mehr...
E.ON / innogy: E.ON bleibt E.ON
[13.11.2018] Bei der Integration der früheren RWE-Tochter innogy in E.ON wurden erste Richtungsentscheidungen getroffen. Die Strukturen der Regionalgesellschaften von E.ON und innogy sollen auch nach dem Zusammengehen beider Energieunternehmen erhalten bleiben. mehr...
BayWa: Geschäftsergebnis 2018 wird positiv
[13.11.2018] Auch wenn das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) bislang unter dem des Vorjahres liegt, hält der BayWa-Konzern am positiven Ausblick für das Geschäftsjahr 2018 fest. Grund: Im Geschäftsfeld Regenerative Energien (BayWa r.e.) wird bis zum Jahresende noch ein deutlicher Ergebnissprung erwartet. mehr...
ads-tec: Schulterschluss mit Bosch
[23.10.2018] Das Unternehmen Bosch hat seine Beteiligung an der ads-tec-Gruppe bekannt gegeben. Gemeinsam wollen die beiden Partner umfassende Systeme für das dezentrale Energie-Management in Gebäuden und Wohnquartieren anbieten. mehr...

Suchen...

Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Unternehmen:

Aktuelle Meldungen