Freitag, 20. Juli 2018

RheinEnergie:
GWAdriga-CLS-Lösung überzeugt


[9.7.2018] Das Unternehmen GWAdriga hat den Zuschlag für das CLS-Projekt von RheinEnergie erhalten. Der Fokus des Vorhabens soll auf die Steuerung von Nachtspeicher-Heizungen und deren Integration ins virtuelle Kraftwerk des Versorgers gerichtet werden.

Die Kölner RheinEnergie will in den kommenden Jahren im Projekt Virtueller WärmeStromPool bis zu 500 Nachtspeicher-Heizungen ins virtuelle Kraftwerk einbinden und verstärkt mit Strom aus erneuerbaren Quellen versorgen. Für die Abwicklung des dazu nötigen CLS-Managements erhielt nun das Berliner Unternehmen GWAdriga den Zuschlag. „GWAdriga überzeugte am Ende nicht nur preislich, sondern vor allem auch mit dem Full-Service-Ansatz, durch den der Aufwand für das CLS-Management minimiert werden kann“, fasst Evren Gönen, als Teilprojektleiter bei RheinEnergie für die Systemauswahl verantwortlich, die Gründe für die Entscheidung zusammen. In einem ersten Schritt wurde nun im Berliner Unternehmen eine Laborumgebung aufgebaut, mit der die Schaltprozesse über das Smart-Meter-Gateway und die dazugehörige Steuerbox erfolgreich getestet wurden. Das Pendant aufseiten von RheinEnergie wird derzeit installiert. Bis Ende des Jahres soll ein erster Feldtest gestartet werden, informiert GWAdriga. Das mit Mitteln aus dem Klimaschutzwettbewerb VirtuelleKraftwerke.NRW geförderte Projekt läuft bis März 2020.
„Nachdem wir die Pflicht der Gateway-Administration als Prozess vollständig beherrschen, bauen wir mit diesem Auftrag unser Portfolio nun auch bei den Mehrwertdiensten weiter aus“, berichtet MichaÅ‚ Sobótka, Geschäftsführer von GWAdriga. Das Unternehmen erbringt nach eigenen Angaben Prozessdienstleistung für das Projekt auf Basis des BTC AMM Control Managers; zum Einsatz kommen zunächst Steuerboxen von Theben.
Im Rahmen des Projekts Virtueller WärmeStromPool will RheinEnergie künftig Stromüberschüsse aus regenerativer Erzeugung in den Nachtspeicher-Heizungen zwischenlagern und nutzen. Damit können Abschaltungen bei Wind- und Photovoltaikanlagen vermieden werden. „Besitzer solcher Heizungen können sich so proaktiv für die Umsetzung der Energiewende engagieren und gleichzeitig davon profitieren. Denn sie werden an den Erlösen beteiligt, die durch die optimale Nutzung der Flexibilitäten entstehen – eine echte Win-win-Situation“, sagt Evren Gönen. (sav)

www.rheinenergie.com
www.gwadriga.de

Stichwörter: Informationstechnik, GWAdriga, RheinEnergie, Virtueller WärmeStromPool



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Informationstechnik

BayWa r.e /PowerHub: 360-Grad-Sicht auf EE-Anlagen
[19.7.2018] Eine Partnerschaft haben die Unternehmen BayWa r.e. und PowerHub geschlossen. Ziel ist es, eine intelligente Cloud-Plattform zu entwickeln, die Kunden eine 360°-Ansicht auf Erneuerbare-Energien-Anlagen ermöglicht. mehr...
envia THERM: Berichtswesen automatisiert
[19.7.2018] Eine ganzheitliche IT-Lösung für das Berichtswesen setzt das Unternehmen envia THERM jetzt ein. Gesetzlich geforderte Berichte lassen sich dank der neuen Software namens connect enlight einfach per Mausklick erstellen und übermitteln. mehr...
Stadtwerke Bochum: Ok, Google
[18.7.2018] Die Stadtwerke Bochum setzen auf die Digitalisierung der Kundenservices. Über den Sprachassistenten von Google können jetzt Zählerstände übermittelt, Tarife abgefragt oder Angebote eingeholt werden. mehr...
Die Stadtwerke Bochum sind jetzt auch über den Sprachassistenten von Google erreichbar.
Duisburg: Smart City geht online
[17.7.2018] Auf einer neuen Website informiert Duisburg über den Sachstand und die Hintergründe des Smart-City-Vorhabens der Stadt. mehr...
Berlin: Energiedaten online aufbereitet
[17.7.2018] Der Berliner Energieatlas ist online. Die Plattform bietet den Nutzern visualisierte Daten zu Wärme, Strom und Infrastrukturen und soll als strategisches Instrument verstanden werden, um die Berliner Energiewende voranzutreiben. mehr...
Berlin: Mit wenigen Klicks lassen sich im Online-Energieatlas unter anderem die Elektroladesäulen (grüne Punkte) anzeigen.