Dienstag, 21. Mai 2019

KEA:
Jubiläumstreff der Energieagenturen


[16.7.2018] Baden-Württembergs regionale Energieagenturen haben sich Mitte Juli in Stuttgart zu ihrem 25. Erfahrungsaustausch getroffen. Die Energieexperten besprachen bei dem jährlichen Meeting Neues aus der Förderlandschaft und diskutierten Erfahrungen und Ideen.

Das 25. Treffen der regionalen Energieagenturen lockte Mitte Juli 2018 Mitarbeiter aus über 30 baden-württembergischen Energieagenturen nach Stuttgart. Organisiert wurde das Treffen vom Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg KEA, welches das Netz im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg betreut. Wie die KEA mitteilt, gibt es mittlerweile 34 Energieagenturen in Baden-Württemberg. Sie beraten Bürger, Kommunen, Unternehmen und Vereine zur energetischen Gebäudesanierung und zu kommunalem Klimaschutz. „Dieses flächendeckende Netz ist europaweit einmalig“, sagt Harald Bieber, der bei der KEA für die regionalen Energieagenturen zuständig ist. „Die Agenturen wirken als zentrale Akteure, die den Klimaschutz vor Ort und auch baden-württembergweit voranbringen.“
Über einen Ein-Mann-Betrieb bis hin zur kleinen Firma – wie regionale Energie- und Klimaschutzagenturen aufgestellt sind, verrate ihr Name nicht. Und auch die Arbeitsweise variiere: Einige arbeiten eng mit dem Landkreis zusammen, andere kooperieren intensiv mit den Energieberatern in der Region. Viele benachbarte Agenturen tauschen sich regelmäßig aus und arbeiten projektbezogen zusammen, etwa beim European Energy Award (eea), informiert die KEA.
Als Pionier startete im Jahr 1997 die KliBa in Heidelberg, es folgten im Jahr 1999 die Energieagentur Regio Freiburg, die Energieagentur Ravensburg und das EBZ Stuttgart. Die Energieagentur Heilbronn schloss im Jahr 2016 eine der letzten Lücken. Aktuell gibt es nur drei Kreise im Land, die über keine Energieagentur verfügen, berichtet die KEA. „Fortbildungen und der Austausch mit Ministerien und der KEA zu Gesetzen, Förderprogrammen und technischen Neuerungen, die energetische Themen betreffen, stehen dort auf der Tagesordnung“, berichtet Harald Bieber über die Arbeit in den Energieagenturen und die Kompetenz der Mitarbeiter. (sav)

http://www.energiekompetenz-bw.de

Stichwörter: Klimaschutz, Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA)



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Klimaschutz

Kreis Lörrach: Erster Klimaschutz-Manager im Dienst
[21.5.2019] Der baden-württembergische Kreis Lörrach hat seit Mai einen Klimaschutz-Manager. Die neu geschaffene Stelle soll vor allem den Photovoltaikausbau voranbringen. mehr...
Neuer Klimaschutz-Manager des Kreises Lörrach soll vor allem den Photovoltaikausbau vorantreiben.
DUH: KlimaStadtWerke gesucht
[14.5.2019] Stadtwerke mit zukunftsweisenden Klimaschutz-Strategien können sich ab sofort für das Label KlimaStadtWerk der Deutsche Umwelthilfe (DUH) bewerben. mehr...
Berliner Stadtwerke: Solarstrom vom Schuldach
[13.5.2019] Die Solarwende vorantreiben möchten die Berliner Stadtwerke. Dazu bieten sie Klimaschutzpakete für die Dächer bezirkseigener Gebäude an. Erste Verträge wurden schon mit Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg geschlossen. mehr...
Baden-Württemberg: Orte voller Energie
[7.5.2019] Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg zeichnet die Gemeinden Ilsfeld und Hemmingen als Orte voller Energie aus. mehr...
Rheinland-Pfalz: Über 100 Energieeffizienz-Kommunen
[6.5.2019] Große Nachfrage verzeichnet das EU-Projekt „100 Energieeffizienz-Kommunen Rheinland-Pfalz“. Bereits ein halbes Jahr vor Ablauf ist das Ziel erreicht worden: Energieeffizienz steht nun bei mehr als 100 Kommunen ganz oben auf der Agenda. mehr...
Viele Kommunen in Rheinland-Pfalz engagieren sich für mehr Klimaschutz.

Suchen...

Sterr-Kölln mbH
79110 Freiburg
Sterr-Kölln mbH
E-MAKS GmbH & Co. KG
79108 Freiburg im Breisgau
E-MAKS GmbH & Co. KG
GISA GmbH
06112 Halle (Saale)
GISA GmbH

Aktuelle Meldungen