Mittwoch, 20. November 2019

Energie-Management:
Online-Plattform unterstützt Kommunen


[17.9.2018] Rathäuser, Schulen und Kindergärten verbrauchen oft mehr Energie als nötig. Vier Landesenergieagenturen haben daher mit Kom.EMS eine Plattform entwickelt, die den systematischen Aufbau eines Energie-Management-Systems möglich macht und beim Optimieren des Verbrauchs unterstützt.

Die Vertreter der beteiligten Landesenergieagenturen haben das Online-Portal Kom.EMS nun freigeschalten. Vier Landesenergieagenturen haben sich in einer Kooperation zusammengeschlossen, um Einsparpotenziale in den kommunalen Liegenschaften besser zu erschließen. Die Kooperation sei ein erster Schritt hin zu einem bundeseinheitlichen Qualitätsstandard für kommunales Energie-Management, informiert die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg. Beteiligt an dem Projekt sind das Kompetenzzentrum Energiemanagement der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg, die Sächsische Energieagentur, die Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt und die Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur.
Kern der Zusammenarbeit ist das kostenfreie Online-Werkzeug Kom.EMS, kurz für kommunales Energie-Management-System, das nun freigeschalten worden ist. Dieses bietet Kommunen die Möglichkeit, ihr Energie-Management anhand transparenter Kriterien zu bewerten und zu optimieren.
Wie die KEA mitteilt, sind in die Entwicklung der Plattform die langjährigen Praxiserfahrungen der Landesenergieagenturen eingeflossen. Mit Checklisten und einem digitalen Leitfaden bietet das Werkzeug ein kompaktes Informationspaket für den Aufbau des Energie-Managements. So schafft die Online-Plattform Strukturen, wenn Zuständigkeiten, etwa für einen energiesparenden Heizungsbetrieb, nicht klar geregelt sind. Ein Wissensportal mit konkreten Arbeitshilfen wie Muster-Beschlussvorlagen oder einem Rechen-Tool helfen zudem bei der weiteren Umsetzung.
Wie die KEA mitteilt, ist Kom.EMS auch für die Politik interessant: Mit dem Tool lasse sich die Wirksamkeit von Förderprogrammen des Bundes oder der Länder prüfen. Dazu reiche ein Blick auf die Einsparerfolge der teilnehmenden Verwaltungen und der Vergleich mit den geflossenen Fördergeldern. (sav)

http://www.komems.de
http://www.kea-bw.de

Stichwörter: Informationstechnik, KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg

Bildquelle: Kerstin Pagel

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Informationstechnik

SAP / Accenture: Cloud-Lösung für Versorger
[15.11.2019] Die SAP Cloud for Utilities soll Verkaufsprozesse von Versorgungsunternehmen automatisieren. Die neue Lösung wird gemeinsam mit Accenture entwickelt und baut auf SAP-HANA-Technologien auf. mehr...
Cloud Computing: Weder Hype noch Dogma Bericht
[8.11.2019] Der SAP-Partner Cortility bietet Energieversorgern mit dem PDF Cloud Service die Möglichkeit, PDF-Dokumente aktuell zu halten. Der ZUGFeRD Cloud Service bringt Unternehmen wirtschaftliche Vorteile. mehr...
Mithilfe eines PDF Cloud Services (PCS) steht die aktuelle Dokumentenvorlage jedem Mitarbeiter mit entsprechender Berechtigung auf Knopfdruck zur Verfügung.
Stadtwerke Trier: CO2-neutrales Rechenzentrum
[7.11.2019] Die Stadtwerke Trier betreiben ein Rechenzentrum mit eigener Photovoltaikanlage und einem Blockheizkraftwerk CO2-neutral. Das Data-Center ist zudem ein wichtiger Baustein der Digitalisierungsstrategie der SWT. mehr...
Ihr neues Rechenzentrum betreiben die Stadtwerke Trier CO2-neutral.
Interview: Erneuerbare Energien intelligent nutzen Interview
[5.11.2019] Der IT-Dienstleister Kisters arbeitet derzeit an einer Lösung, die dezentrale Erzeugungsanlagen und Energieverbraucher in Einklang bringen soll. stadt+werk sprach mit Benjamin Meyer, der als Product Owner des FlexManagers die Entwicklung vorantreibt. mehr...
Benjamin Meyer ist bei Kisters seit 2015 als Expert Consultant zuständig für die mathematische Modell- und Systementwicklung von Optimierungsprojekten.
Neubrandenburg: Breitband-Ring schließt sich
[29.10.2019] Rund um Neubrandenburg wird bis 2022 eine weitere Breitband-Lücke geschlossen. neu-medianet verlegt zwischen Penzlin und Kratzeburg 411 Kilometer Glasfaserkabel. 3.800 Privathaushalte und Unternehmen sowie drei Schulen erhalten Zugang zu Highspeed-Internet und Telefonie. mehr...
Die Neubrandenburger Stadtwerke bringen in den kommenden Jahren superschnelles Internet in alle Regionen rund um Neubrandenburg.

Suchen...

Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Informationstechnik:
GIS Consult GmbH
45721 Haltern am See
GIS Consult GmbH
IDS GmbH
76275 Ettlingen
IDS GmbH
GWAdriga GmbH & Co. KG
10719 Berlin
GWAdriga GmbH & Co. KG
VOLTARIS GmbH
67133 Maxdorf
VOLTARIS GmbH

Aktuelle Meldungen