Freitag, 27. November 2020

Energie-Management:
Online-Plattform unterstützt Kommunen


[17.9.2018] Rathäuser, Schulen und Kindergärten verbrauchen oft mehr Energie als nötig. Vier Landesenergieagenturen haben daher mit Kom.EMS eine Plattform entwickelt, die den systematischen Aufbau eines Energie-Management-Systems möglich macht und beim Optimieren des Verbrauchs unterstützt.

Die Vertreter der beteiligten Landesenergieagenturen haben das Online-Portal Kom.EMS nun freigeschalten. Vier Landesenergieagenturen haben sich in einer Kooperation zusammengeschlossen, um Einsparpotenziale in den kommunalen Liegenschaften besser zu erschließen. Die Kooperation sei ein erster Schritt hin zu einem bundeseinheitlichen Qualitätsstandard für kommunales Energie-Management, informiert die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg. Beteiligt an dem Projekt sind das Kompetenzzentrum Energiemanagement der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg, die Sächsische Energieagentur, die Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt und die Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur.
Kern der Zusammenarbeit ist das kostenfreie Online-Werkzeug Kom.EMS, kurz für kommunales Energie-Management-System, das nun freigeschalten worden ist. Dieses bietet Kommunen die Möglichkeit, ihr Energie-Management anhand transparenter Kriterien zu bewerten und zu optimieren.
Wie die KEA mitteilt, sind in die Entwicklung der Plattform die langjährigen Praxiserfahrungen der Landesenergieagenturen eingeflossen. Mit Checklisten und einem digitalen Leitfaden bietet das Werkzeug ein kompaktes Informationspaket für den Aufbau des Energie-Managements. So schafft die Online-Plattform Strukturen, wenn Zuständigkeiten, etwa für einen energiesparenden Heizungsbetrieb, nicht klar geregelt sind. Ein Wissensportal mit konkreten Arbeitshilfen wie Muster-Beschlussvorlagen oder einem Rechen-Tool helfen zudem bei der weiteren Umsetzung.
Wie die KEA mitteilt, ist Kom.EMS auch für die Politik interessant: Mit dem Tool lasse sich die Wirksamkeit von Förderprogrammen des Bundes oder der Länder prüfen. Dazu reiche ein Blick auf die Einsparerfolge der teilnehmenden Verwaltungen und der Vergleich mit den geflossenen Fördergeldern. (sav)

http://www.komems.de
http://www.kea-bw.de

Stichwörter: Informationstechnik, KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg

Bildquelle: Kerstin Pagel

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Informationstechnik

Stadtwerke Bochum: Tool für Kundenbewertungen
[25.11.2020] Die Stadtwerke Bochum setzen ab sofort ein neues Bewertungstool ein. Es ermöglicht Kunden die Abstimmung nach einzelnen Bewertungskriterien und liefert per Dashboard Ergebnisse in Echtzeit. mehr...
Mit dem Kundenbewertungstool der Stadtwerke Bochum können Kunden per Telefon oder von zu Hause per zugesandtem Link oder QR-Code über einzelne Bewertungspunkte abstimmen.
Trianel: Digitale Vision
[19.11.2020] Um die Digitalisierung von Stadtwerken voranzubringen, führt das Trianel Digital Lab Standortbestimmungen durch. Daraus soll eine digitale Vision entwickelt werden, die Orientierung für alle Digitalisierungsinitiativen gibt. mehr...
Netze BW: KI für zuverlässiges Gasnetz
[12.11.2020] Netze BW will mit künstlicher Intelligenz mehr Zuverlässigkeit im Gasnetz erreichen. Mit einer innovativen IT-Lösung lassen sich Materialschäden um ein Drittel verringern. mehr...
Meine-Energie: PDF zu E-Rechnung
[12.11.2020] Mit einem neuen Konvertierungsservice von Meine-Energie können Unternehmen sofort auf den Versand elektronischer Rechnungen umstellen. PDF-Rechnungen werden automatisiert in das ZUGFeRD- beziehungsweise XRechnung-Format umgewandelt. mehr...
EnBW: Software-Lösung für Redispatch 2.0
[5.11.2020] Die digitale Plattform NETZliveX der EnBW soll den Netzbetrieb der Zukunft absichern. Erster Baustein ist eine Lösung zur Umsetzung des Redispatch 2.0. mehr...

Suchen...

 Anzeige

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von stadt+werk allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wenn Sie stadt+werk auch künftig regelmäßig als Print- und Digitalausgabe erhalten möchten, freuen wir uns über ein Abonnement.

stadt+werk, Ausgabe 11/12 2020
stadt+werk, Ausgabe 9/10 2020
stadt+werk, Ausgabe 7/8 2020
stadt+werk, Sonderheft Juni 2020

Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Informationstechnik:
VOLTARIS GmbH
67133 Maxdorf
VOLTARIS GmbH
GIS Consult GmbH
45721 Haltern am See
GIS Consult GmbH
IVU Informationssysteme GmbH
22846 Norderstedt
IVU Informationssysteme GmbH

Aktuelle Meldungen