Samstag, 21. September 2019

juwi:
Auch in Runde vier erfolgreich


[25.10.2018] Auch in der vierten Ausschreibungsrunde für Windenergie an Land der Bundesnetzagentur konnte sich das Unternehmen juwi durchsetzen und erhielt den Zuschlag für Projekte in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und im Saarland.

Der rheinland-pfälzische Projektentwickler juwi war bei der vierten Ausschreibungsrunde der Bundesnetzagentur (BNetzA) für Windenergie an Land erneut erfolgreich. Das Unternehmen sichert sich nach eigenen Angaben Zuschläge für Projekte im brandenburgischen Beelitz bei Potsdam, Krackow (Mecklenburg-Vorpommern) an der deutsch-polnischen Grenze sowie zwei Projekte im saarländischen Freisen bei St. Wendel. Im laufenden Jahr habe juwi somit bereits 15 Windenergieprojekte mit einer Gesamtleistung von gut 130 Megawatt gewonnen.
„Das Ergebnis zeigt, dass wir mit unseren Projekten absolut wettbewerbsfähig sind und über eine sehr gute Markt- und Wettbewerbseinschätzung verfügen“, kommentiert Meinrad Wagenschwanz, bei juwi Geschäftsbereichsleiter Erneuerbare Energien Deutschland. „Klar ist aber auch, dass die Branche für den weiteren Ausbau stabile und vor allem verlässliche Rahmenbedingungen benötigt.“ Auch wenn die aktuelle Ausschreibungsrunde unterzeichnet war (wir berichteten), wird es laut juwi perspektivisch von großer Bedeutung sein, die im Koalitionsvertrag von 2017 vereinbarten Sonderausschreibungsmengen auf den Weg zu bringen.
Um die auch im Süden und Südwesten Deutschlands vorhandenen Potenziale für Windenergie künftig erschließen zu können, appelliert juwi-Vorstand Michael Class an die Politik, eine bessere regionale Steuerung des Windenergie-Ausbaus einzuleiten. Dazu bedürfe es einer Anpassung der Berechnungsverfahren zur regionalen Kompensation sowie einer wie auch immer gearteten Quote für Projekte südlich der so genannten Mainlinie. „Zusammen mit über 50 Unternehmen der Branche fordern wir daher in einem entsprechenden Appell die Bundesregierung auf, den Ausbau der Windenergie aus Klimaschutzgründen wieder zu beschleunigen. Eine regionale Steuerung würde zudem die Stromnetze deutlich entlasten“, so Class. (bs)

http://www.juwi.de
Zum Appell (Deep Link)

Stichwörter: Windenergie, juwi, Politik, Onshore-Windkraft



Druckversion    PDF     Link mailen




Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Windenergie

Husum Wind 2019: Hohes Innovationspotenzial
[17.9.2019] Die Husum Messe & Congress zieht eine positive Bilanz zur Husum Wind 2019. Die hohe Anzahl von Start-ups auf der Messe zeige Innovationspotenzial im Bereich neuer Technologien und Geschäftsfelder. mehr...
Der Veranstalter Messe Husum & Congress zeigt sich zufrieden mit der Messe Husum Wind.
Interview: Ausdauer ist gefragt Interview
[16.9.2019] Für eine Windkraftanlage genügte früher noch ein einfacher Bauantrag. Warum die Antragsunterlagen heute Dutzende von Aktenordnern füllen, erklärt Bernhard Bögelein vom Projektentwickler juwi. mehr...
Bernhard Bögelein
Umfrage: Anwohner akzeptieren Windräder
[6.9.2019] Eine große Mehrheit von Bundesbürgern, die in der Nähe von Windkraftanlagen leben, fühlt sich von diesen kaum oder gar nicht negativ beeinträchtigt. Das zeigt eine aktuelle repräsentative Umfrage des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy. mehr...
Akzeptanz von Windkraft bei Anwohnern.
Onshore-Windkraft: Mehr Tempo gefordert
[5.9.2019] Vom Windgipfel im Bundeswirtschaftsministerium muss ein Impuls für einen schnellen Windenergieausbau ausgehen. Das fordern VKU, IKEM und enercity. mehr...
Kommunale Unternehmen machen Tempo beim Windenergieausbau.
Windgipfel: 30 Stadtwerke machen Druck
[5.9.2019] Gemeinsam mit der Stadtwerke-Kooperation Trianel haben vor dem am 5. September 2019 startenden Windgipfel 30 Stadtwerke an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier geschrieben. Sie fordern Maßnahmen für den beschleunigten und rechtssicheren Ausbau von Windenergie an Land. mehr...

Suchen...

 Anzeige


Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Windenergie:
Trianel GmbH
52070 Aachen
Trianel GmbH

Aktuelle Meldungen