Montag, 18. Februar 2019

WEMAG:
Höhere Investitionen ins Netz


[15.11.2018] WEMAG Netz erhöht das Investitionsvolumen für Netzausbau und -verstärkung um rund zehn Millionen Euro pro Jahr. Zudem wird ein hochverfügbares Funknetz aufgebaut, um die Energieflüsse zu steuern.

Der voranschreitende Ausbau der Erneuerbare-Energien-Anlagen zwingt die Netzbetreiber zu erhöhten Investitionen in die Infrastruktur. Der Ausbau der erneuerbaren Energien schreitet weiter voran. Dabei hat sich die angeschlossene Leistung der Erneuerbare-Energien-Anlagen (EEG) zwischen 2012 und 2017 verdoppelt. WEMAG Netz erwartet eine weitere Verdoppelung in den kommenden zehn Jahren. Deshalb investiert der Schweriner Netzbetreiber noch mehr in das Stromnetz als in der Vergangenheit. Geschäftsführer Andreas Haak erklärt: „Wir werden für die kommenden fünf Jahre unser Investitionsvolumen jährlich um etwa zehn Millionen Euro anheben, sodass wir durchschnittlich etwa 35 Millionen Euro pro Jahr investieren.“
Die Investitionen im Hochspannungsnetz in Höhe von etwa zwölf Millionen Euro fließen laut Haak beispielsweise in Erneuerungsmaßnahmen in drei Umspannwerken, den Bau von zwei neuen Umspannwerken sowie in den Ausbau von rund zehn Kilometern Hochspannungsleitung. Einen besonderen Stellenwert habe der Aufbau eines hochverfügbaren Funknetzes, das zur Steuerung der Energieflüsse im künftigen Energiesystem dienen wird.
Im Mittel- und Niederspannungsnetz seien im nächsten Jahr umfangreiche Netzerneuerungsmaßnahmen in Höhe von 20 Millionen Euro erforderlich und eingeplant. Dazu gehören etwa 71 Kilometer Mittelspannungsleitungen im 20-Kilovolt-Netz, 48 Kilometer neue Leitungen im Niederspannungsnetz und 40 neue Transformatorenstationen. (al)

www.wemag-netz.de

Stichwörter: Smart Grid, Netze, WEMAG,

Bildquelle: WEMAG/Stephan Rudolph-Kramer

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Netze | Smart Grid

ThEEN / Fraunhofer IOSB-AST: Künstliche Intelligenz für Stromnetze
[18.2.2019] Das Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk stellt im Rahmen der Pressereihe „ThEENformiert. Energiewende in Thüringen“ die von Ilmenauer Fraunhofer IOSB-AST neu entwickelten Verfahren für die Netzüberwachung vor. mehr...
André Kummerow, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer IOSB-AST, beim Einsatz der Algorithmen.
Siemens: Stabiles Stromnetz für Raum Frankfurt
[12.2.2019] Hochmoderne Blindleistungskompensationsanlagen von Siemens unterstützen jetzt die Stromversorgung im Rhein-Main-Gebiet. Seit Ende Dezember 2018 laufen die Anlagen für den Übertragungsnetzbetreiber Amprion erfolgreich im Probebetrieb. mehr...
Freiburg im Breisgau: Pilotprojekt Grid Agent gestartet
[12.2.2019] In einem Pilotprojekt hat die Badenova Netztochter bnNETZE ein System zur Überwachung und Steuerung von Elektroladesäulen im Stromnetz entwickelt. Getestet wurde es anhand des städtischen Ladeparks für die E-Flotte des Freiburger Rathauses. mehr...
Netzentwicklungsplan: Version 2019 liegt vor
[6.2.2019] Der erste Entwurf des Netzentwicklungsplans 2030 wurde jetzt veröffentlicht. Demnach liegen die Kosten für den Ausbau des Stromnetzes bei rund 52 Milliarden Euro. mehr...
Laut Netzentwicklungsplan 2030 liegen die Kosten für den Ausbau des Stromnetzes bei rund 52 Milliarden Euro.
Fraunhofer ISE: Optimierter Netzausbau
[25.1.2019] Im Rahmen des Projekts DiGO entwickelt das Fraunhofer ISE Algorithmen zur optimalen Netzausbauplanung. Dadurch sollen nicht nur Kosten, sondern auch Netzentgelte gesenkt werden. mehr...

Suchen...

 Anzeige

iS Software GmbH
93059 Regensburg
iS Software GmbH
Sterr-Kölln mbH
79110 Freiburg
Sterr-Kölln mbH
GWAdriga GmbH & Co. KG
10719 Berlin
GWAdriga GmbH & Co. KG

Aktuelle Meldungen