Freitag, 22. März 2019

BNetzA:
Zweite Ausschreibung ohne Wind


[22.11.2018] Die Ergebnisse der zweiten gemeinsamen Ausschreibung von Wind- und Solaranlagen hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) bekannt gegeben. Bezuschlagt wurden mangels Geboten für Windenergie an Land ausschließlich Solarprojekte.

Die Zuschläge der zweiten gemeinsamen Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land und Solaranlagen hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) jetzt erteilt. Wie die Behörde berichtet, wurden auch diesmal ausschließlich Gebote für Solaranlagen bezuschlagt. Der Grund: Es gab nur ein Gebot für Windenergieanlagen an Land, welches jedoch über der Zuschlagsgrenze lag.
Eingegangen waren laut BNetzA Gebote mit einem Volumen von 307 Megawatt (MW), ausgeschrieben waren 200 MW. Die Wettbewerbsintensität bei Photovoltaikanlagen sei damit weiterhin hoch und ausreichend. Erteilt wurden letztlich 36 Zuschläge für Gebote in einem Umfang von 201 MW. Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert beträgt demnach 5,27 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh). In der ersten gemeinsamen Ausschreibung lag dieser bei 4,67 ct/kWh. Zehn der bezuschlagten Gebote in einem Umfang von 65 Megawatt bezogen sich auf Projekte in Brandenburg.
Neu eingeführt wurden im Rahmen der zweiten Ausschreibungsrunde die so genannten Verteilernetzausbaugebiete. Gebote in solchen Gebieten, in denen schon viele Erneuerbare-Energien-Anlagen bestehen, wurden demnach mit einem Gebotsaufschlag belegt und damit ihre Zuschlagschancen reduziert. Damit soll nach Angaben der BNetzA ein erhöhter Verteilernetzausbaubedarf in diesen Gebieten berücksichtigt werden. Die Sonderregelung hätte jedoch keine Auswirkungen auf die am Ende erfolgreichen Projekte gehabt, da sie auch ohne die Veränderung bezuschlagt worden wären. (bs)

www.bundesnetzagentur.de
Zu den bezuschlagten Projekten (Deep Link)

Stichwörter: Solarthermie, Photovoltaik, Windenergie, Ausschreibung, BNetzA



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Photovoltaik | Solarthermie

Nordrhein-Westfalen: Solaranlagen für Landesimmobilien
[22.3.2019] Mit gutem Vorbild vorangehen möchte das Land Nordrhein-Westfalen und startet eine Solar-Initiative: Die Dächer der vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW verwalteten Gebäude sollen zur Produktion von Solarstrom genutzt werden. mehr...
Mainova: Strom vom Dach
[21.3.2019] Auf 35 Gebäuden eines Quartiers in Frankfurt am Main hat Mainova Photovoltaik-Module installiert. Es ist die größte Mieterstromanlage in Hessen. mehr...
Der Versorger Mainova hat in der Friedrich-Ebert-Siedlung in Frankfurt am Main die größte Mieterstromanlage in Hessen errichtet.
Gimbweiler: Nahwärmenetz für 80 Gebäude
[12.3.2019] In der rheinland-pfälzischen Gemeinde Gimbweiler ist der Startschuss für ein neues Nahwärmenetz gefallen. Zwei Hackschnitzelkessel und eine solarthermische Freiflächenanlage sind Teil des neuen Systems. mehr...
Hallerndorf / Markt Erlbach: Solarthermie ergänzt Holzhackschnitzel Bericht
[11.3.2019] Die bayerischen Kommunen Hallerndorf und Markt Erlbach sorgen mithilfe von Solarthermie für eine saubere Wärmeversorgung und reduzieren zugleich den Bedarf an Holzhackschnitzeln. In Hallerndorf haben Interessierte zudem per Schaufenster Einblick in die Energiezentrale. mehr...
Der auf dem Dach des Hallerndorfer Heizhauses erzeugte Strom deckt einen Großteil des Strombedarfs der Energiezentrale.
WEMAG: Solaranlage unkompliziert mieten
[11.3.2019] Mit ihrem Mietkonzept für Solaranlagen wollen der Energieversorger WEMAG und das Unternehmen DZ-4 den Ausbau der Solarstromnutzung in Mecklenburg unterstützen. mehr...
In Kooperation bieten DZ-4 und WEMAG Eigenheimbesitzern eine Solaranlage zur Miete sowie eine Reststromversorgung zu Sonderkonditionen an.

Suchen...

 Anzeige

IDS GmbH
76275 Ettlingen
IDS GmbH
rku.it GmbH
44629 Herne
rku.it GmbH
euroLighting GmbH
72202 Nagold
euroLighting GmbH

Aktuelle Meldungen