EW-Medien-2405.15-rotation

Freitag, 24. Mai 2024

Netzentwicklungsplan:
Version 2019 liegt vor


[6.2.2019] Der erste Entwurf des Netzentwicklungsplans 2030 wurde jetzt veröffentlicht. Demnach liegen die Kosten für den Ausbau des Stromnetzes bei rund 52 Milliarden Euro.

Laut Netzentwicklungsplan 2030 liegen die Kosten für den Ausbau des Stromnetzes bei rund 52 Milliarden Euro. Die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) 50Hertz, Amprion, Tennet und TransnetBW haben den ersten Entwurf des Netzentwicklungsplans (NEP) 2030 in der Version 2019 veröffentlicht. Ausgangspunkt für die Erstellung des NEP war der von der Bundesnetzagentur (BNetzA) genehmigte Szenariorahmen mit insgesamt fünf Szenarien: ein Kurzfristszenario B 2025, drei Szenarien mit dem Zieljahr 2030 (A, B und C) sowie das Langfristszenario B 2035.
Die Szenarien A 2030, B 2030 und C 2030 unterscheiden sich hinsichtlich des Einsatzes innovativer Technologien, Speichertechnologien und Flexibilitätsoptionen, die jeweils gegenüber dem letzten NEP 2030 (2017) noch einmal deutlich ausgeweitet wurden. B 2035 blickt weiter in die Zukunft und dient dazu zu prüfen, wie nachhaltig die für 2030 ermittelten Netzmaßnahmen sind. Das neue Szenario B 2025 wird zum Nachweis der Wirksamkeit der so genannten Ad-hoc-Maßnahmen herangezogen. Deren vorrangiges Ziel ist die Vermeidung kostspieliger Netzeingriffe wie Redispatch und Einspeise-Management nach Abschaltung der letzten Kernkraftwerke und bevor die im Bundesbedarfsplan gesetzlich verankerten Netzausbauprojekte vollständig umgesetzt sind.
Alle Szenarien des NEP für das Zieljahr 2030 erfüllen laut Übertragungsnetzbetreiber das 65-Prozent-Ziel für erneuerbare Energien am Bruttostromverbrauch, das im Koalitionsvertrag festgelegt ist. Zusätzlich würden die sektoralen CO2-Ziele des Klimaschutzplans 2050 der Bundesregierung für das Jahr 2030 eingehalten. Die geschätzten Investitionskosten für den Ausbau des Stromnetzes im Szenario B 2030 liegen nach Angaben der ÜNB bei rund 52 Milliarden Euro. (al)

http://www.netzentwicklungsplan.de

Stichwörter: Smart Grid, Netze, TransnetBW, 50Hertz, Amprion, Tennet, Netzentwicklungsplan

Bildquelle: Amprion

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Netze | Smart Grid

Stadtwerke Norderney: SMIGHT Grid2 optimiert die Netze
[23.5.2024] Alle Ortsnetzstationen der Stadtwerke Norderney werden mit der neuen Messlösung SMIGHT Grid2 ausgestattet. Die Technologie soll Transparenz schaffen und helfen, die Netzbelastung vor allem in den tourismusstarken Sommermonaten besser zu steuern. mehr...
Strand von Norderney: Stadtwerke müssen saisonale Schwankungen in der Auslastung des Netzes abfangen.
Netze BW: Massiver Netzausbau geplant
[23.5.2024] Der Verteilnetzbetreiber Netze BW hat seinen Netzausbauplan 2024 vorgelegt. Bis 2045 sollen umfangreiche Baumaßnahmen durchgeführt werden, um die Klimaneutralität zu erreichen. Dafür sind Investitionen in Höhe von 14,5 Milliarden Euro notwendig. mehr...
Montagearbeiten an einer 110-kV-Trasse in Baden-Württemberg.
Bundesnetzagentur: Aktuelle Energiedaten veröffentlicht
[22.5.2024] Die Bundesnetzagentur hat jetzt auf der Plattform SMARD weitere Daten zu den Themen Netzengpass-Management, Redispatch, Countertrading und Netzreserve zur Verfügung gestellt. Damit will die Bundesnetzagentur zu mehr Transparenz beitragen. mehr...
SLHub: EE-Anlagen schnell melden
[8.5.2024] Energieversorger können über SLHub Erneuerbare-Energien-Anlagen ihrer Kunden in wenigen Minuten anmelden. mehr...
Ostdeutschland: Gemeinsam Verteilnetze ausbauen
[6.5.2024] Die Verteilnetzbetreiber in Ostdeutschland haben eine gemeinsame Netzausbauplanung veröffentlicht. mehr...
Das sind die Ziele der Verteilnetzbetreiber Ostdeutschlands für den gemeinsamen Netzausbau.

Suchen...

 Anzeige

 Anzeige

 Anzeige

Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen
Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Netze | Smart Grid:
SMIGHT GmbH
76185 Karlsruhe
SMIGHT GmbH
Trianel GmbH
52070 Aachen
Trianel GmbH

Aktuelle Meldungen