Freitag, 22. März 2019

Gimbweiler:
Nahwärmenetz für 80 Gebäude


[12.3.2019] In der rheinland-pfälzischen Gemeinde Gimbweiler ist der Startschuss für ein neues Nahwärmenetz gefallen. Zwei Hackschnitzelkessel und eine solarthermische Freiflächenanlage sind Teil des neuen Systems.

Mit dem offiziellen Spatenstich Anfang März sind in der Gemeinde Gimbweiler die Arbeiten am neuen Nahwärmenetz gestartet. Wie das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz mitteilt, wird in der Anlage im Kreis Birkenfeld zukünftig Wärme auf der Basis von erneuerbaren Energien durch zwei Hackschnitzelkessel und eine große solarthermische Freiflächenanlage erzeugt. Gefördert wird das Projekt im Rahmen der Nationalen Klimaschutz-Initiative. Die vom Bund dabei mit einem Kredit unterstützten Hausübergabestationen und -Anschlussleitungen werden seitens des Landes mit 150.000 Euro gefördert. Insgesamt können nach Abschluss der Arbeiten mehr als 80 Gebäude, darunter eine Sporthalle und ein Mehrgenerationenhaus, effizient versorgt werden, meldet das Ministerium.
Der nun entstehende Nahwärmeverbund sei ein weiteres Paradebeispiel dafür, wie gerade in den Kommunen der Nationalparkregion die Energiewende insgesamt vorangetrieben werde, sagte Umweltstaatssekretär Thomas Griese beim Spatenstich und fügte hinzu: „Hier in Gimbweiler wird der Strom aus vier Windrädern gewonnen, die Straßenbeleuchtung wurde auf energiesparende LED-Leuchten umgerüstet. Außerdem gibt es eine Photovoltaik-Freiflächenanlage, die zu zwei Dritteln auf Gemeindegebiet steht. Auch im Bereich der Mobilität geht die Gemeinde durch die vorgesehene Einrichtung einer öffentlichen Ladesäule und die Anschaffung eines kommunalen Elektrofahrzeugs vorbildlich voran." (sav)

www.gimbweiler.de
www.mueef.rlp.de

Stichwörter: Solarthermie, Photovoltaik, Gimbweiler, Nahwärme, Förderung



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