Donnerstag, 25. April 2019

Stadtwerke Gütersloh:
E-Roller erweitern Sharing-Marke


[12.4.2019] Zuwachs verzeichnet die Sharing-Marke „deins & meins“ der Stadtwerke Gütersloh: Ab Anfang Mai können neben den E-Autos auch E-Roller ausgeliehen werden.

Testen die E-Roller der Stadtwerke Gütersloh: Bürgermeister Henning Schulz (l.) und Stadtwerke-Geschäftsführer Ralf Libuda. Die Stadtwerke Gütersloh erweitern ihren öffentlich nutzbaren Fuhrpark. Nach Angaben der Stadtwerke haben sie, neben den vier E-Autos, ab Anfang Mai auch elf E-Roller im Repertoire. Im Unterschied zu den E-Autos sind die Roller nicht standortgebunden, sondern werden im so genannten Free-Floating betrieben. Die Nutzer können per App den E-Roller an dem für sie günstigsten Standort im Stadtgebiet buchen und müssen ihn nicht zwangsläufig am selben Ort wieder abstellen, melden die Stadtwerke. Die elektronische Reservierung ist bis zu 15 Minuten vor Fahrtantritt möglich. Die Reichweite der Fahrzeuge beträgt rund 80 Kilometer – um das Aufladen der Akkus brauchen sich die Kunden nicht zu kümmern: Das Flotten-Management-Team der Stadtwerke tausche leere Batterien während der Standzeiten regelmäßig gegen volle aus. Mit zehn Kumpan electric 1954 RI und einem Emco Nova, allesamt bis zu 45 Kilometer pro Stunde schnell, stehen den Güterslohern ab Montag, 6. Mai 2019, Elektro-Roller der neuesten Generation zur Verfügung. Interessenten können sich ab Sonntag, 5. Mai, über die App „deins & meins E-RollerSharing“ registrieren. Die erforderliche Überprüfung des Führerscheins der Klasse B wird ebenfalls per App vorgenommen, kündigt das Versorgungsunternehmen an. Alle Roller sind jeweils mit zwei Helmen, Einweg-Hygienehauben und einem Mikrofasertuch zum Reinigen und Abtrocknen der Sitzbank ausgerüstet.
„Da wir eine hohe Verfügbarkeit gewährleisten möchten und mit elf Fahrzeugen starten, werden wir die Abstellzone der Roller zunächst auf den Innenstadtbereich innerhalb des Stadtrings beschränken“, erläutert Thomas Primon, Leiter Energiewirtschaft der Stadtwerke Gütersloh. „Mit der geplanten sukzessiven und bedarfsgerechten Erweiterung unserer Roller-Flotte werden wir dann natürlich auch das Heimatgebiet ausdehnen.“ Wie die Stadtwerke mitteilen, ist es schon jetzt möglich, mit den E-Rollern das Gütersloher Stadtgebiet zu verlassen – die Rückgabe könne allerdings nur im Innenstadtbereich erfolgen. (sav)

https://www.stadtwerke-gt.de

Stichwörter: Elektromobilität, Stadtwerke Gütersloh, Gütersloh, E-Roller

Bildquelle: Stadtwerke Gütersloh

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Elektromobilität

Hamburg: Per E-Scooter über den Campus flitzen
[25.4.2019] Die Freie und Hansestadt Hamburg will bei der Etablierung von E-Scootern in Deutschland einer der Pioniere sein. In Kooperation mit dem Hersteller hive werden die flotten Flitzer jetzt auf dem Forschungscampus von DESY erprobt. mehr...
Von der Erprobung der E-Scooter auf dem DESY-Forschungscampus will auch die Freie und Hansestadt Hamburg profitieren.
IVU / ebusplan: Software für Elektrobusse
[23.4.2019] Die Unternehmen IVU Traffic Technologies und ebusplan haben ein Joint Venture gegründet. Ziel ist die Entwicklung von Software-Lösungen für Elektrobusse. mehr...
Joint Venture von IVU Traffic Technologies und ebusplan entwickelt innovative Software-Lösungen für Elektrobusse.
Elektromobilität: Leitfaden für die Infrastruktur Bericht
[17.4.2019] Immer mehr Elektrofahrzeuge verkehren auf Deutschlands Straßen. Damit nimmt auch der Bedarf an Ladesäulen zu. Wie Kommunen ihre Infrastruktur in fünf Schritten bedarfsgerecht ausbauen können, zeigt ein Leitfaden des Unternehmens endura kommunal. mehr...
Mit zunehmender Verbreitung von Elektrofahrzeugen wird auch die kommunale Lade-Infrastruktur immer wichtiger.
Köln: Stadtweit E-Autos laden
[9.4.2019] In Köln soll mit dem Aufbau einer stadtweiten Lade-Infrastruktur für E-Autos begonnen werden. Für den technischen Betrieb der Ladesäulen werden die Stadtwerke verantwortlich sein. mehr...
Berliner Verkehrsbetriebe: E-Busflotte für die Hauptstadt
[4.4.2019] Die Berliner Verkehrsbetriebe haben nun gemeinsam mit den Herstellern Solaris und Mercedes-Benz neue E-Busse vorgestellt. Der Plan: Bis 2030 soll die gesamte Busflotte elektrisch betrieben werden. mehr...
Noch in diesem Jahr sollen je 15 E-Busse von den Unternehmen Solaris und Mercedes-Benz bei der BVG in Berlin in Betrieb gehen.