Treffpunkt Netze

Samstag, 14. Dezember 2019

Baden-Württemberg:
Beim Klimaschutz mitdiskutieren


[17.6.2019] Seit über drei Wochen können die Baden-Württemberger bei der Bürgerbeteiligung zur Weiterentwicklung des Maßnahmenkatalogs zum Klimaschutz mitmachen. Bis jetzt haben rund 120 Bürger das Angebot genutzt.

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg zieht eine erste Bilanz zur Online-Beteiligung am Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept (IEKK). In den ersten drei Wochen sind rund 1.800 Kommentare über das Beteiligungsportal des Landes eingegangen, meldet das Ministerium. 120 Bürger haben sich bislang eingebracht. Insgesamt stehen im aktuellen Konzeptentwurf rund 150 Maßnahmen zur künftigen Energie- und Klimaschutzpolitik zur Diskussion. Sie betreffen die sechs Sektoren Strom, Wärme, Verkehr, Landwirtschaft, Landnutzung und Forstwirtschaft, Industrie und Stoffströme sowie übergreifende Fragestellungen. Mit diesen Maßnahmen unterstütze das Land das Klimaschutzziel, wie es im Klimaschutzgesetz verankert ist: 90 Prozent weniger Treibhausgasausstoß bis zum Jahr 2050 (im Vergleich zu 1990) beziehungsweise 42 Prozent bis 2030. „Die Resonanz auf unser Beteiligungsangebot ist gut, und man merkt den Kommentaren an, dass der Klimaschutz den Menschen am Herzen liegt“, sagt Umweltminister Franz Untersteller (Bündnis 90/Die Grünen). Es würden – von wenigen Ausnahmen abgesehen – vor allem sachliche Kommentare zu einzelnen Maßnahmen abgegeben, führt Untersteller weiter aus. Auch gebe es interessante weiterführende Vorschläge, die das Umweltministerium im weiteren Verfahren prüfen und gegebenenfalls in den IEKK-Entwurf aufnehmen werde. Noch bis Ende Juni ist die Online-Beteiligung möglich. (sav)

Weiter zum Bürgerbeteiligungsforum (Deep Link)

Stichwörter: Klimaschutz, Baden-Württemberg, Bürgerbeteiligung, Franz Untersteller



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Klimaschutz

Thüga: Klimaschutz in drei Schritten
[12.12.2019] Der Stadtwerkeverbund Thüga gleicht seit 2018 seine Geschäftsaktivitäten hinsichtlich der CO2-Emissionen aus. Zur Neutralisierung dienen drei Schritte: CO2-Emissionen analysieren, diese auf Klimaschutzprojekte übertragen und schließlich eigene Aktivitäten initiieren. mehr...
Urbane Energiewende: Städte am langen Hebel
[9.12.2019] Die Deutsche Energie-Agentur (dena) spricht Kommunen eine zentrale Rolle bei der Energiewende zu. In ihrem Abschlussbericht zum Projekt Urbane Energiewende bringt sie Vorschläge ein, wie sich das vorhandene Potenzial voll ausschöpfen lässt. mehr...
EnergieAgentur.NRW: Im Verbund erfolgreich
[6.12.2019] Um das Energiesystem der Zukunft optimal aufzubauen, wird auch der Einsatz erneuerbarer Energien im Verbund zunehmend wichtiger. Wie die konkrete Ausgestaltung einer ausgewogenen Nutzung aussehen kann, steht im Mittelpunkt der Jahrestagung der EnergieAgentur.NRW. mehr...
Deutscher Städtetag: Städte für mehr Klimaschutz
[5.12.2019] Der Deutsche Städtetag bewertet das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung als nicht ausreichend, um vereinbarte Klimaschutzziele zu erreichen. In einem neuen Positionspapier teilt er mit, wo die Städte Verbesserungsbedarf sehen. mehr...
Wuppertal: Mit Ökostrom CO2 reduzieren
[2.12.2019] Wuppertal will über 16.000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Städtische Liegenschaften sollen deshalb künftig mit Ökostrom versorgt werden. mehr...