Donnerstag, 19. September 2019

Stadtwerke Heidelberg:
Noch mehr grüne Wärme


[20.6.2019] Bei zwei der bisherigen drei iKWK-Ausschreibungen kamen die Stadtwerke Heidelberg zum Zug. Mit einem identischen Anlagenkonzept kann der kommunale Versorger den Anteil erneuerbarer Wärme noch weiter erhöhen.

Die Stadtwerke Heidelberg haben zum zweiten Mal bei einer Ausschreibung für innovative Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (iKWK) den Zuschlag erhalten (wir berichteten). Wie das kommunale Unternehmen mitteilt, war das Anlagenkonzept beide Male identisch: Die Anlagen bestehen jeweils aus einem Blockheizkraftwerk (BHKW) mit 2.000 Kilowatt (kW) elektrischer und thermischer Leistung. Die Anlagen werden 3.000 Stunden pro Jahr betrieben. Die erzeugte Wärmemenge aus den BHKW beträgt jeweils 6.000 Megawattstunden (MWh).
Der regenerative Anteil, der bei der iKWK-Ausschreibung gefordert wird, ist durch Wärmepumpen sichergestellt. Ihre thermische Leistung beträgt 1.500 kW, ihre Wärmeerzeugung 2.400 MWh. Dazu wird noch jeweils eine Power-to-Heat Anlage mit 600 kW gebaut. Die geplanten Investitionen für diese Anlagen betragen nach Angaben des Unternehmens jeweils rund vier Millionen Euro. Peter Erb, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Umwelt, erklärt: „Die Anlagen sind so kalkuliert, dass wir die Wärme zu den gleichen Preis-Konditionen erzeugen können wie bei Bezug aus den bisherigen konventionellen Quellen. Das macht die iKWK-Anlagen für unser Unternehmen so interessant.“ (al)

https://www.swhd.de

Stichwörter: Kraft-Wärme-Kopplung, Stadtwerke Heidelberg, iKWK



Druckversion    PDF     Link mailen




Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Kraft-Wärme-Kopplung

Chemnitz: MAN ES baut zwei Heizkraftwerke
[22.8.2019] MAN Energy Solutions wird für eins energie in sachsen zwei Motorenheizkraftwerke auf Erdgasbasis in Chemnitz bauen. Die neuen Heizkraftwerke stellen knapp 130 Megawatt elektrische sowie über 150 MW thermische Leistung für die Versorgung der Stadt bereit. mehr...
Architektenentwurf des künftigen MHKW Nord in Chemnitz.
Stadtwerke München: Upgrade für Gasturbinen
[12.8.2019] Die Stadtwerke München nutzen die Gasturbinen-Upgrade-Lösung 9EMax von General Electric (GE), um die Anlagenleistung in ihrem Heizkraftwerk-Süd (HKW-Süd) zu steigern. Gleichzeitig können damit die Brennstoffkosten gesenkt werden. mehr...
Stadtwerke München modernisieren die Gasturbinen im Heizkraftwerk-Süd.
Thüga SmartService: KI optimiert KWK-Anlagen
[30.7.2019] Thüga SmartService hat eine Kooperation mit dem Unternehmen VK Energie vereinbart. Dessen Software auf Basis von künstlicher Intelligenz wird von Thüga künftig zur digitalen Betriebsoptimierung von KWK-Anlagen genutzt. Erster Anwender ist schwaben regenerativ. mehr...
Thüga SmartService und VK Energie schließen Kooperation zur Optimierung von KWK-Anlagen.
Würzburg: Heizkraftwerk wird modernisiert
[10.7.2019] Das Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk am Mainufer in Würzburg erhält einen Wärmespeicher, zudem wird die Turbine modernisiert. Dadurch soll der Nutzungsgrad deutlich steigen. mehr...
Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk am Mainufer in Würzburg: Planfoto des HKWs mit integriertem neuem Wärmespeicher.
Haßfurt: Wasserstoff-BHKW in Betrieb
[26.6.2019] Das Wasserstoff-Blockheizkraftwerk in Haßfurt ist am Netz. Das Gemeinschaftsprojekt der Städtischen Betriebe Haßfurt, des Unternehmens 2G Energy und des Instituts für Energietechnik kann mit reinem Wasserstoff ohne fossile Brennstoffanteile betrieben werden. mehr...
Das neue Blockheizkraftwerk in Haßfurt ermöglicht einen Betrieb mit reinem Wasserstoff ohne fossile Brennstoffanteile.

Suchen...

 Anzeige


Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Kraft-Wärme-Kopplung:
enerquinn GmbH
88250 Weingarten
enerquinn GmbH
Trianel GmbH
52070 Aachen
Trianel GmbH

Aktuelle Meldungen