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Freitag, 23. August 2019

Stadtwerke Kiel:
StromStarter-App für die Fahrzeugwende


[31.7.2019] Autofahrern den Umstieg auf ein E-Auto erleichtern, soll die StromStarter-App der Stadtwerke Kiel. Damit kann vorab getestet werden, welche E-Autos für das eigene Fahrverhalten optimal geeignet sind.

StromStarter-App der Stadtwerke Kiel soll zum Umstieg aufs E-Auto ermutigen. Mit einer neuen App der Stadtwerke Kiel können Autofahrer, die über den Umstieg auf ein Elektrofahrzeug nachdenken, zunächst die Alltagstauglichkeit bezogen auf das eigene Fahrverhalten testen. Wie die Stadtwerke Kiel mitteilen, zeichnet die StromStarter-App die mit dem herkömmlich betriebenen Pkw zurückgelegten Fahrten auf und vergleicht diese mit der Reichweite eines E-Mobils. „Wir wollen damit zeigen, dass die Elektromobilität absolut alltagstauglich ist. Die Reichweiten von E-Autos sind schon jetzt für die meisten Bedürfnisse ausreichend. Denn selten werden täglich mehr als 150 Kilometer zurückgelegt“, erläutert Pressesprecher Sönke Schuster.
Während der Fahrt errechnet die StromStarter-App nach Angaben der Stadtwerke Kiel beispielsweise den aktuellen Stromverbrauch, den Leistungsbedarf und die vorhandene Reichweite. Das System vergleiche dann das derzeitige Fahrzeug und Fahrverhalten mit einem vorher ausgewählten Elektrofahrzeug. Durch die angeschlossene Fahrzeugdatenbank stehe den Nutzern eine große und aktuelle Auswahl an E-Autos für die Simulationen zur Verfügung. Je mehr Fahrten die User aufzeichnen, desto genauer zeigt die App laut den Stadtwerken, welche E-Fahrzeuge für den eigenen Alltag besonders geeignet sind. „Wir selbst integrieren immer mehr E-Autos in unseren Fuhrpark und stellen fest, dass diese mit dem Alltag mühelos zurechtkommen. Mit der App wollen wir die Unsicherheit vor der eigenen Fahrzeugwende nehmen“, so Schuster abschließend. (bs)

https://www.stadtwerke-kiel.de
Die StromStarter-App im Apple App Store (Deep Link)
Die StromStarter-App im Google Play Store (Deep Link)

Stichwörter: Elektromobilität, Stadtwerke Kiel, Apps

Bildquelle: Stadtwerke Kiel

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