Mittwoch, 5. August 2020

Allgäuer Überlandwerk:
Aus der Region, für die Region


[13.8.2019] Gemeinsam mit den AllgäuStrom-Versorgern bietet das Allgäuer Überlandwerk ein neues Stromprodukt an. Das Ziel: Vor Ort erzeugter Ökostrom soll auch in der Region wieder verbraucht werden.

Um die regionale Wertschöpfung, den Zusammenhalt und das Bewusstsein für ein Umdenken zu fördern, haben das Allgäuer Überlandwerk (AÜW) und die AllgäuStrom-Versorger ein neues Stromprodukt auf den Markt gebracht. Der Gedanke hinter dem Regionalstromprodukt AllgäuStrom 100%: Der Ökostrom, der vor Ort erzeugt wird, soll auch möglichst in der Region wieder verbraucht werden, informiert das Allgäuer Überlandwerk. „Bereits heute werden im Gebiet der AllgäuStrom-Partner über 40 Prozent des benötigten Strombedarfs aus regenerativen Anlagen erzeugt. Das ist bundesweit ein sehr guter Schnitt, aber noch lange kein Grund, sich auszuruhen“, sagt AÜW-Geschäftsführer Michael Lucke. „Wir sind davon überzeugt, dass die Energiewende, um erfolgreich zu sein, als europäisches Gesamtprojekt gelebt werden muss, mit allen Ländern als aktive Partner und Unterstützer. Dennoch müssen wir vor Ort und im Kleinen mit konkreten Projekten die Vorgaben umsetzen und Lösungen erarbeiten. In den vergangenen Jahren galt es, die Erzeugung regenerativer Anlagen auszubauen und die Stromnetze für die neue Herausforderung auszubauen. Im nächsten Schritt geht es darum, alle Akteure im Allgäu gemeinsam zu vernetzen.“ Genau da setze das neue Stromprodukt von AllgäuStrom an. Es bündle den überschüssigen Strom von Allgäuer Erzeugungsanlagen. Dieser steht dann künftig allen Bürgern im Allgäu zur Verfügung, denen es wichtig ist zu wissen, woher ihr Ökostrom kommt. Das Portfolio besteht zum Produktstart aus Strom von Wasserkraftanlagen. Künftig sind jedoch alle Betreiber einer erneuerbaren Energienanlage (Photovoltaik, Biomasse, Wind, Wasser) im Allgäu aufgerufen ihren Strom über AllgäuStrom 100% zu verkaufen. (sav)

https://www.auew.de

Stichwörter: Klimaschutz, Allgäuer Überlandwerk



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Klimaschutz

Kommunaler Klimaschutz: Erstmals 100-Prozent-Förderung möglich
[5.8.2020] Das Bundesumweltministerium hat jetzt die Fördermöglichkeiten der Nationalen Klimaschutzinitiative erweitert. Finanzschwache Kommunen können Zuschüsse von bis zu 100 Prozent beziehen. mehr...
Serie: Startklar für den Klimaschutz (Teil 4): Contracting als Rundum-Sorglos-Paket
[30.7.2020] Im vierten Teil der Serie „Startklar für den Klimaschutz“ wird ein Werkzeug vorgestellt, das Sanierungen günstig macht und sicher: das Energie-Contracting. Die Serie in Zusammenarbeit mit der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) beschäftigt sich mit den wichtigsten Handlungsmöglichkeiten für Kommunen beim Klimaschutz. mehr...
Die Straßenbeleuchtung ist in vielen Gemeinden noch immer ein großer Energieschlucker – dabei lässt sie sich mit einer Contracting-Lösung oft kostengünstig modernisieren.
Kreis Borken: Über 70 Prozent aus Erneuerbaren
[23.7.2020] Der Kreis Borken ist laut aktuellen Zahlen zum Ausbau erneuerbarer Energien des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen auf dem zweiten Platz. Bei Biomasse und Photovoltaik sei der Kreis sogar Spitzenreiter im nordrhein-westfälischen Vergleich. mehr...
Mehr als 70 Prozent des Strombedarfs im Kreis Borken werden inzwischen durch erneuerbare Energien gedeckt – den größten Anteil daran hat die Windkraft.
Serie: Startklar für den Klimaschutz (Teil 3): Energie-Management ist elementar
[16.7.2020] Die Serie „Startklar für den Klimaschutz“ in Zusammenarbeit mit der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) beschäftigt sich mit den hierfür wichtigsten Handlungsmöglichkeiten für Kommunen. Im dritten Teil geht es um die Einführung eines Energie-Management-Systems. mehr...
Kom.EMS erleichtert den Einstieg ins Thema, unterstützt bei ersten Maßnahmen und sichert eine Vergleichs- und Beratungsgrundlage für die Entwicklung des Konzepts.
Stadtwerke Münster: CO2-Bilanz über Plattform kompensieren
[7.7.2020] Der Kampf gegen den Klimawandel steht im Fokus der neuen Strategie der Stadtwerke Münster. Mit einer Plattform zum Erfassen und Kompensieren des CO2-Ausstoßes sollen die Münsteraner auf dem Weg zum grünen Fußabdruck unterstützt werden. mehr...
Sebastian Jurczyk, Geschäftsführer der Stadtwerke Münster, stellt die neue Plattform zur CO2-Kompensation vor.

Suchen...

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von stadt+werk allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wenn Sie stadt+werk auch künftig regelmäßig als Print- und Digitalausgabe erhalten möchten, freuen wir uns über ein Abonnement.

stadt+werk, Ausgabe 7/8 2020
stadt+werk, Sonderheft Juni 2020
stadt+werk, Ausgabe 5/6 2020
stadt+werk, Ausgabe 3/4 2020

Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Klimaschutz:
Trianel GmbH
52070 Aachen
Trianel GmbH

Aktuelle Meldungen