Montag, 14. Oktober 2019

RheinEnergie:
Neue BHWK sparen 50.000 Tonnen CO2


[23.8.2019] RheinEnergie ersetzt derzeit am Heizkraftwerk in Köln-Merheim eine Gas-und-Dampfturbinenanlage sowie einen Heizkessel durch ein hochmodernes Blockheizkraftwerk. Die drei mit Erdgas betriebenen Motoren werden gleichzeitig jeweils elf Megawatt Strom und zehn MW Wärme erzeugen.

Im Kölner Osten setzt Energieversorger RheinEnergie auf mehr Effizienz (wir berichteten). Am Standort Köln-Merheim ersetzen drei effiziente und mit Erdgas betriebene Blockheizkraftwerke (BHKW) eine alte Gas-und-Dampfturbinenanlage sowie einen Heizkessel für Fernwärme. Bei hohem Energiebedarf werden sie laut RheinEnergie gleichzeitig in Betrieb gehen. Die BHKW leisten jeweils elf MWel und zehn MWth. Der Brennstoffnutzungsgrad liege bei 90 Prozent. Bei einem konventionellen Kraftwerk beträgt er lediglich 40 Prozent. Dank dieser Effizienz spare die neue Anlage rund 50.000 Tonnen CO2 an Treibhausgas jährlich ein. Das Investitionsvolumen des Projekts beträgt 30 Millionen Euro, teilt der Energieversorger mit.
Am Donnerstag dieser Woche (21. August 2019) wurde der letzte der drei je 90 Tonnen wiegenden Gasmotoren vom österreichischen Hersteller Innio Jenbacher angeliefert. Bereits im Herbst beginnt die Inbetriebsetzung, im November soll der Probebetrieb starten. „Das Blockheizkraftwerk in Köln-Merheim ist ein Garant für die Versorgungssicherheit mit Strom und Wärme im Kölner Osten“, sagte Andreas Müggenburg, Leiter der Kraftwerksplanung bei der RheinEnergie. Das Kraftwerk versorge die Stadtteile Merheim und Neubrück. Zudem erhalte das Klinikum in Merheim seine Wärme aus diesem Kraftwerk. (ur)

https://www.rheinenergie.com

Stichwörter: Energieeffizienz, RheinEnergie, Kraft-Wärme-Kopplung, BHKW, Innio Jenbacher



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