Donnerstag, 14. November 2019

Cottbus:
Wärme aus Braunkohle bis 2032


[11.10.2019] Die Stadt Cottbus, die Stadtwerke-Tochter HKW Heizkraftwerksgesellschaft Cottbus und die Lausitz Energie Kraftwerke haben eine Verlängerung der Fernwärmelieferung vom Kraftwerksstandort Jänschwalde bis zum Ende des Jahres 2032 vereinbart.

Cottbus wird bis 2032 weiter kontinuierlich mit Fernwärme vom Kraftwerksstandort Jänschwalde versorgt. Das beschlossen die Stadt Cottbus, die Stadtwerke-Tochter HKW Heizkraftwerksgesellschaft (HKWG) Cottbus und die Lausitz Energie Kraftwerke (LEAG). In diesem Lieferrahmen wird etwa die Hälfte der Menge, die bislang tatsächlich von den Cottbusern im Jahr abgefordert und verbraucht wurde, mindestens von LEAG bereitgestellt. Damit soll sichergestellt werden, dass auch in Phasen des Nichtbetriebs des Heizkraftwerks Cottbus und in der Zeit des geplanten Neubaus eines Gas-Heizkraftwerkes durch die Stadt deren Einwohnern und Unternehmen kontinuierlich und ausreichend Fernwärme zur Verfügung steht.     
„Wir haben bereits im April dieses Jahres in einer gemeinsamen Absichtserklärung mit der Stadt Cottbus und den Stadtwerken unseren Willen bekundet, die erfolgreiche Weiterentwicklung der Fernwärmeversorgung der Stadt zu unterstützen und zu begleiten", sagte Hubertus Altmann, LEAG-Vorstand für das Ressort Kraftwerke. „Gleichzeitig haben wir die Absicht, auch den Standort Jänschwalde weiterzuentwickeln und mit ergänzenden und neuen Technologien zukunftsfähig aufzustellen.“
„Stadt und Unternehmen bleiben in diesen aufgewühlten Zeiten Partner. Cottbus gewinnt mit dieser Vereinbarung Versorgungsicherheit für die Bürgerinnen und Bürger. Wir wollen aber auch den Wandel, der mit dem Kohleausstieg 2038 unweigerlich kommt, gestalten“, erklärte Holger Kelch, Oberbürgermeister von Cottbus. (ur)

https://www.cottbus.de

Stichwörter: Fernwärme, Cottbus, Braunkohle, LEAG



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