Montag, 30. März 2020

edna / GISA:
ZUGFeRD für die Energiewirtschaft


[24.10.2019] IT-Dienstleister GISA arbeitet in der Projektgruppe ZUGFeRD des edna Bundesverbands Energiemarkt & Kommunikation mit. Die Projektgruppe hat sich zum Ziel gesetzt, den Rechnungsstandard an die spezifischen Anforderungen der Energiewirtschaft anzupassen.

Das Unternehmen GISA engagiert sich im Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation (edna) und wirkt aktiv an der Arbeit der Projektgruppe ZUGFeRD mit. Ziel der Projektgruppe ist es, den branchenneutralen Rechnungsstandard ZUGFeRD an die spezifischen Anforderungen der Energiewirtschaft anzupassen. Nötig ist die Anpassung, weil bislang abrechnungsrelevante Informationen wie der Zählpunkt oder der Abschlagsplan fehlen, teilt GISA mit. Nachdem ZUGFeRD 1.0 als edna-Erweiterung bereits im Jahr 2016 verabschiedet wurde, finden aktuell Review-Arbeiten an der Umsetzungsempfehlung für ZUGFeRD 2.0 statt. Voraussichtlich Ende dieses Jahres soll diese veröffentlicht werden. Die edna-Empfehlung für ZUGFeRD 1.0 habe GISA bereits für die Leipziger Wasserwerke (KWL) umgesetzt.
Die Projektgruppe beteiligt sich darüber hinaus an der Diskussion um die weitere Ausprägung der xRechnung. Nach eigenen Angaben bevorzuge edna ein hybrides Format bestehend aus einem PDF- und einem XML-Teil, der direkt weiterverarbeitet werden kann. Ab November 2020 besteht für alle Lieferanten des Bundes die Pflicht, Rechnungen für öffentliche Aufträge deutschland- und europaweit elektronisch auszustellen und zu versenden. Die EU-Richtlinie wirkt sich auch auf mittelständische Unternehmen aus und zwingt diese, ihre Prozesse auf den elektronischen Rechnungsversand umzustellen. (sav)

https://www.gisa.de
https://edna-bundesverband.de

Stichwörter: Informationstechnik, GISA, edna, ZUGFeRD, xRechnung



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Informationstechnik

Videokonferenzen: Dabeisein ist alles
[27.3.2020] Videokonferenzsysteme erleichtern in der aktuellen Corona-Krise die Kommunikation aus dem Homeoffice. Mit Webex beispielsweise treten bis zu 1.000 Mitarbeiter der saarländischen Landesregierung und angeschlossener Kommunen per Bild und Ton miteinander in Kontakt. mehr...
GET / GISA: Angebot auf Knopfdruck
[18.3.2020] Die IT-Spezialisten GET und GISA arbeiten an einer Portallösung, die es Stadtwerken erleichtert, mittelständischen Unternehmen individuelle Angebote für den Bezug von Strom und Gas zu machen. mehr...
450-MHz-Frequenz: Energie und Verkehr zusammendenken
[11.3.2020] Die Verbände der Energiewirtschaft und der Automobilindustrie, BDEW, VDA und VKU, sprechen sich gemeinsam für eine Vergabe der 450-Megahertz-Frequenz an die Betreiber kritischer Infrastrukturen aus. mehr...
Kisters: Schub für den Energiehandel
[6.3.2020] Mit dem neuen Reporting-Cockpit von Kisters können Energieversorger beim Intraday-Handel profitieren und sich Gewinne über die Kurzfristbewirtschaftung und das Algo-Trading sichern. mehr...
Projekt-Management: Sprints zum Ziel Bericht
[5.3.2020] Auch in der Energiewirtschaft nutzen immer mehr Unternehmen die Vorteile des agilen Projekt-Managements. Der IT-Dienstleister GISA und der Versorger EnviaM beispielsweise haben mithilfe agiler Methoden ein Portal für „fliegende Rechnungen“ entwickelt. mehr...
Die Entwickler haben das System für die „fliegende Rechnung“ in jeweils 14-tägigen Sprints programmiert und stellten in den Review-Terminen jeweils ihren Arbeitsstand vor.

Suchen...

 Anzeige

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von stadt+werk allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Home Office auf diese Möglichkeit hin.

Wenn Sie stadt+werk auch künftig regelmäßig als Print- und Digitalausgabe erhalten möchten, freuen wir uns über ein Abonnement.

stadt+werk, Ausgabe 3/4 2020

GISA GmbH
06112 Halle (Saale)
GISA GmbH

Aktuelle Meldungen