Donnerstag, 3. Dezember 2020

ESWE:
Neue Gashochdruckleitung im Bau


[17.3.2020] Die ESWE baut derzeit eine Gashochdruckleitung, die der Versorgung eines Kraftwerks und eines Industrieparks in Wiesbaden dient. 2021 soll das Projekt abgeschlossen sein.

ESWE baut eine neue Gashochdruckleitung in Wiesbaden. Der Wiesbadener Energieversorger ESWE baut eine neue Gashochdruckleitung. „Diese Baumaßnahme ist für die Landeshauptstadt Wiesbaden sehr wichtig“, sagt Gert-Uwe Mende, Oberbürgermeister der hessischen Landeshauptstadt und Aufsichtsratsvorsitzender von ESWE. Mit der neuen Gashochdruckleitung bediene das Unternehmen nicht nur das geplante Kraftwerk beim Industrieparkbetreiber InfraServ und garantiere damit eine höhere Kapazität für den Wiesbadener Industriepark Kalle-Albert. In der Fortführung werde auch die Versorgungssicherheit des Kommunalgasnetzes in Wiesbaden erhöht.
Es geht um eine vier Kilometer lange Versorgungsleitung. 3.050 Meter davon werden unter der Erde verschwinden, 950 Meter als freiverlegte Rohrleitung über Rohrbrücken verlaufen. „Als kommunal getragener Energiedienstleister schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass die Lebensadern der Stadt pulsieren“, erklärt der ESWE-Vorstandsvorsitzende Ralf Schodlok. Damit die Wiesbadener zuverlässig mit Strom, Gas und Fernwärme versorgt würden, investiere man jedes Jahr Millionenbeträge in die Erneuerung und den Aufbau der Infrastruktur. Beim aktuellen Projekt zeigten sich dabei gleich mehrere Herausforderungen. Die Fachleute haben nach Angaben des Unternehmens mit Kalksteinbänken und Grundwasser zu kämpfen, sie müssen einen Taleinschnitt mit zehn Metern Höhendifferenz überwinden. Zudem graben sie sich unter der Autobahn 671 und diversen Bahngleisen inklusive ICE-Trasse durch. Schon im September 2020 soll InfraServ angeschlossen sein. 2021 folgt der Anschluss des Wiesbadener Gasnetzes. (ur)

https://www.eswe.com

Stichwörter: Erdgas, ESWE Versorgungs AG, InfraServ, Wiesbaden

Bildquelle: Lothar Rehermann

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