Sonntag, 20. September 2020

WEMAG:
30 Jahre in der Region verankert


[1.7.2020] Vor genau 30 Jahren wurde am 1. Juli die WEMAG gegründet. Schwerpunkte des Unternehmens liegen heute in der Versorgungssicherheit und dem Vorantreiben der Energiewende.

Die WEMAG-Vorstände Thomas Murche (l.) und Caspar Baumgart blicken optimistisch auf die Weiterentwicklung des Energieunternehmens. Am 1. Juli 2020 begeht die WEMAG ein rundes Jubiläum. An diesem Tag vor 30 Jahren legte die Westmecklenburgische Energieversorgung (WEMAG) ihre Eröffnungsbilanz vor. Wie die WEMAG berichtet, übernahm die Hamburgische Electricitäts-Werke AG (HEW) Anteile und unternehmerische Verantwortung für die Aktiengesellschaft, die aus dem staatlichen Energiekombinat Schwerin hervorgegangen war. Seit dem Jahr 2008 beliefert die WEMAG den Großteil ihrer Kunden mit 100 Prozent Ökoenergie. Diese ökologische Ausrichtung wurde auch nach der mehrheitlichen Übernahme der WEMAG-Aktienanteile durch die Kommunen des Versorgungsgebiets im Jahr 2010 konsequent weitergeführt. 2011 folgte ein ökologisches Erdgasprodukt.
„Wir haben den Anspruch, bundesweit zu den führenden Ökoenergieversorgern zu gehören. Unser unternehmerisches Handeln ist am Bedarf dieser Region und ihrer Menschen ausgerichtet. Ich bin überzeugt, dass uns nur ökologische Nachhaltigkeit auch zu einer langfristigen unternehmerischen Sicherheit führt", sagt Caspar Baumgart, kaufmännischer Vorstand der WEMAG. Die WEMAG ist laut eigenen Angaben ein regional verwurzeltes Unternehmen. Sie wolle Zukunft dort schaffen, wo ihre meisten Kunden und auch die Mitarbeitenden zu Hause sind. „Wir sichern die Energieversorgung. Sie ist für uns ein wesentlicher Teil der Daseinsvorsorge und damit ein wertvolles Gut, gerade auch in diesen Zeiten. Damit übernehmen wir Verantwortung für die Menschen, die uns vertrauen", sagt Baumgart.
Die WEMAG engagiert auch bei der Umsetzung der Energiewende. Große Speicherlösungen wie der schwarzstartfähige Batteriespeicher in Schwerin-Lankow sind laut Unternehmen dafür ebenso wichtig wie die kleine Speicherlösung WBS 500 für Gewerbekunden. „Digitalisierung und Vernetzung sind wichtige Treiber der Energiewirtschaft. Mit dem Bau eigener Öko-Kraftwerke schaffen wir saubere Energie und zukunftsfähige Arbeitsplätze. Ich bin sicher, dass die Dekarbonisierung, also die Abkehr vom Kohlenstoff, bei der Energiewende eine noch größere Rolle spielen wird", erklärt Thomas Murche, technischer Vorstand der WEMAG. Gegenwärtig steht für die WEMAG-Gruppe neben den Kerngeschäften Netz, Vertrieb, erneuerbare Energien und Wärme weiterhin der Breitband-Ausbau in Mecklenburg-Vorpommern und der Prignitz im Fokus. Wie das Unternehmen mitteilt, macht die Errichtung einer modernen Glasfaserinfrastruktur große Fortschritte und zahlreiche Kunden können bereits die Vorteile dieser Technologie nutzen. Außerdem werde die Ladesäuleninfrastruktur weiter ausgebaut, da die Elektromobilität ein fester Bestandteil bei der Umsetzung der ökologischen Ziele des Unternehmens sei. (ur)

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Stichwörter: Unternehmen, WEMAG, Mecklenburg, Ökoenergie

Bildquelle: WEMAG / Stephan Rudolph-Kramer

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