Samstag, 23. Januar 2021
Sie befinden sich hier: Startseite > Themen > Smart City > Via Hack zur Smart City

Münster:
Via Hack zur Smart City


[2.7.2020] Die Stadt Münster und der Verein münsterLAND.digital machen sich gemeinsam auf den Weg zur Smart City. Mit dem vierten Münsterhack soll Ende September dazu das kreative Potenzial von Bürgern, Programmierern und digitalen Vordenkern gehoben werden.

Die Stabsstelle Smart City der nordrhein-westfälischen Stadt Münster und der Verein münsterLAND.digital haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Wie die Stadt mitteilt, soll dadurch die Unterstützung für das Veranstaltungsformat Münsterhack, das im September zum vierten Mal stattfinden wird, verstetigt und intensiviert werden. Die Kooperation ist zunächst auf drei Jahre angelegt. „Gerade in den vergangenen Wochen ist deutlich geworden, dass es die Digitalisierung möglich macht, aus vielen Daten Erkenntnisse zu ziehen, die unser Leben verbessern können“, erläutert André Wolf, Leiter der Stabsstelle Smart City im Bau- und Planungsdezernat der Stadt Münster. Daher sei es wichtig, digitale Angebote zu entwickeln, die Probleme im städtischen Alltag lösen, etwa in den Bereichen Stadtentwicklung, Mobilität, Freizeit und Umweltschutz. „Der Verein ist mit seinem Projekt Digital Hub münsterLAND gemeinsam mit dem IT-Unternehmen items Hauptinitiator des Münsterhack. Auf den zweitägigen Events treffen sich Ideengeber und Software-Entwickler, um in kleinen Teams intensiv an Prototypen und Software-Demonstratoren für vorgegebene oder eigene Problemstellungen zu arbeiten.

Projektideen gesucht

Matthias Günnewig, Vorstand des Vereins, erklärt: „Mit der langfristigen Zusammenarbeit können Smart-City-Projekte im Digital Hub und im FabLab Münster systematisch entwickelt und in die Anwendung gebracht werden. Das ist ein großer Mehrwert für unsere Mitglieder, für die Start-ups und die vielen Techies. Im Mittelpunkt des Münsterhack steht die Frage, wie wir Münster durch digitale Lösungen noch lebenswerter gestalten können. Dafür verwenden die Teams auch offene Datenquellen, die von der Stadt, den Stadtwerken und anderen Unternehmen aus Münster zur Verfügung gestellt werden.“
Bevor die Hacker starten, braucht es neben Daten auch Projektideen. Sebastian Köffer, Geschäftsleiter des Digital Hub münsterLAND und Mitinitiator des Hacks, ruft daher zum Mitmachen beim Ideenwettbewerb auf: „In den bisherigen Ausgaben sind sehr vielfältige Konzepte herausgekommen – beispielsweise für die Vorhersage von Ampelphasen für Fahrradfahrer, eine Taschengeldbörse oder ein Öko-Kontrollsystem zur Wasserqualität des Aasees.“
Der kommende Hackathon findet am 25. und 26. September 2020 statt. Erstmals ist auch eine Online-Teilnahme möglich. Die Unterstützung des Vereins wird sich nicht nur auf das Format Münsterhack beschränken, gemeinsam sollen weitere digitale Projekte vorangebracht werden, meldet die Stadt. (sav)

https://www.muensterhack.de
https://www.stadt-muenster.de
https://www.muensterland.digital

Stichwörter: Smart City, items, Münster, münsterLAND.digital, Open Data



Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Smart City

Braunschweig: IoT-Projekt in der Löwenstadt
[30.11.2020] Braunschweig plant ein Forschungsprojekt auf Basis der Funktechnologie LoRaWAN. Die Basis bildet das LoRaWAN-Netz von BS|Energy. Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa hat nun einen entsprechenden Beschlussvorschlag vorgelegt. mehr...
Südbaden: Testlabor für Smart Cities
[28.10.2020] Thüga und Badenova haben das Reallabor „Smart Region Südbaden“ gestartet. Gemeinsam mit fünf Kommunen setzen sie Smart-City-Anwendungen in die Praxis um. mehr...
Unternehmen: Vernetzt zur Smart City Bericht
[22.10.2020] Die VINCI-Energies-Gruppe vereint Unternehmen unter einem Dach, die Kommunen mit unterschiedlichen Kompetenzen bei der Umsetzung von Smart-City- und Smart-Government-Strategien unterstützen. mehr...
VINCI Energies deckt verschiedene Bereiche der Smart City ab.
Portale: Smarte Verknüpfungen Bericht
[5.10.2020] Zwei Geodatenportale auf Basis eines Open-Source-GIS bieten neue Möglichkeiten: Kommunen können Störungen und Schäden an Straßen- und Gehwegleuchten direkt an die Netzgesellschaft melden, Endverbraucher erhalten schnell und einfach Angaben zu ihren Netzanschlüssen. mehr...
Das Auskunftsportal Straßenlaterne von Mitnetz Strom.
Smart City: Strategiebeirat für Berlin
[25.9.2020] Ein Beirat mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung wird jetzt die Smart-City-Strategie für Berlin begleiten. Damit geht die Hauptstadt den ersten formalen Schritt ihres Antrags, mit dem sich erfolgreich als Smart-City-Modellkommune beim BMI beworben hat. mehr...

Suchen...

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von stadt+werk allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wenn Sie stadt+werk auch künftig regelmäßig als Print- und Digitalausgabe erhalten möchten, freuen wir uns über ein Abonnement.

stadt+werk, Ausgabe 1/2 2021
stadt+werk, Ausgabe 11/12 2020
stadt+werk, Ausgabe 9/10 2020
stadt+werk, Ausgabe 7/8 2020

items GmbH
48155 Münster
items GmbH

Aktuelle Meldungen