Mittwoch, 14. April 2021

MessengerPeople:
Zählerstand über WhatsApp erfassen


[25.8.2020] Per WhatsApp mithilfe künstlicher Intelligenz den Zählerstand erfassen? MessengerPeople bietet Energieversorgern dafür jetzt eine Lösung an, die Zeit und Kosten spart und die Automatisierung von Kundenservice-Angelegenheiten unterstützt.

Die KI-gestützte Branchenlösung WhatsEnergy ermöglicht es Nutzern, ihren Zählerstand über WhatsApp oder andere Messenger-Dienste zu übermitteln. Speziell für Energieversorger und Stadtwerke hat das Unternehmen MessengerPeople jetzt die laut eigenen Angaben erste KI-Lösung zur Zählerstandserfassung über WhatsApp im Portfolio. Die Branchenlösung spart Zeit und Kosten und unterstützt die Automatisierung gängiger Kundenservice-Angelegenheiten, berichtet der Software-as-a-Service-Anbieter für Messenger-Kommunikation und Chatbots. Die KI wandle die Informationen von Fotos von Strom-, Gas- und Wasserzählern, die per Messenger-Dienst an Energiebetriebe geschickt werden, in lesbare Daten um. Diese Daten laufen dann vollautomatisiert in das CRM-System des Betriebs. Nach dem Plausibilitätscheck durch das CRM-System gebe ein automatisierter Agent (Chatbot) Feedback an den Kunden, ob alle Daten erkannt wurden und plausibel sind. Durch die Verknüpfung mit dem CRM des Energiebetriebs bleibe die Hoheit über die Kundendaten vollkommen beim jeweiligen Versorger.
„WhatsEnergy ist aus der engen Zusammenarbeit mit unseren Kunden aus der Energiebranche entstanden“, sagt Matthias Mehner, Messenger-Experte und Chief Marketing Officer bei MessengerPeople. „Unser Anspruch war eine Lösung auf den Markt zu bringen, die manuellen Aufwand in den Betrieben beim Zählerstandablesen einspart, der oftmals einen großen Kostenpunkt darstellt.“

Übermittlung via Foto und Textnachricht

Nicht nur per Foto, sondern auch per Textnachricht können Nutzer ihren Zählerstand laut MessengerPeople übermitteln. Die Daten würden dann ebenso den Plausibilitätscheck durchlaufen und direkt an das CRM des Energiebetriebs weitergeleitet. WhatsEnergy ermögliche Stromanbietern so einen schnellen, effizienten und DSGVO-konformen Einsatz von WhatsApp als Service-Kanal. „Kunden machen ein Foto ihres Zählerstandes oder auch von einer Rechnung und lassen uns dieses bequem via WhatsApp zukommen. Das ist für alle Beteiligten einfach, schnell und komfortabel,“ berichtet Stefan Gehrig, Leiter Kundenservice bei Harz Energie, einem Unternehmen, das WhatsApp seit dem Jahr 2019 in der Kundenkommunikation einsetzt.
Über die auf Messenger-Kommunikation spezialisierte Software-Lösung von MessengerPeople lässt sich WhatsEnergy nach Angaben des Anbieters in wenigen Schritten implementieren und auf die Bedürfnisse des jeweiligen Energieversorgers anpassen. Zur automatisierten Erfassung des Zählerstands kämen weitere Funktionen. Kunden könnten via WhatsApp etwa Rechnungsinformationen abfragen, einen Umzug melden oder eine individuelle Beratung in Anspruch nehmen. WhatsEnergy könne an jedes System angebunden werden und erfülle alle Ansprüche hinsichtlich des Datenschutzes sowie der IT-Sicherheit. MessengerPeople arbeite mit WhatsApp und allen weiteren relevanten Messenger-Unternehmen offiziell zusammen. Neben WhatsApp könne die Lösung deshalb auch über Telegram, Facebook Messenger oder Apple Business Chat eingesetzt werden – alles zentral gemanagt über die eine Software-Lösung. (co)

https://www.messengerpeople.com/de

Stichwörter: Informationstechnik, MessengerPeople, KI, Chatbot, Kundenservice

Bildquelle: MessengerPeople

Druckversion    PDF     Link mailen


swsh2104

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Informationstechnik

Stadtwerke Garbsen: Funktechnik für intelligente Netze
[26.3.2021] Die Stadtwerke Garbsen nutzen in einem Pilotprojekt den Mioty-Funkstandard, um ihre Netze zu überwachen. Sie sind der bundesweit erste Energieversorger, der die aktuell leistungsstärkste Funktechnologie für eine Smart-City-Anwendung einsetzt. mehr...
Die Stadtwerke Garbsen testen die Mioty-Funktechnik in ihren Netzen. Herzstück ist eine Funkantenne auf dem Dach des Rathauses.
Kisters: Prognosen für den Redispatch 2.0
[12.3.2021] IT-Anbieter Kisters arbeitet mit Meteomatics zusammen und integriert die Wetterdaten des Schweizer Unternehmens in seine Redispatch-2.0-Lösungen. mehr...
450connect : Zuschlag für 450-MHz-Frequenzen
[10.3.2021] 450connect erhält den Zuschlag für die 450-MHz-Frequenzen. Damit wird der Weg frei zum Aufbau eines sicheren Funknetzes zur Umsetzung der Energie- und Verkehrswende. mehr...
Heilbronn-Franken: Gigabit-Zentrum für Glasfasernetz
[9.3.2021] Das Gigabit-Kompetenzzentrum Heilbronn-Franken steht in den Startlöchern. Es soll künftig den flächendeckenden Ausbau des Glasfasernetzes in der Wirtschaftsregion zentral koordinieren und steuern. mehr...
projektdp: Smarte SaaS-Lösung versteht Kunden
[8.3.2021] Eine Software-as-a-Service-Lösung der Projekt:Unternehmensberatung soll das Kundenverständnis bei den Stadtwerken verbessern. Die Anwendung unterstützt das Kundentracking und macht transparent, wie die Angebote des Kundenservices angenommen werden. mehr...
Integrierte Vergleichsmöglichkeiten der erfassten Kontakte und Vorgänge, für die Kommunikationswege 2020/21.

Suchen...

 Anzeige

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von stadt+werk allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wenn Sie stadt+werk auch künftig regelmäßig als Print- und Digitalausgabe erhalten möchten, freuen wir uns über ein Abonnement.

stadt+werk, Ausgabe 3/4 2021
stadt+werk, Ausgabe 1/2 2021
stadt+werk, Ausgabe 11/12 2020
stadt+werk, Ausgabe 9/10 2020

Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Informationstechnik:
rku.it GmbH
44629 Herne
rku.it GmbH
VIVAVIS AG
76275 Ettlingen
VIVAVIS AG
VOLTARIS GmbH
67133 Maxdorf
VOLTARIS GmbH
GISA GmbH
06112 Halle (Saale)
GISA GmbH

Aktuelle Meldungen