Dienstag, 19. Januar 2021
Sie befinden sich hier: Startseite > Themen > Unternehmen > Richtiger Wandel

enercity:
Richtiger Wandel


[30.9.2020] Fast 20 Prozent Umsatzplus verzeichnet enercity in den ersten sechs Monaten des Jahres 2020. Der Energiedienstleister will sich künftig noch resilienter aufstellen und insbesondere den Dienstleistungsbereich weiter ausbauen.

enercity-Chefin Susanna Zapreva: „Wenn schon Wandel, dann richtig.“ Der Energiedienstleister enercity verzeichnet im ersten Halbjahr 2020 ein Umsatzwachstum von 19 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro. Aufgrund der Corona-Krise erwartet das Hannoveraner Unternehmen jedoch, dass es schwierig wird, die für das gesamte Geschäftsjahr geplanten Ziele zu erreichen. enercity hat nach eigenen Angaben seine Strategie überarbeitet, mit dem Ziel, das Unternehmen für die Zukunft noch resilienter aufzustellen. Das Ziel, das Ergebnis und die Kundenanzahl im Vergleich zu 2016 zu verdoppeln, bleibe aber bestehen. enercity sieht sich hierbei gut auf Kurs, denn der Umsatz wurde seit 2016 um 63 Prozent und das Ergebnis um 46 Prozent gesteigert.
Wie enercity weiter mitteilt, wird insbesondere der Dienstleistungsbereich mit dezentralen Kundenlösungen wie Photovoltaik, Wärmepumpen, smarter Gebäudetechnik, E-Mobilität und Energieeffizienz ausgebaut. Der Investitionsschwerpunkt von drei Milliarden Euro in den kommenden zehn Jahren werde auf die Themen Wärmewende, Windkraftausbau, Telekommunikation und Wasser sowie auf die Netz-Infrastruktur in der Region Hannover gelegt. Zudem will enercity bis spätestens 2030 aus der Kohlekraft aussteigen. Acht Jahre vor Gesetzesfrist (2038) werde die kohlebasierte Strom- und Wärmeerzeugung beendet. Im Gegensatz zu anderen Versorgern steige enercity nicht übergangsweise auf Erdgas um. Stattdessen werden nachhaltige Erzeugungsalternativen ausgebaut. Diese umfassen die Verwertung von Industrieabwärme, Altholz, Abfall, Klärschlamm oder den Einsatz von Großwärmepumpen.
enercity-Chefin Susanna Zapreva erklärt: „Wenn schon Wandel, dann richtig. Wir haben uns für die Entscheidung des Kohleausstiegpfads viel Zeit genommen und zahlreiche Szenarien durchgespielt. Jetzt steht der Plan und wir freuen uns auf zügige Umsetzung.“ Das Unternehmen investiert nach eigenen Angaben rund 500 Millionen Euro in das Vorhaben. (al)

https://www.enercity.de

Stichwörter: Unternehmen, enercity, Bilanz

Bildquelle: enercity AG

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Unternehmen

Trianel: 20 Stadtwerke für Wind und Sonne
[19.1.2021] Gemeinsam mit rund 20 Stadtwerken investiert Trianel in den Erneuerbare-Ausbau. Dafür ist nun die Projektgesellschaft Trianel Wind und Solar gegründet worden. mehr...
Mit 20 Stadtwerken investiert Trianel in den nächsten zehn Jahren über eine halbe Milliarde Euro in erneuerbare Energien.
Wilken: Neue Unternehmensspitze
[19.1.2021] Mit einer neuen Firmenführung ist der Ulmer Software-Hersteller Wilken ins neue Jahr gestartet. mehr...
Wilken-Unternehmenssitz in Ulm: Neue Geschäftsführung berufen.
Stadtwerke Schweinfurt: Mit Siemens zu grünem Wasserstoff
[15.1.2021] Siemens und die Stadtwerke Schweinfurt forcieren ihre Zusammenarbeit bei grünem Wasserstoff. Beide Unternehmen wollen für industrielle Anwendungen zusammenarbeiten. Hierzu haben sie eine Absichtserklärung unterzeichnet. mehr...
Zum Projektstart zur Forcierung von grünem Wasserstoff trafen sich Vertreter von Siemens Smart Infrastructure und den Stadtwerken Schweinfurt.
Stadtwerke Bochum: Service per Videochat
[14.1.2021] Als neuen Service bieten die Stadtwerke Bochum ab sofort einen Videochat an. Er soll die telefonische Kundenberatung ergänzen. mehr...
Ein Videochat ergänzt ab sofort das Serviceangebot der Stadtwerke Bochum.
SoftProject: Neukunde Stromnetz Berlin
[14.1.2021] Die Digitalisierungsplattform X4 Suite von SoftProject wird künftig die IT-Systeme von Stromnetz Berlin bereichsübergreifend vernetzen und für durchgängige, digitale Prozesse sorgen. mehr...
SoftProject digitalisiert und vernetzt die IT-Systeme von Stromnetz Berlin.

Suchen...

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von stadt+werk allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wenn Sie stadt+werk auch künftig regelmäßig als Print- und Digitalausgabe erhalten möchten, freuen wir uns über ein Abonnement.

stadt+werk, Ausgabe 11/12 2020
stadt+werk, Ausgabe 9/10 2020
stadt+werk, Ausgabe 7/8 2020
stadt+werk, Sonderheft Juni 2020

Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Unternehmen:

Aktuelle Meldungen