Montag, 2. August 2021

Stadtwerke Neumünster:
Die Zukunftsbude ist smart


[21.7.2021] Die Stadtwerke Neumünster bringen die Smart-Home-Plattform Zukunftsbude an den Start. Per App können Türen geöffnet oder automatisiert Hilfe angefordert werden.

Linus Scherr, Auszubilder zum Elektroniker für Betriebstechnik bei SWN, verbindet in der Azubi-Werkstatt die Geräte der Zukunftsbude miteinander. Die Stadtwerke Neumünster (SWN) und ROCKETHOME, ein Lösungsanbieter für Smart Building, Energy IoT, haben die SWN-Zukunftsbude an den Start gebracht. Das berichten die SWN. Die Nutzer können per App übers Handy die Haustüre aus der Ferne öffnen oder automatisiert ein Signal erhalten, wenn jemand in seinem Zuhause in eine Notsituation geraten ist. „Uns geht es darum, die Digitalisierung dafür zu nutzen, dass unsere Kunden ihren Alltag sicherer, komfortabler und nachhaltiger gestalten können“, sagt Michael Böddeker, SWN-Geschäftsführer. Über die Zukunftsbude-App und digitale Lösungen in Wohnung, Haus oder Garage lässt sich ein intelligentes Zuhause kreieren, technische Geräte miteinander vernetzen und digital steuern. Man kann damit den Verbrauch von Strom, Wärme sowie Wasser optimieren, was in der Regel unterm Strich zu Einsparungen führt. Ein Beispiel dafür ist das automatisierte Herunterregeln der Heizkörperthermostate, sobald alle Bewohner aus dem Haus sind. Aus der Ferne lässt sich mit den smarten Anwendungen auch kontrollieren, ob alle Fenster geschlossen sind. Auch die Rollläden lassen sich von überall steuern.
Ganz einfach lässt sich mit digitalen Anwendungen über die Zukunftsbude auch einrichten, dass die Heizung von überall her ein- und ausgeschaltet oder das Licht bedient werden kann. „Die Möglichkeiten, sich mit der Zukunftsbude den Alltag komfortabler und energiesparender zu gestalten, sind vielfältig", betont Projektleiterin Stephanie Schröder. Auch die private Stromtankstelle fürs Elektroauto, Wallbox genannt, kann in das Zukunftsbude-System integriert werden. Die Nutzer können dann per App den Start- und Endpunkt sowie die Dauer eines Ladegangs festlegen. Besonders bei gebrechlichen oder gesundheitlich eingeschränkten Menschen kann es zu Notsituationen im Alltag kommen. Digitale Lösungen erhöhen ihre Sicherheit. (ur)

Weitere Informationen finden sich hier. (Deep Link)
https://www.swn.net

Stichwörter: Smart City, Stadtwerke Neumünster, Zukunftsbude, Smart Home

Bildquelle: SWN

Druckversion    PDF     Link mailen


gvs2108

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Smart City

Frankfurt am Main: Smarteste Leuchte Hessens
[2.8.2021] O2 und Mainova haben jetzt in Frankfurt am Main die erste 5G-Straßenleuchte in Hessen errichtet. Die Laterne spendet nicht nur Licht, sondern dient zugleich als 5G-HotSpot. mehr...
In ihrem Kopf trägt die Straßenleuchte die für die 5G-Versorgung nötigen Antennen.
Stadtwerke Osnabrück: Plattform für Mobilität 2.0
[27.7.2021] Die Stadtwerke Osnabrück und highQ Computerlösungen starten eine Entwicklungspartnerschaft. Ziel ist eine Mobilitätsplattform 2.0. mehr...
Maik Blome und Werner Linnenbrink, Stadtwerke Osnabrück, läuten den Start der Entwicklungspartnerschaft mit Christian Disch und Thomas Hornig, highQ, ein (v.l.).
Studie: Cyber-Security: Treiber der Smart City
[26.7.2021] Die Studie „Der Smart-City-Markt in Deutschland, 2021-2026“ ist jetzt erscheinen. Maßgeblich für sie verantwortlich sind eco – Verband der Internetwirtschaft und die Unternehmensberatung Arthur D. Little. Ein Ergebnis der Studie ist, dass die Nachfrage nach Cyber-Sicherheitslösungen ansteigt und sie ein zentraler Treiber der Smart City werden. mehr...
Die Studie „Der Smart-City-Markt in Deutschland, 2021-2026“ ist jetzt erscheinen.
Stadtwerke Garbsen: CO2-Sensoren in Schulen und Kita
[16.7.2021] Die Stadtwerke Garbsen installieren CO2-Sensoren in Schulen und Kitas. Die Messwerte sollen helfen, die Corona-Pandemie einzudämmen. Es ist zudem ein erstes Pilotprojekt auf dem Weg zur Smart City Garbsen. mehr...
CO2-Sensoren messen nun im Chemieraum des Johannes-Kepler-Gymnasiums die Luftqualität.
E-MAKS / ITG: Plattform für Smart City
[2.7.2021] E-MAKS und ITG setzen gemeinsam Smart-City-Anwendungsfälle um. Im Rahmen des EU-geförderten Projektes "Vernetzte Industrie" wird nun die IoT-Plattform Conrad Connect getestet und eine Partnerschaft evaluiert. mehr...

Suchen...

 Anzeige

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von stadt+werk allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wenn Sie stadt+werk auch künftig regelmäßig als Print- und Digitalausgabe erhalten möchten, freuen wir uns über ein Abonnement.

stadt+werk, Ausgabe 7/8 2021
stadt+werk, Ausgabe Sonderheft 2021
stadt+werk, Ausgabe 5/6 2021
stadt+werk, Ausgabe 3/4 2021

Aktuelle Meldungen