Freitag, 1. Juli 2022

enercity:
Größte PV-Anlage für Eigenverbrauch


[16.5.2022] enercity baut Hannovers größte Photovoltaikanlage für den Eigenverbrauch. Der Strom der 940-Kilowatt-Anlage wird vom Maschinenbauer Troester genutzt. Die mehr als 2.300 PV-Module erzeugen Strom für neun Cent pro Kilowattstunde.

Troester-Geschäftsführer Bernd Pielsticker und enercity-CEO Susanna Zapreva bei der Übergabe der PV-Anlage. Auf den Hallendächern des hannoverschen Unternehmens Troester stellt enercity Hannovers derzeit größte Photovoltaikanlage für den Eigenverbrauch fertig. Mit einer Gesamtleistung von 940 Kilowatt peak (kWp) entsteht das nächste PV-Großprojekt von enercity in der Region. Das teilen beide Unternehmen mit. Erst im März hatte der Energiedienstleister den Bau einer 600 kWp-starken Anlage auf dem Dach eines hannoverschen Möbelhauses bekanntgegeben. Ziel von enercity ist es, gemeinsam mit seinen Kundinnen und Kunden die Stromerzeugung aus Sonnenkraft zu erhöhen und die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu senken. Kürzlich hatte Troester, ein Hersteller von Maschinen und Anlagen zur Kautschuk- und Kunststoffverarbeitung, enercity mit der Errichtung der PV-Anlage an seinem Firmensitz und Produktionsstandort in Hannover-Wülfel beauftragt. Bis zur geplanten Inbetriebnahme im Sommer 2022 belegt enercity zwei Hallendächer von Troester mit insgesamt mehr als 2.300 PV-Modulen auf 4.000 Quadratmetern. „Wir freuen uns auf die Anlage, die einen bedeutenden Schub für die Energiewende in der Landeshauptstadt und die Energiesicherheit unseres Unternehmens bringen wird“, erklärt Bernd Pielsticker, Geschäftsführer von Troester.
„Das partnerschaftliche Projekt zeigt, wie wir unsere Kundinnen und Kunden auf dem Weg in eine klimaneutrale Zukunft begleiten. Dauerhafte und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Geschäftsbeziehungen führen in erster Linie zu mehr Effizienz. Dies wiederum schafft einen spürbaren Mehrwert für Troester, unsere Umwelt, unsere Gesellschaft und unser Unternehmen“, sagt enercity-Vorstandsvorsitzende Susanna Zapreva. Troester wird durch die PV-Installation jährlich mehr als 250 Tonnen CO2 einsparen und zudem etwaige steigende Strombezugskosten abfedern. Für die rechnerische Mindestlaufzeit von 25 Jahren können die Stromerzeugungskosten für den eigenverbrauchten Anteil somit als fixe Größe einkalkuliert werden. Aufgrund ihrer Größe wird die Anlage Solarstrom für unter neun Cent pro Kilowattstunde produzieren. Der Aufbau ist als Eigenverbrauchsanlage ausgelegt. Nicht selbst benötigter Strom wird von enercity abgenommen. Dabei übernimmt enercity für Troester weitere Serviceleistungen wie die Direktvermarktung der Einspeisung an der Strombörse sowie Wartung, Instandhaltung und Betriebsführung. Zudem kümmert sich enercity um die Herkunftsnachweise aus der Überschusseinspeisung der Anlage. (ur)

https://www.enercity.de
https://www.Troester.de

Stichwörter: Solarthermie, Photovoltaik, enercity, Eigenstrom

Bildquelle: enercity

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Photovoltaik | Solarthermie

Baden-Württemberg: Ausweitung der Solarpflicht
[30.6.2022] Ab dem 1. Januar 2023 wird in Baden-Württemberg die Solarpflicht auf bestehende Gebäude ausgeweitet. Bei einer grundlegenden Dachsanierung müssen bestehende Wohn- und Nichtwohngebäude dann mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet werden. mehr...
Ab 1. Januar 2023 greift die Solarpflicht im Südwesten auch für bestehende Gebäude – wenn das Dach grundlegend saniert wird.
Hamburg: Sonnenkraft für Klassenzimmer
[30.6.2022] Bis Ende 2023 sollen auf Hamburgs Schulen rund 30 Anlagen mit einer Leistung von 1,7 Megawatt peak umgesetzt werden. Die ersten zwei Pilotprojekte dieses Vorhabens sind jetzt an den Start gegangen. mehr...
In Hamburg sind jetzt zwei Schulen mit Solaranlagen ausgestattet worden, die den erneuerbaren Strom direkt vom Dach in die Klassenzimmer liefern.
Solarpark Rumisbohl: Sonnenenergie für 2.780 Haushalte
[29.6.2022] Der von EnBW errichtete und betriebene Solarpark Rumisbohl wurde jetzt eingeweiht. Strom liefert er bereits seit Februar 2022. mehr...
EnBW weiht Solarpark Rumisbohl an der A81 in Mühlhausen-Ehingen ein.
Braunschweig: Energiegenossenschaft gegründet
[28.6.2022] Die Stadt Braunschweig will die Nutzung regenerativer Energien vorantreiben. Zu diesem Zweck wurde jetzt die Energiegenossenschaft Braunschweiger Land gegründet. mehr...
STEAG: PV-Großprojekt im Bodenseekreis
[22.6.2022] STEAG SENS realisiert ein Solargroßprojekt im Bodenseekreis. Es kombiniert Freiflächen- und Aufdachphotovoltaik mit einem leistungsstarken Speicher. mehr...
Spatenstich für die zwölf Hektar großen Freiflächen-PV-Anlage.

Suchen...

 Anzeige



Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von stadt+werk allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wenn Sie stadt+werk auch künftig regelmäßig als Print- und Digitalausgabe erhalten möchten, freuen wir uns über ein Abonnement.

stadt+werk, Ausgabe 5/6 2022
stadt+werk, Ausgabe 3/4 2022
stadt+werk, Ausgabe 1/2 2022
stadt+werk, Ausgabe 11/12 2021

Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen
Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Photovoltaik | Solarthermie:
Trianel GmbH
52070 Aachen
Trianel GmbH

Aktuelle Meldungen