Mittwoch, 17. August 2022

BMWK:
Förderaufruf zur E-Mobilität


[13.7.2022] Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die sich mit der Transformation hin zur Elektromobilität und deren Integration in die Strommärkte befassen, können sich ab sofort beim BMWK bewerben. Für die Förderung solcher Projekte stellt es 80 Millionen Euro bereit.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) teilt mit, dass es 80 Millionen Euro für die Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben bereitstellt, welche die Transformation hin zur Elektromobilität und deren Integration in die Strommärkte unterstützen.
Schwerpunkte lägen auf Projekten, die Lösungen für bidirektionales Laden und den elektrifizierten Schwerlastverkehr anbieten.
Michael Kellner (Bündnis 90/Die Grünen), Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, erläutert: „Die Elektromobilität ist zentral dafür, die Emissionen im Verkehr zu reduzieren. Außerdem können elektrische Antriebe in Zukunft wesentlich dazu beitragen, dass der Bedarf für einen Stromnetzausbau reduziert wird, indem sie, wenn sie nicht fahren, als Speicher genutzt werden. Damit dieses bidirektionale Laden möglichst rasch Realität wird, unterstützen wir gezielt Forschung und Entwicklung in diesem Bereich. Unser Ziel ist, dass Deutschland zum Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität und deren Integration in das Stromnetz wird.“

Drei Förderschwerpunkte

Angaben des BMWK zufolge ruft es zur Einreichung von Interessenbekundungen mit dem Förderschwerpunkt „bidirektionale Flottenkraftwerke 2025“ auf. Ziel dieses Förderschwerpunkts sei es, das bidirektionale und stromsystemdienliche Laden durch anwendungsnahe Forschung weiter zu entwickeln. Die geförderten Projekte sollten das Ziel haben, den überwiegenden Teil der Ladevorgänge von elektrischen Pkw und Lkw ab 2025 im Zusammenspiel mit anderen Komponenten des Energiesystems strommarkt- und systemdienlich zu steuern.
Ein weiterer Förderschwerpunkt umfasst „resiliente ‚low-cost‘ Prosumer-Lade-Infrastrukturen für Eigenheime, Quartiere, gewerbliches Depot-Laden und öffentliche Hochleistungsladezentren in Agglomerationsräumen und entlang von Autobahnen und Fernstraßen“. Ziel hierbei sei die Entwicklung von „low-cost“ Prosumer-Lade-Infrastrukturen. Diese sollten durch eine Kombination von Eigenerzeugung und Zwischenspeicherung von Strom, marktdienlicher Steuerung und sektorübergreifendem Energie-Management dazu befähigt werden, Ladevorgänge von batterieelektrischen Pkw- und Schwerlastverkehr stets zuverlässig, kostengünstig und abgesichert zu realisieren.
Schließlich verfolge der Förderschwerpunkt „Produkte und Produktionsprozesse für eine erfolgreiche Transformation zur Elektromobilität“ das Ziel, Wertschöpfung, Kosteneffizienz, heimisches Know-how, Lieferketten-Resilienz und Neuausrichtung der Produkte und Produktionsprozesse durch Forschung und Entwicklung so zu verbessern, dass die Transformation zur Elektromobilität unterstützt und erfolgreich bewältigt wird.
Unternehmen, Gebietskörperschaften, Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung, Universitäten oder sonstige Forschungseinrichtungen könnten bis zum 30. September 2022 Projektskizzen einreichen. Das BMWK begrüße insbesondere die Beteiligung von mittelständischen Unternehmen, der Zulieferindustrie und von Anbietern innovativer digitaler Lösungen. (th)

https://www.bmwk.de
Hier finden Sie den Förderaufruf. (Deep Link)
Hier finden Sie weiterführende Informationen und Unterlagen zur Antragstellung. (Deep Link)

Stichwörter: Elektromobilität, BMWK, Förderaufruf



Druckversion    PDF     Link mailen


 Anzeige



Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Elektromobilität

Wiesbaden: Erste Community-Ladesäule eröffnet
[15.8.2022] In Wiesbaden wurde der 1.000ste öffentliche Ladepunkt für E-Autos in Betrieb genommen. Es handelt sich dabei um die erste Ladesäule, an deren Bau die Bürgerinnen und Bürger beteiligt sind. mehr...
In Wiesbaden wurde die erste Community-Ladesäule eröffnet.
Bremen: Lade-Infrastrukturkonzept in Arbeit
[11.8.2022] In Bremen wird ein Lade-Infrastrukturkonzept für Elektromobilität erarbeitet. Hierfür wird nun eine Online-Beteiligung eingeleitet, in der Bürgerinnen und Bürger, aber auch Gewerbetriebe Anregungen einbringen können. mehr...
Hertener Stadtwerke: Bürger gefragt
[3.8.2022] In Herten können Bürgerinnen und Bürger jetzt Standort-Vorschläge für E-Ladesäulen bei den Stadtwerken einreichen. mehr...
Ladesäule bei einer Zeche in Herten: Für die weitere Standortsuche werden die Bürger gefragt.
GISA: Projekt zur netzverträglichen E-Mobilität
[3.8.2022] In einem Pilotprojekt haben die Partner Mitnetz Strom, Audi, eSYSTEMS, EMH Metering und Robotron Datenbank Software unter Koordination von GISA einen Ansatz entwickelt, wie sich Elektrofahrzeuge ohne Komfortverlust für den Fahrer günstig und mit Ökostrom laden lassen. mehr...
Stadtwerke Konstanz: Fördermittel für weitere E-Busse
[1.8.2022] Fast 20 Millionen Euro investieren die Stadtwerke Konstanz in einen klimafreundlichen Busverkehr. Bis 2025 sollen dazu 23 neue Elektrobusse beschafft werden. mehr...
Bis zum Jahr 2025 soll die Hälfte der Busflotte in Konstanz elektrisch fahren.

Suchen...

 Anzeige



Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von stadt+werk allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wenn Sie stadt+werk auch künftig regelmäßig als Print- und Digitalausgabe erhalten möchten, freuen wir uns über ein Abonnement.

stadt+werk, Ausgabe 7/8 2022
stadt+werk, Ausgabe 5/6 2022
stadt+werk, Ausgabe 3/4 2022
stadt+werk, Ausgabe 1/2 2022

Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen
Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Elektromobilität:
Trianel GmbH
52070 Aachen
Trianel GmbH

Aktuelle Meldungen