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EnergiePakt geschlossen


[26.8.2022] Auf Initiative des Karlsruher Oberbürgermeisters Frank Mentrup wurde jetzt ein EnergiePakt ins Leben gerufen, der beim Einsparen von Energie helfen soll. Die Auswirkungen der Energiekrise sollen dadurch abgemildert werden.

Pressekonferenz zum EnergiePaktim Karlsruher Rathaus. Um die Auswirkungen der Energiekrise abzumildern, hat der Karlsruher Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) zusammen mit den Stadtwerken Karlsruhe jetzt einen EnergiePakt ins Leben gerufen. Wie die Stadt Karlsruhe mitteilt, haben sich der Initiative bereits die Städte Baden-Baden, Rastatt, Ettlingen, Rheinstetten, Bruchsal und Bretten angeschlossen sowie weitere zahlreiche Partner.
Ziel der Initiative sei es, ein Zeichen des Zusammenhalts zu setzen, ein Bewusstsein für Energie und den Energieeinsatz eines jeden und einer jeden Einzelnen zu schaffen, zum aktiven Energieeinsparen zu motivieren, Energieberatungen durchzuführen und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie durch effektive Verbrauchsreduzierungen die negativen Folgen der Energiekrise durch vermeintlich kleine aber auch große Maßnahmen abgemildert werden können. Die Initiative schließe sich dem Aufruf der Bundesregierung an, dem zufolge es gelte, ab sofort 20 Prozent Energie einzusparen. Dadurch könne schon heute mehr Gas in die Speicher gefüllt werden, das dann an den kalten Tagen zur Verfügung steht.
„Jeder und jede Einzelne ist gefordert, seinen individuellen Beitrag zu leisten. Doch wir Kommunen haben eine besondere Verantwortung auch mit Blick auf das Funktionieren der Wirtschaft in unserer prosperierenden Technologieregion. Und wir haben eine Vorbildfunktion, indem wir das Thema Energiesparen durch konkrete Maßnahmen zum Beispiel in den öffentlichen Gebäuden vorleben“, unterstreicht Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick aus Bruchsal. Es sei die Summe von vielen kleinen Veränderungen, das Hinterfragen von Gewohnheiten, die letztendlich Großes bewirken könnten.

Zahlreiche Maßnahmen für das 20-Prozent-Ziel

Angaben der Stadt Karlsruhe zufolge werden die einzelnen Städte in den kommenden Wochen Vorträge, Beratungsangebote und konkrete Hilfestellungen zum Thema auf den Weg bringen. Aber auch Botschafterinnen und Botschafter an Schulen, in Vereinen, Energieberatungen im Rahmen von Veranstaltungen, und Experten-Interviews sollten für das Energiethema mit umfangreichen Maßnahmen informieren und für das Energiesparen sensibilisieren.
Zudem sei eine Internet-Seite erstellt worden, die den Worten Olaf Heils, dem Geschäftsführer der Stadtwerke Karlsruhe, zufolge „das Herzstück des EnergiePakts darstellt.“ Die Seite biete zahlreiche Hilfestellungen für das individuelle Energiesparen, informiere und erkläre die Hintergründe der Energiemarktsituation und weise auf Beratungs- und Hilfsangebote hin. Eine Energiespar-Challenge solle dazu aufrufen, die 20 Prozent auch zu erreichen.
Als Anlaufstelle für die Menschen in der Region diene ferner ein Energy-Mobil. Geschulte Energieberaterinnen und -berater seien an Bord und stünden Rede und Antwort, erklärten die politischen Sachverhalte und Hintergründe der Energiekrise und gäben Tipps zum Energiesparen und zur Kostensenkung. Wann sich das Energy-Mobil wo aufhält, werde auf der Internet-Seite bekannt gegeben. (th)

Hier gelangen Sie zur eigens für den EnergiePakt erstellten Website. (Deep Link)
https://www.karlsruhe.de

Stichwörter: Politik, Karlsruhe, EnergiePakt, Energiekrise

Bildquelle: Stadt Karlsruhe, Georg Hertweck

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