Montag, 28. November 2022

Dortmund:
Alle 320 Laternenlader laufen


[23.11.2022] Als Teil der kommunalen Smart-City-Strategie hat die Stadt Dortmund gemeinsam mit Partnern 320 Laternenlader an bereits bestehenden Straßenlaternen installiert. Sie sind nun allesamt in Betrieb und erlauben das Tanken mit grünem Strom.

In Dortmund können nun an 320 Straßenlaternen E-Fahrzeuge mit grünem Strom geladen werden. Im Dezember 2019 ging der erste NOx-Block-Ladepunkt in Dortmund an der Lippestraße im Kaiserstraßenviertel an den Start. Rund drei Jahre und 319 „Grüne Leuchten“ später wurde das Gemeinschaftsprojekt des Konsortiums StraBelDo in der Carl-Holtschneider-Straße in der Innenstadt-Nord abgeschlossen. Wie die nordrhein-westfälische Stadt mitteilt, ist das Projekt zentraler Baustein der Smart-City-Strategie der Kommune. Die Ladepunkte wurden in bereits bestehende Straßenlaternen integriert und seien durch den knallig-grünen Anstrich gut zu erkennen. Das Aufladen elektrischer Fahrzeuge erfolge über das Standard-Ladekabel vom Typ II, das flexibel an jeden Laternenlader angeschlossen werden kann. Bezahlt werde mit einer Kundenkarte der DEW21 (Dortmunder Energie- und Wasserversorgung) oder mit dem Smartphone via Direct Payment.
„Eine gut ausgebaute Lade-Infrastruktur ist Voraussetzung dafür, dass mehr Menschen E-Fahrzeuge nutzen. Mit dem NOx-Block-Projekt wollen wir in erster Linie jene Personen erreichen, die keine eigene Lademöglichkeit zuhause haben“, erklärt Sylvia Uehlendahl, Leiterin des Tiefbauamts. Entsprechend wurden dicht besiedelte Quartiere mit vorwiegend Mehrfamilienhäusern als Standorte ausgewählt. Eine gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr war ein weiteres Kriterium. „Wir setzen hier in Dortmund gemeinsam mit der Stadt und weiteren Partnerinnen und Partnern innovative Technik für den Ausbau der Lade-Infrastruktur ein, mit der wir auch bundesweit Neuland beschreiten“, betont DEW21-Geschäftsführer Peter Flosbach. Erste Projekte für 2023 sind nach Angaben der Stadt schon auf dem Weg. In den kommenden Monaten werden 20 Prozent der neuen Laternen-Ladeparkplätze für Elektrofahrzeuge reserviert. Die Blockade der Elektrotankstellen durch konventionell betriebene Fahrzeuge soll so gezielt reduziert werden. (ur)

https://www.dortmund.de

Stichwörter: Elektromobilität, Ladeinfrastruktur, DEW21

Bildquelle: Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Druckversion    PDF     Link mailen


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich Elektromobilität

Aachen: 580 Ladepunkte für Elektroautos
[24.11.2022] Das Förderprojekt ALigN wird in Aachen genutzt, um die Ladeinfrastruktur in der Stadt weiter auszubauen und damit den Umstieg auf Elektrofahrzeuge zu fördern. mehr...
Ende 2022 werden im Rahmen des Projekts ALigN rund 580 Ladepunkte an 58 Standorten in Aachen aufgebaut sein. Über 300 Ladepunkte sind öffentlich zugänglich.
Berlin: Dienstschiff steht jetzt unter Strom
[14.11.2022] Auf der Berliner Spree ist jetzt das neue, batteriebetriebene Spezialschiff für die ökologische Gewässerüberwachung unterwegs. Der E-Katamaran löst das 60 Jahre alte dieselbetriebene Dienstschiff ab. mehr...
Ab sofort ist in Berlin auf der Spree die James Hobrecht unterwegs. Das batteriebetriebene Spezialschiff dient der ökologischen Gewässerüberwachung.
Mönchengladbach/Viersen: Umstieg auf E-Busse
[11.11.2022] Das für die Region Mönchengladbach und Viersen zuständige Verkehrsunternehmen NEW will in Zukunft nur noch Busse mit alternativen Antrieben anschaffen. mehr...
Auf der Linie 033 sind in Mönchengladbach bereits vier E-Busse vom Typ Mercedes Benz eCitaro unterwegs.
Schwerin: Elektrisches Busdepot eröffnet
[9.11.2022] In Schwerin hat ein neues elektrisches Busdepot von Nahverkehr Schwerin seine Arbeit aufgenommen. Das Depot verfügt über mehr als 40 neue Ladepunkte und eine Photovoltaikanlage. mehr...
Elektromobilität: Smart Charging von morgen Bericht
[2.11.2022] Mit dem zeitlich flexiblen Ladevorgang von E-Fahrzeugen in Verbindung mit einem Ladeplan können Energiemarkt-Teilnehmer individuelle Anreize schaffen und Verteilnetzbetreiber regulierend eingreifen. Ein Modell für die Zukunft – wenn alle Stakeholder mitziehen. mehr...

Suchen...

Aktuelle Information des Verlags


In Zeiten der Corona-Pandemie werden wir aktuelle Ausgaben von stadt+werk allen Interessierten bis auf weiteres kostenfrei digital zur Verfügung stellen. Weisen Sie bitte auch Ihre Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice auf diese Möglichkeit hin.

Wenn Sie stadt+werk auch künftig regelmäßig als Print- und Digitalausgabe erhalten möchten, freuen wir uns über ein Abonnement.

stadt+werk, Ausgabe 11/12 2022
stadt+werk, Ausgabe 9/10 2022
stadt+werk, Ausgabe 7/8 2022
stadt+werk, Ausgabe 5/6 2022

Aboverwaltung


Abbonement kuendigen

Abbonement kuendigen
Ausgewählte Anbieter aus dem Bereich Elektromobilität:
Trianel GmbH
52070 Aachen
Trianel GmbH

Aktuelle Meldungen