Samstag, 25. März 2023

Heidelberg:
Ergebnisse zur Solarbeleuchtung


[10.3.2023] Auf zwei Teststrecken untersuchen die Stadtwerke Heidelberg bereits seit dem Jahr 2020, welche Modelle von Solarleuchten sich für die städtische Beleuchtung besonders gut eignen. Jetzt liegen erste Ergebnisse vor.

Solarleuchte am Industriegleis in Heidelberg. Die Stadtwerke Heidelberg haben jetzt erste Ergebnisse zweier Teststrecken zur städtischen Solarbeleuchtung bekannt gegeben. Wie die Stadtwerke mitteilen, sind die Teststrecken seit dem Jahr 2020 in Betrieb und erkunden, welche Modelle von Solarleuchten sich für die städtische Beleuchtung eignen (wir berichteten). Auf einem bisher unbeleuchteten Radweg in Rohrbach-Süd zwischen der Straße Im Breitspiel und der L594 habe der Energieversorger insgesamt 30 Solarleuchten installiert – jeweils mehrere Modelle von sechs Herstellern.
Untersucht worden sei unter anderem, wie gut die Akkukapazität ist, wie sich die Leuchten montieren lassen, wie oft die Panels zu reinigen sind und ob ihre Leistung abnimmt. Ein weiterer wichtiger Analysepunkt sei, ob die Herstellerangaben zur empfohlenen Lichtintensität passen oder ob die gewünschte Lichtleistung mit einer geringeren Lichtintensität zu erreichen ist. Zudem habe der Beleuchtungswinkel eine Rolle gespielt: So sollte sichergestellt werden, dass die Wege beleuchtet werden, nicht aber die angrenzenden Hecken oder Bäume.
Bereits während der Montage hätten erste Erfahrungen gesammelt werden können. Nach nun mehr als zwei Jahren Betrieb der Testleuchten lägen weitere hilfreiche Ergebnisse vor: Besonders effizient und leistungsstark seien Leuchten, bei denen das Solarpanel und der Akku nicht in die Masten oder Leuchtköpfe integriert, sondern außen angebracht sind. Zwar sei der Aufwand für Montage und Wartung größer, doch könnten die Neigungswinkel der Panels besser ausgerichtet werden. Außerdem seien die Panels meist größer und sie verschmutzten weniger. Damit seien sie insgesamt leistungsstärker. Betriebswirtschaftlich gesehen gleiche dieser Nutzen den höheren Montage- und Betriebsaufwand aus. Dennoch gebe es auch für die kleineren Leuchten mit integrieren Panels beziehungsweise Akkus sinnvolle Einsatzbereiche: wie etwa an Orten, an denen nur eine begrenzte Zeit Licht zur Verfügung stehen soll. Das könne beispielsweise bei einer Bus-Haltestelle sein, an denen die Busse nur bis zu einer bestimmten Uhrzeit fahren.
Erste Solarleuchten außerhalb der Teststrecke seien im Jahr 2022 an einem Industriegleis installiert worden. Die Auswahl des Herstellers beziehungsweise. der Beleuchtung habe auf den Ergebnissen des Tests beruht. (th)

https://www.swhd.de

Stichwörter: Solarthermie, Photovoltaik, Stadtwerke Heidelberg, Solarbeleuchtung

Bildquelle: Stadtwerke Heidelberg GmbH

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