Montag, 5. Oktober 2026

EnBWEnergiewende. Sicher. Machen.

[18.06.2013] Energieversorger EnBW Energie Baden-Württemberg startet die strategische Neuausrichtung hin zu erneuerbaren Energien. Unter dem Leitmotiv „Energiewende. Sicher. Machen.“ plant der Konzern Milliardeninvestitionen im Bereich erneuerbarer Energien.
Energieversorger EnBW Energie Baden-Württemberg startet eine strategische Neuausrichtung hin zu erneuerbaren Energien.

Energieversorger EnBW Energie Baden-Württemberg startet eine strategische Neuausrichtung hin zu erneuerbaren Energien.

(Bildquelle: EnBW/Andy Ridder, Stuttgart)

Unter dem Leitmotiv „Energiewende. Sicher. Machen.“ will sich Energieversorger EnBW Energie Baden-Württemberg strategisch neu ausrichten. „Die EnBW-Strategie 2020 ist ein klares Bekenntnis ohne wenn und aber zur Energiewende“, betont EnBW-Vorstandsvorsitzender Frank Mastiaux. „Wir wollen eine aktive und beispielgebende Rolle bei der Gestaltung der Energiewende spielen und uns dabei auf attraktive Wachstumsfelder konzentrieren.“ Der Konzern werde in den kommenden Jahren Milliardensummen in Umbau und Modernisierung seiner Erzeugung und Infrastruktur investieren und das gesamte Portfolio umbauen. Mit neuen Geschäftsmodellen, umfassenden Dienstleistungsangeboten und Beteiligungsmöglichkeiten soll die EnBW bevorzugter Partner für Haushalte, Industrie und Kommunen werden, so Mastiaux weiter. „Wir haben ein klares Bild davon, wohin wir wollen und wie wir es erreichen. Und wir beginnen hier und jetzt mit den dafür notwendigen Veränderungen. Die Mitarbeiter der EnBW werden ihre Erfahrungen und Kompetenzen in den Dienst der Energiewende und unserer Kunden stellen“, erklärt der Vorstandsvorsitzende.
Wie das Unternehmen weiter mitteilt, ist der rapide strukturelle Umbruch in der Energiewirtschaft Ausgangspunkt und zwingende Notwendigkeit für eine strategische Neuausrichtung. Dieser führe zu drastisch sinkenden Erträgen vor allem im konventionellen Kraftwerksgeschäft als bisher tragender Säule der traditionellen Energieversorger. Die EnBW werde den Ausbau der erneuerbaren Energien und der erforderlichen Netzinfrastruktur konsequent vorantreiben. Über einen längeren Zeitraum des Übergangs werde aber auch der konventionelle Kraftwerkspark zur Aufrechterhaltung der sicheren Stromversorgung eine wichtige Rolle spielen. Darüber hinaus will der Konzern die Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit Kommunen und Stadtwerken deutlich verstärken.
Insgesamt über sieben Milliarden Euro will die EnBW nach eigenen Angaben in den kommenden Jahren in die Neuausrichtung investieren. Der Schwerpunkt werde dabei auf Wind- und Wasserkraftaktivitäten im industriellen Maßstab und dem gezielten Ausbau der Netze sowohl im Transport- als auch im Verteilnetzbereich bis hin zu Smart Grids liegen. Bis 2020 sollen beispielsweise 3,5 Milliarden Euro zusätzlich zu den bisherigen Investitionsvorhaben in den Ausbau der Windkraft fließen. Weitere drei Milliarden Euro seien für Investitionen in das Netzgeschäft geplant. Bis 2020 soll der Anteil erneuerbarer Energien von derzeit 12 auf fast 40 Prozent erhöht werden, heißt es in der Meldung.
Franz Untersteller, Baden-Württembergs Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft begrüßt das uneingeschränkte Bekenntnis der EnBW zur Energiewende: „Die EnBW demonstriert mit ihren Plänen einen starken Modernisierungswillen. Ich gehe davon aus, dass der Konzern künftig eine treibende Rolle bei der Umsetzung der Energiewende in Deutschland spielen kann.“





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Unternehmen

evm/Iqony: Wärmegeschäft in Koblenz gebündelt

[30.09.2026] Energieversorgung Mittelrhein und Iqony bündeln zum 1. Oktober 2026 ihr Wärmegeschäft im Koblenzer Stadtteil Rauental. Die gemeinsame Gesellschaft Wärme Moselbogen soll die bestehenden Netze verbinden und bis 2034 rund 500 weitere Gebäude anschließen. mehr...

Stadtwerk am See/Stadtwerke Tübingen: Beteiligung an KWA Contracting

[29.09.2026] Das Stadtwerk am See und die Stadtwerke Tübingen sind neue Aktionäre von KWA Contracting. Gemeinsam wollen die Unternehmen Energieprojekte für Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg entwickeln und umsetzen. mehr...

STAWAG/Trianel: Langfristige Fortsetzung der Kooperation

[25.09.2026] STAWAG und Trianel setzen ihre Zusammenarbeit bei zentralen energiewirtschaftlichen Dienstleistungen langfristig fort. Schwerpunkte bleiben das Beschaffungs- und Risikomanagement sowie die Vermarktung von Erzeugung und Flexibilität. mehr...

Stadtwerke Buxtehude/enercity contracting: Wärmegesellschaft gegründet

[17.09.2026] Die Stadtwerke Buxtehude und enercity contracting wollen gemeinsam ein Wärmenetz im Nordwesten Buxtehudes entwickeln. Dafür haben die Unternehmen die Buxtehuder StadtWärme GmbH gegründet. Vorgesehen ist unter anderem der Einsatz von Großwärmepumpen. mehr...

Georg Fischer/Jaske & Wolf: Kooperation bei Wärmelösungen

[16.09.2026] Georg Fischer und Jaske & Wolf Verfahrenstechnik bündeln ihre Kompetenzen für die Transformation des Wärmesektors. Im Fokus der strategischen Partnerschaft stehen Lösungen für Wärmeerzeugung, Wärmenetze und die Sektorkopplung. mehr...

Familienfest zum 75-jährigen Bestehen von WAGO am Hauptsitz in Minden mit Mitarbeitenden und ihren Familien vor einem Bällebad.

WAGO: 75-jähriges Bestehen gefeiert

[15.09.2026] Mit einem Familienfest am Hauptsitz in Minden und Päpinghausen hat WAGO sein 75-jähriges Firmenjubiläum gefeiert. Tausende Mitarbeitende und ihre Familien erhielten dabei Einblicke in den Standort und die Unternehmensgeschichte. mehr...

WEMAG: Beteiligung an 360Volt

[15.09.2026] Die WEMAG beteiligt sich mit 15 Prozent am Wärmepumpenspezialisten 360Volt. Mit der Minderheitsbeteiligung will der Energieversorger sein Wärmegeschäft ausbauen und insbesondere neue Angebote für die Wohnungswirtschaft entwickeln. mehr...

Stadtwerke Wunsiedel: Erzeugung für die Region

[15.09.2026] Die Stadtwerke Wunsiedel treiben den Aufbau eines regionalen Energiemarkts voran. Über ihre Beteiligungsgesellschaft Zenergie haben sie sich an dem Plattformanbieter SEtrade beteiligt. Dessen Software soll Erzeugung, Verbrauch und Speicherung von Energie in der Region aufeinander abstimmen. mehr...

kraftwerk Software Gruppe: Verschmelzung zum gemeinsamen Unternehmen

[11.09.2026] Die kraftwerk Software Gruppe hat ihre bisherigen Unternehmen eins+null, iS Software und msu solutions zusammengeführt. Sie firmieren künftig gemeinsam als kraftwerk Software Systems. Die bisherigen Standorte in Regensburg bleiben erhalten. mehr...

Somentec: Aufbau von eigenem AI Hub

[10.09.2026] Somentec hat einen eigenen AI Hub für den Einsatz Künstlicher Intelligenz aufgebaut. Die Plattform soll interne Prozesse unterstützen und künftig auch KI-Funktionen in der Branchenlösung XAP. ermöglichen. mehr...

digitalSIGNAGE: Digitale Displays informieren Besucher

[01.09.2026] Digitale Stelen, Türschilder und Aufrufsysteme sollen auch in Kundenzentren von Stadtwerken Besucher informieren und steuern. Der Anbieter digitalSIGNAGE.de bündelt dafür sechs Lösungen in einem neuen Katalog und nennt auch Anwendungen für die Krisenkommunikation. mehr...

Iqony: Stadtwerke Schorndorf treten Projektgesellschaft bei

[28.08.2026] Die Stadtwerke Schorndorf und Iqony treiben ihr gemeinsames Wärmenetzprojekt in die nächste Phase. Nach dem Einstieg der Stadtwerke als Mitgesellschafter soll eine Biomasse-Heizzentrale künftig Kliniken, Schulen, weitere Gebäude und perspektivisch bis zu 1.200 Haushalte versorgen. mehr...

bericht

Windenergie: Richtung tragfähiger Märkte

[25.08.2026] In einem schwierigen Marktumfeld stellt sich das Unternehmen JUWI neu auf und setzt auf Effizienz und internationale Wachstumsprojekte. Dazu gehören eine neue Organisationsstruktur sowie die Weiterentwicklung der Geschäftsmodelle. mehr...

Hansen powercloud: Elli verlängert Vertrag für Abrechnungsplattform

[24.08.2026] Elli verlängert den Vertrag für die energiewirtschaftliche Abrechnungsplattform Hansen powercloud bis 2030. Die Plattform soll künftig auch neue Geschäftsmodelle und Vehicle-to-Grid-Anwendungen unterstützen. mehr...

MVV: Quartalszahlen veröffentlicht

[20.08.2026] MVV hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2026 rund 497 Millionen Euro in den Umbau des Energiesystems investiert. Gleichzeitig sinkt das operative Ergebnis deutlich. Der Mannheimer Energieversorger passt deshalb seinen Zeitplan für das Ziel #klimapositiv an. mehr...