E.ONAuf Wachstumskurs

E.ON-Finanzvorstand Marc Spieker präsentiert gute Zahlen.
(Bildquelle: E.ON)
Der Energiekonzern E.ON hat im dritten Quartal 2023 seinen Wachstumskurs fortgesetzt. Sowohl im Bereich Energienetze als auch im Bereich Kundenlösungen seien die operativen Ergebnisse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen, heißt es in einer Pressemitteilung. Diese positive Entwicklung sei durch eine Stabilisierung des energiewirtschaftlichen Marktumfelds und der Preise an den Großhandelsmärkten ermöglicht worden. E.ON-Finanzvorstand Marc Spieker erklärte: „Wir haben unsere gute operative Entwicklung auch im dritten Quartal fortgesetzt. Wir treiben unsere Investitionen in die Energiewende in Deutschland und Europa weiter voran.“
Das bereinigte Konzernergebnis vor Steuern (EBITDA – Earnings Before Interests, Taxes, Depreciation and Amortisation) lag nach Angaben von E.ON in den ersten drei Quartalen mit 7,8 Milliarden Euro um 1,7 Milliarden Euro über dem Vorjahreswert. Der bereinigte Konzernüberschuss stieg um mehr als 800 Millionen Euro auf 2,9 Milliarden Euro. Im Bereich Energienetze stieg das bereinigte Ergebnis auf 4,9 Milliarden Euro, vor allem durch investitionsbedingtes Wachstum und temporäre Entlastungen in Deutschland. Im Geschäftsfeld Kundenlösungen stieg das bereinigte Ergebnis auf drei Milliarden Euro.
E.ON habe die Investitionen in den ersten neun Monaten auf über 3,9 Milliarden Euro erhöht, rund 40 Prozent mehr als im Vorjahr. Bis 2023 sollen die Gesamtinvestitionen auf rund 6,1 Milliarden Euro steigen. Der Großteil der Investitionen fließe in den Ausbau und die Digitalisierung der Netzinfrastruktur, um die politischen Ziele der Energiewende zu unterstützen. Bis 2027 will E.ON nach eigenen Angaben insgesamt 33 Milliarden Euro in Energienetze und Kundenlösungen investieren.
Marc Spieker betonte: „Wir sind bereit, unsere Investitionen weiter auszubauen, um die Dekarbonisierung in Europa voranzutreiben und die Energiewende zu beschleunigen.“ Die Ergebnisprognose für 2023 bleibt trotz der aktuellen Unsicherheiten im Energiemarktumfeld mit einem erwarteten bereinigten Konzernergebnis von 8,6 bis 8,8 Milliarden Euro und einem bereinigten Konzernüberschuss von 2,7 bis 2,9 Milliarden Euro unverändert.
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