edna BundesverbandNeues Positionspapier zur Blockchain
Die Palette der Einsatzmöglichkeiten der Blockchain-Technologie in der Energiewirtschaft reicht vom Energiehandel über Herkunftsnachweise, Mieter- und Quartiersstromlösungen bis hin zu Marktkommunikation und Regelenergie. Die Blockchain-Initiative Energie (BCI-E) im edna Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation geht davon aus, dass sich die Blockchain-Technologie in den kommenden Jahren in allen Wertschöpfungsstufen der Energiewirtschaft verbreiten wird. „Der aktuelle europäische und deutsche Ordnungsrahmen, von den Richtlinien über Gesetze und Verordnungen bis hin zu den Geschäftsprozessen, ist aber noch nicht voll kompatibel mit den Möglichkeiten, die sich durch den Blockchain-Einsatz ergeben“, stellt Rüdiger Winkler, edna-Geschäftsführer und Sprecher des BCI-E-Teams Recht & Regulierung fest. Es bedürfe daher auch in Deutschland eines Blockchain-freundlichen regulatorischen Umfelds, wie es das in einigen anderen Ländern bereits gebe.
In einem neuen Positionspapier hat die BCI-E daher rechtliche und regulatorische Hemmnisse identifiziert, die der breiten Einführung der Blockchain-Technologie bislang noch im Weg stehen. Daraus ergibt sich die Forderung, die betroffenen Marktregeln in enger Zusammenarbeit zwischen Verbänden, Verordnungsgebern und Energiemarktteilnehmern zu überprüfen und technologieneutral zu gestalten, um den Einsatz der Blockchain nicht zu bremsen. Eine besondere Herausforderung liegt laut der Initiative darin, Geschäftsprozesse so zu flexibilisieren, dass ein kleinteiliger und kurzfristiger Energiehandel möglich wird. Damit werde ein Beitrag zur Einbindung dezentraler fluktuierender Energieerzeuger und Speicher geleistet und die Flexibilität des Gesamtsystems erhöht.
Das BCI-E-Positionspapier steht online zum Download bereit.
EWE: Eigenes SOC für IT- und OT-Systeme
[25.03.2026] Der Energie- und Telekommunikationskonzern EWE baut seine Cyber-Abwehr mit einem eigenen Security Operations Center für IT- und OT-Systeme aus. Das Angebot richtet sich bundesweit an Unternehmen und KRITIS-Betreiber und reagiert auf steigende Anforderungen durch NIS2, KI-gestützte Angriffe und komplexe Cloud-Umgebungen. mehr...
Advertorial: Forderungsmanagement auslagern
[19.03.2026] Der Fachkräftemangel zwingt Energieversorger zum Umdenken. Gleichzeitig steigen die Anforderungen im Forderungsmanagement. Die Lösung: Ein spezialisierter Partner übernimmt die komplette Zahlungsabwicklung – von der ersten Buchung bis zum Inkasso. mehr...
beegy: EEBUS-Zertifikat erhalten
[19.03.2026] Das Heim-Energiemanagementsystem von beegy ist nach dem herstellerübergreifenden EEBUS-Standard zertifiziert. Damit erfüllt die Lösung zentrale Vorgaben für interoperables Energiemanagement und wird für Energieversorger im Prosumer-Markt unmittelbar einsetzbar. mehr...
kraftwerk Software Gruppe: Energieversorger wechseln auf cloudbasierte Plattform
[18.03.2026] Die Stromversorgung Greding und die Stadtwerke Hemau stellen ihre IT-Landschaft gemeinsam auf eine cloudbasierte Plattform um. Das Projekt soll Prozesse vereinheitlichen, Synergien heben und den Weg für weitere Digitalisierungsschritte ebnen. mehr...
Stadtwerke Lübeck: Erstes eigenes Rechenzentrum in Betrieb genommen
[13.03.2026] Die Stadtwerke Lübeck haben ihr erstes eigenes Rechenzentrum in Betrieb genommen, das sensible Daten künftig direkt vor Ort verarbeitet und speichert. Das Projekt soll die digitale Souveränität der Region stärken – und stößt schon zum Start auf große Nachfrage. mehr...
Nexiga: Plattform analysiert Strommarkt-Dynamiken
[05.03.2026] Das Unternehmen Nexiga bringt mit dem Hellbrise Monitor eine neue Datenplattform zur Analyse von Strommarkt-Dynamiken an den Start. Das Tool soll Einspeisespitzen, negative Preise und strukturelle Risiken der Energiewende transparent machen und richtet sich an Versorger, Netzbetreiber, Forschung und Politik. mehr...
VertiGIS: Vorarlberger Energienetze erneuert Geo-Informationssystem
[04.03.2026] Das Unternehmen Vorarlberger Energienetze stellt sein Geo-Informationssystem auf die dritte Generation um und setzt dabei auf Technologie von VertiGIS. Der Wechsel ist wegen des auslaufenden Altsystems bis 2028 zwingend und betrifft Datenqualität, Netzbetrieb und künftige KI-Anwendungen gleichermaßen. mehr...
evm: KI-Chatbot entlastet Kundenservice
[03.03.2026] Das kommunale Unternehmen Energieversorgung Mittelrhein (evm) zieht eine Zwischenbilanz zum Einsatz seines KI-Chatbots Eva. Demnach wurden allein im Jahr 2025 mehr als 40.000 Gespräche geführt. mehr...
WEMAG: Wechsel auf S/4HANA-Plattform
[03.03.2026] Die WEMAG-Gruppe hat ihre IT-Systeme grundlegend umgestellt. Nach einer Projektzeit von 18 Monaten nutzt das Unternehmen nun die S/4HANA-Plattform von Thüga SmartService. Dabei wurden 92 Buchungskreise und knapp 500 Nutzerinnen und Nutzer migriert. mehr...
Plattformstrategie: Hybrid denken, souverän handeln
[26.02.2026] Die Erlanger Stadtwerke sind mit Microsoft 365 auf eine Plattform umgestiegen, die Mitarbeitende spürbar entlastet und die Zusammenarbeit effizienter gestaltet. Im Sinne der digitalen Souveränität wurde für die Softwarearchitektur ein hybrider Ansatz gewählt. mehr...
Wuppertaler Stadtwerke: IT-Partnerschaft mit rku․it besiegelt
[23.02.2026] Die Wuppertaler Stadtwerke bauen ihre IT mit der NextGen-Plattform von rku.it aus. Die strategische Partnerschaft soll Prozesse im SAP-Umfeld modernisieren und den kommunalen Versorger langfristig digital absichern. mehr...
cortility: Zusatzmodule an SAP S/4HANA angepasst
[20.02.2026] Das Unternehmen cortility hat mehrere Zusatzmodule für SAP S/4HANA Utilities überarbeitet. Die Lösungen nutzen die neue Systemarchitektur und lassen sich ohne große Anpassungen integrieren. Weitere Erweiterungen sind angekündigt. mehr...
Salesfive: CRM-Vorlage für Stadtwerke
[20.02.2026] Die Energieversorgung Oberhausen und Salesfive präsentieren eine CRM-Lösung für Stadtwerke. Die auf Praxiserfahrungen basierende Vorlage soll den Kundenservice schneller und effizienter machen. Laut den Unternehmen ist der Start innerhalb weniger Wochen möglich. mehr...
Martin: Umstieg auf Stackable Data Platform
[18.02.2026] Das Unternehmen Martin für Umwelt- und Energietechnik analysiert Betriebsdaten seiner Waste-to-Energy-Anlagen mit der Stackable Data Platform zentral in einer Open-Source-Umgebung. Damit will das Unternehmen Emissionen präziser steuern, Wartungen vorausschauend planen und als Teil Kritischer Infrastruktur datensouverän bleiben. mehr...
Kisters: Neue Plattform für den Energiehandel
[12.02.2026] Das Unternehmen Kisters präsentiert auf der E-world energy & water 2026 eine neue Software für das Portfoliomanagement. Die Lösung richtet sich an Energiehändler, Stadtwerke und Dienstleister. Sie soll Prozesse automatisieren und den Handel mit Strom und Gas effizienter machen. mehr...












