Dienstag, 27. Januar 2026

EnBWPaket für den Messstellenbetrieb

[19.04.2017] Der Energieversorger EnBW hat eine erste Preis-Marke für den intelligenten Messstellenbetrieb bekannt gegeben. 7.450 Euro im Jahr soll der Betrieb von 100 intelligenten Messsystemen kosten.
EnBW hat jetzt das Einsteigerpaket Smartpack 100 für die Gateway-Administration entwickelt.

EnBW hat jetzt das Einsteigerpaket Smartpack 100 für die Gateway-Administration entwickelt.

(Bildquelle: EnBW Energie Baden-Württemberg AG)

Eine Preis-Marke für den intelligenten Messstellenbetrieb legt jetzt der Energiekonzern Energie Baden-Württemberg (EnBW) vor: für knapp 7.500 Euro im Jahr will das Unternehmen bis zu 100 intelligente Messsysteme betreiben. Dabei umfasst das Einsteigerpaket Smartpack 100 die komplette Abwicklung bei der Gateway-Administration sowie den Empfang von Messwerten. Laut dem Vertriebsleiter Dienstleistungen Operations Lothar Siebert können Messstellenbetreiber (MSB) damit Anfang 2018 schnell und flexibel ins Interimsmodell starten, ohne dabei das Zielmodell aus den Augen zu verlieren.
Wie EnBW mitteilt, umfasst Smartpack 100 bewusst nur die Aufgaben, die für kleine und mittlere Messstellenbetreiber nicht mehr allein zu bewältigen sind. Zum Einsatz komme dabei das im Februar 2017 zertifizierte Gateway-Administrationssystem von EnBW. Außerdem stellt der Abwicklungsdienstleister das smartPortal für Messstellenbetrieb bereit. Es ermögliche grundzuständigen und wettbewerblichen MSB neue Prozesse wie den elektronischen Bestell- oder Lieferschein schnell und einfach umzusetzen. Ebenfalls im Paket inbegriffen ist nach Unternehmensangaben die Bereitstellung und der Betrieb mobilfunkbasierter Infrastruktur für die Datenübertragung der Smart Meter Gateways. Anpassungen der Backend-Systeme und damit einhergehende hohe Investitionen seien nicht erforderlich, teilt EnBW mit. Siebert erläutert: „Von einer Reihe kleinerer und mittlerer Netzbetreiber wissen wir, dass sie sich in den ersten Jahren des Roll-outs genau in der Größenordnung von bis zu 100 intelligenten Messsystemen bewegen.“ Aber auch für größere könne es eine gute Option sein, mit leichtem Gepäck in den Messstellenbetrieb einzusteigen. Die Laufzeit sei zunächst auf drei Jahre beschränkt und könne jederzeit flexibel erweitert werden. Siebert: „So sind Netz- und Messstellenbetreiber nicht nur für das Interimsmodell, sondern auch für die stufenweise Einführung des Zielmodells optimal gerüstet.“



Stichwörter: Smart Metering, EnBW,


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