Neustadt am RübenbergeStadtnetze wollen Low Code

Der digitale Netzanschluss soll es Kunden erlauben, unabhängig von einem Ort oder von Service-Zeiten über ein Web-Formular Strom, Gas und Wasser zu beantragen.
(Bildquelle: SoftProjekt)
Die Stadtnetze Neustadt am Rübenberge in der Region Hannover werden ihre Digitalisierungsstrategie ausweiten und gemeinsam mit dem Ettlinger Digitalisierungsspezialisten SoftProject mehrere Geschäftsprozesse automatisieren. Den Startschuss bilden die Automatisierung rund um den Netzanschluss sowie das Bestell- und Vertragswesen. Zentral ist dabei die Digitalisierungsplattform „X4 Suite“, die alle geplanten Automatisierungsvorhaben steuern sowie Abläufe vereinfachen, beschleunigen und so die Kundenzufriedenheit weiter erhöhen soll. Im Mittelpunkt steht dabei der Low-Code-Ansatz, durch den Mitarbeiter ohne Programmierkenntnisse über eine grafische Oberfläche eigenhändig Prozesse modellieren und automatisieren können. „Mit dem Einsatz neuer Technologien gestalten wir Abläufe effizienter und setzen damit zusammen mit der neuen großen Netzgesellschaft LeineNetz für Neustadt und Garbsen konsequent auf die Zukunft“, erklärt Thomas Reimann, Prokurist bei den Stadtnetzen Neustadt. Man freue sich auf die Zusammenarbeit mit SoftProject. Das Unternehmen spezialisiere sich seit rund 20 Jahren auf die Digitalisierung und Automatisierung von Geschäftsprozessen und setze dabei auf eine eigens entwickelte Low-Code-Digitalisierungsplattform, die alle Features enthält, um Digitalisierungsaufgaben im Unternehmen zu lösen.
Zunächst sind mit SoftProject drei Projekte geplant. Zum ersten ist das ein digitaler Netzanschlussprozess, der es Kunden erlaubt, unabhängig von einem Ort oder von Service-Zeiten über ein Web-Formular Strom, Gas und Wasser zu beantragen. Die eingegebenen Daten bilden die Grundlage für anschließende digitale Abläufe wie eine automatische Angebotserstellung oder die Beauftragung von Nachunternehmen, beispielsweise Installateure, Bezirksschornsteinfeger oder Tiefbauer. Die weiteren Projekte sind die Automatisierung der Bestell- sowie der Vertragsprozesse, die Mitarbeitern mithilfe webbasierter Werkzeuge ein effizienteres Arbeiten ermöglicht. Bei allen Vorhaben steht der Low-Code-Ansatz im Vordergrund, mit dem technisch versierte Mitarbeiter ohne Programmieren eigene Web-Anwendungen erstellen, voll funktionsfähige automatisierte Prozesse gestalten, direkt ausführen und anhand von Dashboards prüfen und analysieren können. Nach den drei ersten Teilprojekten sind weitere Digitalisierungsvorhaben geplant.
data analytics institute: Neuer Konsortialpartner von energy data-X
[28.09.2026] Das data analytics institute wird Konsortialpartner von energy data-X und bringt seinen Datenraum HEAT-X für die kommunale Wärmeplanung ein. Damit sollen Daten aus Strom- und Wärmesektor künftig über eine gemeinsame Infrastruktur verknüpft werden. mehr...
Greenflash: Dezentrale Energiesysteme in Echtzeit steuern
[25.09.2026] Greenflash hat mit Greencore AI eine Software zur Echtzeitsteuerung dezentraler Energiesysteme entwickelt. Sie soll Erzeugung, Speicherung und Verbrauch anhand von Prognosen und aktuellen Marktdaten wirtschaftlich aufeinander abstimmen. mehr...
items: ITS Group übernimmt Fernwärme-Software
[24.09.2026] items überträgt seine Fernwärme-Software Grid Insight: Heat zum 1. November 2026 an die ITS Group. Mit der Software wechselt auch das zuständige Team zum Dortmunder Unternehmen. mehr...
G&W Software: Unterstützung bei Investitionsentscheidungen
[21.09.2026] Der Umbau der Energieversorgung stellt Versorger vor langfristige Investitionsentscheidungen bei Gas-, Wärme- und Stromnetzen. Die Software CaliforniaX soll dabei helfen, unterschiedliche Szenarien zu kalkulieren und Infrastrukturprojekte auf ihre Wirtschaftlichkeit zu prüfen. mehr...
GISA: Stadtwerke Bonn modernisieren Data Warehouse
[17.09.2026] Die Stadtwerke Bonn haben ihr bisheriges SAP Business Warehouse durch eine neue Plattform auf Basis von SAP BW/4HANA ersetzt. Gemeinsam mit dem IT-Dienstleister GISA wurde die Analytics-Landschaft des kommunalen Unternehmens neu aufgestellt. mehr...
Thüga SmartService: KI-Plattform für Stadtwerke gestartet
[09.09.2026] Thüga SmartService hat mit SKIP eine speziell auf die Energiewirtschaft zugeschnittene Plattform für Künstliche Intelligenz entwickelt. Stadtwerke und Energieversorger sollen damit KI-Agenten für Wissensmanagement und Geschäftsprozesse einsetzen können, ohne die Kontrolle über ihre Daten abzugeben. mehr...
cortility: KI automatisiert Standardanliegen
[03.09.2026] cortility und Pipeforce wollen Künstliche Intelligenz stärker für die automatisierte Bearbeitung von Kundenanliegen bei Energieversorgern einsetzen. Standardvorgänge wie Zählerstandsmeldungen, Umzüge oder Abschlagsfragen sollen sich damit weitgehend ohne manuelle Eingriffe verarbeiten lassen. mehr...
E-Rechnung: Versandpflicht wird ausgeweitet
[26.08.2026] Für Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Umsatz verschärfen sich zum Jahreswechsel die Vorgaben für elektronische Rechnungen. Ab Januar 2027 müssen sie E-Rechnungen nach der europäischen Norm EN 16931 versenden. Ein Jahr später gilt die Vorgabe für alle Unternehmen. mehr...
KRITIS-Schutz: Resilienz ist Pflicht
[18.08.2026] Mit dem KRITIS-Dachgesetz sind Städte und Gemeinden unter Zugzwang: Bis Mai 2027 müssen Schutzkonzepte stehen. Doch zwischen gesetzlicher Pflicht und gelebter Resilienz klafft häufig noch eine gefährliche Lücke. mehr...
Maingau: Portfoliomanagement in der Cloud
[14.08.2026] Maingau hat sein Portfolio-Management auf eine Cloud-Lösung von Kisters umgestellt. Damit will der Energieversorger Handelsprozesse stärker automatisieren und weitere Funktionen in die Systemlandschaft integrieren. mehr...
Kundenservice: Vom Antrag zur Lösung
[13.08.2026] Stadtwerke können ihre Kundenservices mit durchgängigen End-to-End-Prozessen effizienter gestalten. Standardisierte Abläufe, intelligentes Routing und KI sollen Bearbeitungszeiten verkürzen und Mitarbeitende entlasten – entscheidend bleibt dabei die Verbindung von Technik, Daten und Menschen. mehr...
kraftwerk Software Gruppe: Joules erhält KI-Funktionen
[13.08.2026] Die kraftwerk Software Gruppe hat die Software Joules erweitert. Das aktuelle Release bringt KI-gestützte Funktionen für verschiedene Arbeitsabläufe sowie ein neu aufgebautes Kunden-, Lead- und Servicemanagement. mehr...
IT-Infrastruktur: Vollumfassende Integration
[11.08.2026] Neue digitale Angebote und gesetzliche Anforderungen überfordern die IT-Landschaften der Stadtwerke zunehmend. Insbesondere bei systemübergreifenden Prozessen reichen punktuelle Integrationen nicht mehr aus. Gefragt sind vielmehr durchgängige Prozessketten, die verteilte Anwendungen zuverlässig verbinden. mehr...
cortility: EDM-Kooperation mit endica
[11.08.2026] Das Unternehmen cortility überträgt die bislang von endica eingesetzten Lösungen für das Energiedatenmanagement auf SAP S/4HANA Utilities. Damit soll das Energiedatenmanagement für Strom und Gas auch in der neuen Systemlandschaft von endica verfügbar sein. mehr...
Kraftwerk Software Gruppe: Neue KI-gestützte Wissensplattform vorgestellt
[24.07.2026] Die Kraftwerk Software Gruppe hat mit der Lösung kraftwerk.Knowledge eine KI-gestützte Wissensplattform für Versorgungsunternehmen vorgestellt. Sie soll Stadtwerke bei der Dokumentation, der Einhaltung regulatorischer Vorgaben und der schnellen Suche nach Fachinformationen unterstützen. mehr...












